Verbands-Presseticker
(Berlin) - Zum heute (13. April 2010) vorgestellten Modell für eine Einkommensteuerreform durch die FDP erklärt der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler: "Das Handwerk begrüßt die Vorschläge der FDP zur Umsetzung steuerlicher Reformen und zur Konkretisierung des Koalitionsvertrages in der Steuer- und Finanzpolitik. Eine Reform des Steuerverfahrensrechtes führt zum Abbau unnötiger Bürokratie, kann schnell umgesetzt werden und entlastet vor allem kleine und mittlere Betriebe. Die vorgesehene schrittweise Beseitigung von "Mittelstandsbauch" und "kalter Progression" entspricht einer langjährigen Forderung des Handwerks. Dies kann auch in mehreren Schritten geschehen. Entscheidend ist, dass die Umsetzungsstufen zeitnah verbindlich verankert werden. Das schafft Planungssicherheit und stärkt die Investitionsbereitschaft schon jetzt."
(Berlin) - Für vier Wochen stellt der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) seinen Vorschlag zur Richtlinie zur Online-PR im Internet unter der Adresse http://drpr-onlinerichtlinie.posterous.com öffentlich zur Diskussion. "Während die bisherigen Richtlinien im Wesentlichen in Expertenkreisen erarbeitet wurden, wollen wir hier den öffentlichen Dialog, insbesondere mit der Internetszene suchen. So können wir einerseits etwas dazu lernen und andererseits auch Unterstützer für mehr Transparenz und Absenderklarheit im Web gewinnen", erläutert Ratspräsident Richard Gaul das Vorgehen.
(Berlin) - In einem Strafverfahren sollte jeder Betroffene das Recht auf einen fairen Prozess ohne Sprachbarrieren haben - eine Selbstverständlichkeit, die jedoch noch nicht in allen Rechtsordnungen verankert ist. Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) unterstützt deshalb die Vorstöße der Europäischen Kommission und des Europäischen Rates, die sich für das Recht auf Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen in Strafverfahren in den EU-Ländern einsetzen und dazu Richtlinien entworfen haben. Dem Verband fehlt in den Entwürfen jedoch die Festschreibung von Mindestanforderungen an die sprachliche, translatorische und fachliche Qualifikation der eingesetzten Dolmetscher und Übersetzer. Aus diesem Grund hat der BDÜ eine Stellungnahme mit Maßnahmen zur Qualitätssicherung formuliert, die in den Richtlinien festgeschrieben sein sollten.
(Berlin) - Im Durchschnitt verbringt derzeit jeder Deutsche über 14 Jahren 100 Minuten täglich im Internet. Dies entspricht einem Zuwachs um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2009 waren es erst 88 Minuten. Unter 30-Jährige surfen täglich sogar fast 200 Minuten. Das hat eine aktuelle Erhebung des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Diejenigen, die das Internet überhaupt nicht nutzen, sind in diesen Mittelwerten bereits berücksichtigt. Im Frühjahr 2009 hatten 64 Prozent der Deutschen Internetzugang, derzeit sind es 71 Prozent.
(Berlin) - Anlässlich der heutigen (13. April 2010) Tagung von Bundesumweltministerium und ADAC zur Wiedervernetzung von Tierlebensräumen erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke: "Das von Bundesumweltministerium und Bundesverkehrsministerium geplante nationale Programm für die Wiedervernetzung von Lebensräumen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Wirksamkeit von Grünbrücken, Durchlässen und Wanderkorridoren für Wildtiere ist erwiesen. Schnell müssen jetzt mindestens 125 der wichtigsten Konfliktpunkte entschärft und mit Querungshilfen für wandernde Tierarten durchlässig gemacht werden. Die Finanzierung kann durch die Streichung unrentabler Straßenbauprojekte erreicht werden."
(Berlin) - "Schlaftrunken ans Skalpell ?" Mit einer provokativen Plakataktion* macht der Hartmannbund auf ein immer drängenderes Problem an deutschen Krankenhäusern aufmerksam. Besonders der sich dramatisch abzeichnende Ärztemangel bei gleichzeitiger Zunahme der Patientenkontakte und Behandlungsfälle führt an den Kliniken immer häufiger zu einer exzessiven "Auslegung" des Arbeitszeitgesetzes. 24-Stunden-Dienste oder 48-Stunden-Wochen sind nicht mehr wie vorgesehen die Ausnahme, sondern im Arbeitsalltag der Ärzte inzwischen die Regel. "Diese Überarbeitung verursacht nicht nur Unzufriedenheit mit der Arbeit. Sie führt häufig auch zum Wunsch nach dem Wechsel der Arbeitsstätte oder gar zur Suche nach Berufsfeldern außerhalb des kurativen Bereiches. Übermüdung gefährdet vor allem jeden Tag ganz konkret die Gesundheit von Ärzten und ihren Patienten", warnte heute (13. April 2010) in Berlin der Vorsitzende des Hartmannbundes, Prof. Dr. Kuno Winn.
(Berlin) - Die deutschen See- und Binnenhäfen wollen ihre logistische Zusammenarbeit systematisch ausbauen und verbessern. Dazu haben sich beide Seiten jetzt auf ein Strategiepapier geeinigt. Der Bericht ist gemeinsam vom Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe ZDS und dem Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen (BÖB) in einer Expertengruppe erstellt worden.
(Frankfurt am Main) - Dr. Julia Encke, Feuilletonredakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, ist Sprecherin der Jury für den Deutschen Buchpreis 2010. Das hat die siebenköpfige Jury bestimmt, die jetzt mit ihrer Auswahl für den Deutschen Buchpreis 2010 beginnt. Bis zum Einsendeschluss Ende März wurden 135 deutschsprachige Romane eingereicht. Beteiligt haben sich 65 Verlage aus Deutschland, 14 aus Österreich und fünf aus der Schweiz.
(Düsseldorf) - Am 20. und 21. April 2010 werden im tschechischen Frýdek-Místek Wettkampfatmosphäre und Lampenfieber in der Luft liegen: Insgesamt 123 junge Schweißer treten beim internationalen Schweißerwettbewerb "14. Goldener Pokal Linde" gegeneinander an. Maximal 19 Jahre alt sind die Jungendlichen, die ihr Talent in den vier Disziplinen Gasschweißen, Lichtbogenhandschweißen, Wolfram-Inertgasschweißen und Metall-Schutzgasschweißen unter Beweis stellen.
(Berlin) - Das Bundesministerium der Justiz hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Bürgern das Recht einräumt, eine "Verzögerungsrüge" bei zu langen Gerichtsverfahren zu erheben und Wiedergutmachung sowie Schadensersatz zu verlangen. Für jeden Monat Verzögerung soll eine Entschädigung von 100 Euro fällig werden, im Einzelfall mehr oder weniger. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) begrüßt grundsätzlich alles, was die Rechte der Bürgerinnen und Bürger bei zu langen Prozessen stärkt. Denkbar sei allerdings auch - wie vom DAV in der Vergangenheit schon vorgeschlagen - ein echtes Rechtsmittel, das der Untätigkeitsbeschwerde, einzuführen. Darüber müsste dann das nächst höhere Gericht entscheiden. In jedem Fall sind die Bundländer nach wie vor gefordert, die Gerichte sachlich und personell so auszustatten, dass sie ihre Arbeit in angemessener Zeit erledigen können.






