Verbands-Presseticker
(Bonn) - Der Deutsche Hochschulverband (DHV) weist den Vorschlag des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, bei Bildung und Wissenschaft zu sparen, entschieden zurück. "Das Kernübel des deutschen Wissenschaftssystems ist seine Unterfinanzierung", erklärte DHV-Präsident, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Die von der Bundeskanzlerin beschworene `Bildungsrepublik Deutschland´ gibt es nicht zum Nulltarif. Nach wie vor gibt die Wissenschaftsnation Deutschland nicht zu viel, sondern zu wenig Geld für Bildung und Wissenschaft aus."
(Frankfurt am Main) - Im ersten Quartal 2010 ist der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie kräftig angezogen. Insgesamt stiegen die Bestellungen von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 43 Prozent. Die Inlandsnachfrage stieg um 25 Prozent, die Auslandsorders legten um 54 Prozent zu.
(Berlin) - Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) setzt sich auch weiterhin für eine rasche Lösung bei der Zulassung von Produkten für die Beschichtung von vor Ort verlegten Parkettsystemen ein.
(Berlin) - Zur Forderung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Rentengarantie abzuschaffen, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Der DIHK-Vorschlag ist geradezu absurd und irreführend. Es ist brandgefährlich, die Streichung von Wirtschaftssubventionen mit Leistungskürzungen für Arbeitslose und Rentner in einen Topf zu werfen.
(Frankfurt am Main) - Die deutsche chemische Industrie ist auch im ersten Quartal 2010 auf Wachstumskurs geblieben. Produktion, Preise und Umsatz setzten ihren Aufwärtstrend nahezu ungebremst fort. Das geht aus dem Bericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur wirtschaftlichen Lage der Branche hervor. Während in den vorherigen neun Monaten die Nachfrage aus dem Ausland die Zugmaschine für die konjunkturelle Erholung in der Branche darstellte, steuerte zum Beginn dieses Jahres das Inlandsgeschäft die maßgeblichen Wachstumsimpulse bei. Vor allem der Inlandsabsatz von Grundchemikalien zog an.
(Berlin) - Einmietbetrüger - so genannte Mietnomaden - hinterlassen hohe Mietschulden und oftmals eine verwüstete Wohnung. Für private Kleinvermieter kann dies schnell zur Existenzbedrohung werden. "Mietnomaden sind der Schrecken aller Vermieter. Die Mietschulden können bis zu 25.000 Euro und mehr betragen", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands IVD. Doch Mietnomaden seien schwer zu erkennen. Beim Besichtigungstermin würden Sie einen sehr seriösen Eindruck machen. "Zu Beginn des Mietverhältnisses bleiben die Mietzahlungen dann bereits häufig aus. Oftmals wird auch die Mietkaution nicht gezahlt", berichtet Schick. Insbesondere Kleinvermieter seien jedoch auf die Mietzahlung zur Sicherung ihres Lebensunterhalts dringend angewiesen. Daher habe der IVD gemeinsam mit der Kanzlei bethgeundpartner | immobilienanwälte aus Hannover Tipps gegen Mietnomaden und zur Verringerung von Schäden durch zahlungsunfähige Mieter erarbeitet. "Wir möchten Vermietern Ratschläge für den Umgang mit zahlungsunwilligen oder zahlungsunfähigen Mietern an die Hand geben. Wer die Hinweise berücksichtigt, kann das Risiko, einen Schaden zugefügt zu bekommen zumindest verringern", so Schick.
(Berlin/Köln) - Ein deutscher Haushalt verfügt derzeit im Schnitt über rund 50 Elektrogeräte. Die meisten dieser Geräte werden schon bald internetfähig. Fernseher, Waschmaschine, Heizung, Lampen und Co. geben ihre Insel-Dasein auf, werden intelligent vernetzt und sind über das Internet steuerbar. Das erwartet der Hightech-Verband BITKOM. "Bald gibt es das `Eine-Fernbedienung-Haus´. Mit dieser einen Fernbedienung - oder einem Handy - werden alle elektronischen Haushaltsgeräte gesteuert", sagte Michael Schidlack, Experte für Heimvernetzung und Consumer Electronics beim BITKOM. Das Thema Heimvernetzung steht im Mittelpunkt des Kongresses "ConLife".
(Berlin) - Nach seiner Wiederwahl zum DGB-Vorsitzenden hat Michael Sommer die Grundzüge seiner Arbeit in den kommenden vier Jahren vor den 400 Delegierten des DGB-Bundeskongresses in Berlin erläutert. Vor dem Hintergrund gewaltiger Veränderungen in den vergangenen Jahren und einem Jahrzehnt der Anarchie auf dem Arbeitsmarkt steht seine Amtsperiode ganz im Zeichen für den Kampf um eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, im Steuersystem, bei der Finanzmarktregulierung und in der Gesellschaft. Michael Sommer ist sich der Größe der Aufgabe bewusst: "Es ist eine große Vision, in Ordnung zu bringen, was in zwei, drei Jahrzehnten in Deutschland durcheinander geraten ist. Das ist eine wirkliche Herausforderung: Eine neue Ordnung für die guten Ziele Arbeit, Gerechtigkeit, Solidarität. Wir brauchen eine soziale Ordnung, die krisenfest ist."
(Bonn) - In Berlin fand gestern (17. Mai 2010) die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerichtete Bologna-Konferenz statt. Auf der von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) initiierten Veranstaltung verständigten sich die teilnehmenden Vertreter von Bund, Ländern, Hochschulen und Studierenden über die Weiterentwicklung der Studienreform. Bundesbildungsministerin Schavan verkündete offiziell den Qualitätspakt für Lehre. Im Rahmen des Förderprogramms unterstützen Bund und Länder die Lehre an den Hochschulen in den nächsten zehn Jahren mit zusätzlichen finanziellen Mitteln. Das BMBF hatte die HRK beauftragt, Vorschläge für die Umsetzung des Qualitätspaktes auszuarbeiten.
(Berlin) - Anlässlich der Nationalen Bologna-Konferenz erklärt Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Telekom und Vorsitzender des Arbeitskreises Hochschule/Wirtschaft von Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesverband der Deutschen Industrie und Hochschulrektorenkonferenz: Die deutsche Wirtschaft löst ihr Versprechen "Bachelor Welcome!" voll und ganz ein. Aktuelle Studien belegen, dass Bachelor- wie Master-Absolventen mit ihren beruflichen Einstiegsmöglichkeiten zufrieden sind. Forderungen nach einer Wiedereinführung von Diplom-Abschlüssen sind unbegründet. Sie gefährden die erzielten Erfolge der Studienreform und verunsichern fahrlässig die jungen Menschen.






