News

Verbands-Presseticker

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Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)

(Berlin) - "Ist das die Vorbereitung auf den Ausstieg aus der Breitbandstrategie der Bundesregierung?" fragt Brigitte Scherb, die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes nach der Rede von Bundeskanzlerin Merkel zur Eröffnung der Cebit in Hannover. "Bisher sind wir davon ausgegangen, dass auch im ländlichen Raum am schnellen Internet kein Weg vorbei führt. Die Aussage der Kanzlerin `Alles ist möglich, aber nicht überall´, bringt nun neue Verunsicherung", stellt Brigitte Scherb fest.

Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) - Hauptstadtbüro

(Berlin) - "Die Datenschnüffelei hat jetzt mal ein Ende", kommentiert der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Karl-Heinz Sundmacher die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das gestern (2. März 2010) die von der schwarz-roten Regierung 2007 eingeführten Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung gekippt hat. "Diese Entscheidung begrenzt nicht nur die Datensammelwut im Telekommunikationsbereich, sondern stärkt den Schutz höchstpersönlicher Daten, der die verfasssungsrechtliche Transparenz- und Rechtschutzanforderungen einhält", so Sundmacher.

Deutscher Städtetag - Hauptgeschäftsstelle Berlin

(Berlin) - Die kommunalen Spitzenverbände erhoffen sich von der Gemeindefinanzkommission konkrete Ergebnisse, um die Finanzlage der Kommunen nachhaltig zu verbessern. Das sei dringend notwendig. "Oberste Priorität für uns haben die bereits im Koalitionsvertrag formulierten Ziele: Kommunen entlasten und kommunalen Handlungsspielraum erweitern. In welchem Maß dies gelingt, daran wird sich der Erfolg der Kommission messen lassen", betonen die Präsidenten des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Oberbürgermeisterin Petra Roth (Frankfurt am Main), Landrat Hans Jörg Duppré (Südwestpfalz) und Oberbürgermeister Christian Schramm (Bautzen) anlässlich der Gemeindefinanzkommission, die morgen (4. März 2010) in Berlin ihre Arbeit aufnimmt. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat zu der Regierungskommission Vertreter verschiedener Bundesministerien, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände eingeladen.

VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Düsseldorf) - Die neu überarbeitete Richtlinie VDI 2100 Blatt 3 (2002:11) beschreibt die anreichernde Probenahme von flüchtigen organischen Substanzen auf polymeren organischen Sorbenzien oder Molekularsieben. Zur gaschromatografischen Analyse werden die Verbindungen durch Zufuhr von Wärmeenergie thermisch desorbiert. Die Richtlinie verdeutlicht das Vorgehen bei der Probenahme, der Probenaufgabe und chromatografischen Trennung. Darüber hinaus werden Ausführungsbeispiele mit Angaben von Verfahrenskenngrößen vorgestellt. Anwender der Richtlinie benötigen Grundkenntnisse der Gaschromatografie. Die Richtlinienreihe VDI 2100 enthält Beschreibungen der selektiven Messung von Immissionen organischer Verbindungen mit gaschromatografischen Methoden. Zu den erfassbaren Stoffgruppen gehören Aromaten (z. B. Benzol, Toluol, Xylole), Aliphaten (z. B. Hexan, Heptan, Octan), aber auch Halogenkohlenwasserstoffe (HKW), wie z. B. Trichlormethan, Trichlor­ethan, Tetrachlorethen und 1,1,2-Trichlor-1,2,2-trifluorethan, im analytischen Fenster von Pentan bis Dodecan.

Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband

(Berlin) - "Gestern (2. März 2010) hat die Datensorgfalt gewonnen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts stärkt die Grundrechte der Bürger und setzt staatlichen Überwachungsmaßnahmen klare Grenzen", kommentiert der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, die gestrige (2. März 2010) Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Vorratsdatenspeicherung. Der Marburger Bund habe schon früh in der Debatte um das Telekommunikationsüberwachungsgesetz vor einer willkürlichen Speicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten gewarnt. "Staatliche Überwachung hat dort ihre Grenzen, wo Bürger- und Patientenrechte unter die Räder kommen. Patienten müssen die Gewissheit haben, dass die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt. Dabei spielt es keine Rolle, auf welchem Weg Patienten und Ärzte miteinander kommunizieren", sagte Henke. "Es geht uns nicht um den Schutz der Ärzte, sondern um den Schutz des Vertrauens in der Beziehung von Patienten und Ärzten."

Bitkom e.V.

(Hannover) - Die Software- und IT-Dienstleistungsbranche in Deutschland entwickelt sich zu einem eigenständigen Wirtschaftsfaktor, dessen Bruttowertschöpfung und Beschäftigung sich in den nächsten zwei Jahrzehnten verdoppeln wird.

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

(Frankfurt am Main) - Experten treffen, Trends erfragen, Perspektiven finden: Auf dem Karrieretag Buch und Medien des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Leipziger Messe können sich Schüler, Studierende, Berufseinsteiger und Ausbilder am 19. März über Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Buchbranche informieren.

VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Frankfurt am Main) - Fast drei viertel der Langzeitarbeitslosen in Hessen haben keine Berufsausbildung. Die einzige Chance zur Aufnahme einer Beschäftigung aus dem Fürsorgebezug heraus ist deshalb für viele der Niedriglohnbereich. "Nur wer in Erwerbstätigkeit einsteigt, dem kann der Aufstieg durch Arbeit gelingen. Wir sollten deshalb die Chancen des Niedriglohnbereichs zum Einstieg in Arbeit nicht schlecht reden. Wer dieses Tor mit einem Mindestlohn wieder zuriegeln will, trifft die Schwächsten am Arbeitsmarkt", sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU).

Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)

(Genf/Berlin) - "Dieser Genfer Salon zeigt: Die deutsche Automobilindustrie arbeitet mit Hochdruck an der Entwicklung von Elektrofahrzeugen - vom Mild Hybrid über den Plug-in-Hybrid bis hin zum reinen Elektro-Auto. Die hohe Innovationsgeschwindigkeit unserer Hersteller bei der Entwicklung alternativer Antriebe ist eindrucksvoll. Der Elektroantrieb in all seinen Varianten wird zum zweiten strategischen Standbein dieser Schlüsselbranche", betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf der VDA-Pressekonferenz auf dem Genfer Automobilsalon. Gleichzeitig gehe der Verbrauch bei den klassischen Antrieben - Clean Diesel und Benziner - immer weiter zurück: "Heute bieten unsere deutschen Hersteller mehr als 140 Modelle mit einem Verbrauch von unter 5 Liter pro 100 km an. Dies entspricht einer CO2-Emission von etwa 130 g/km. Die Zahl dieser Modelle hat sich gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt", so Wissmann.

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