Verbands-Presseticker
(Berlin) - Achsrisse beim ICE, Radbrüche und Bremsprobleme bei der Berliner S-Bahn, Verdacht auf Baupfusch an ICE-Trassen. Anlässlich der jüngsten Sicherheitsmängel bei der Deutschen Bahn AG fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine bessere Aufsicht des Staatskonzerns.
(München) - Autofahrer, die am Montag tanken, zahlen einen im Vergleich zu anderen Wochentagen besonders niedrigen Preis. Freitagstanker werden dagegen mit wesentlich höheren Preisen von den Mineralölkonzernen abkassiert. Dies ist das Ergebnis der aktuellen ADAC-Untersuchung aller durchschnittlichen Tageskraftstoffpreise des Jahres 2009. Danach kostete ein Liter Superbenzin an Montagen im Schnitt 1,250 Euro. Freitags lag der Benzinpreis dagegen bei 1,285 Euro je Liter und damit 3,5 Cent über dem Montagswert. Exakt dieselbe Differenz hat der Club auch für Diesel ermittelt. Für einen Liter mussten die Autofahrer montags im Schnitt 1,055 Eure je Liter bezahlen. Bis zum Freitag hatten sich die Preise dann um 3,5 Cent auf 1,090 Euro je Liter hochgeschaukelt. Den größten Preisanstieg registriert der ADAC von Montag auf Dienstag. Jeweils nach bundesweiten Preisrunden verteuerte sich Benzin im Schnitt um 2,6 Cent, Diesel um 2,5 Cent.
(Bonn) - "Das gestern (24. Februar 2010) veröffentlichte Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit sollte die politischen Kräfte aufrütteln, die die Bremswirkung des Kooperationsverbots immer noch ignorieren", sagte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute (25. Februar 2010) in Paris. "Nur ein gemeinsames Vorgehen von Ländern und Bund kann entscheidende Fortschritte für Forschung und Studium bringen. Die Exzellenzinitiative zeigt, wie es gehen muss und was wir in kurzer Zeit erreichen können."
(Berlin) - "Der heute (25. Februar 2010) von Bauminister Peter Ramsauer dem Bundestag vorgelegte Bericht zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland ist mittlerweile neun Monate alt und wurde noch von der früheren Bundesregierung erstellt. Die umfassende Bestandsaufnahme spricht alle wichtigen Themen an. Mir fehlen aber eindeutige Aussagen der neuen Bundesregierung, welche Konsequenzen sie aus dem Bericht ziehen will", erklärte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, in einer kurzen Stellungnahme. "Bis heute gibt es keine konkreten Vorschläge, Ideen und Konzepte, wie die energetische Modernisierung von etwa 37 Millionen Bestandswohnungen vorangetrieben werden soll, wie das Angebot an altengerechten und barrierearmen Wohnungen massiv ausgeweitet werden kann und wie eine Verdoppelung des Wohnungsneubaus, insbesondere in Ballungszentren, zu erreichen ist."
(Berlin) - Mehr als vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer seltenen Erkrankung. Von den etwa 30.000 bekannten Krankheiten fallen bis zu 8000 unter den Begriff einer seltenen Erkrankung. Und dies macht deutlich, selten ist die einzelne Erkrankung, betroffen von seltenen Erkrankungen sind aber viele Patienten. In Europa sind rund 30 Millionen Menschen betroffen. Hoffnung für die Betroffenen und ihre Angehörigen ergibt sich durch die deutliche Zunahme von Arzneimittelentwicklungen für diese Krankheitsbilder. "Seit der Einführung des Orphan-Drugs-Status im Jahr 2000 wurden 58 Arzneimittel für seltene Erkrankungen zugelassen. Über 700 Projekte sind in der Entwicklungsphase, und mit 112 als Orphan Drug neu ausgewiesenen Entwicklungsprojekten im Jahr 2009 wurde ein neuer Höchststand erreicht. Diese Forschung der pharmazeutischen Industrie ist immens wichtig, denn sie gibt Menschen neue Hoffnung, dass ihnen endlich Therapieoptionen zur Verfügung stehen", erklärte Prof. Barbara Sickmüller, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des BPI.
(Berlin) - European Bioplastics, die Interessensvertretung der europäischen Biokunststoffindustrie, hat heute (25. Februar 2010) die 5. European Bioplastics Konferenz angekündigt. Die Veranstaltung findet am 1. und 2. Dezember 2010 im Hotel Hilton in Düsseldorf statt.
(Berlin) - Seit der Bundestagswahl steht das Thema Pkw-Vignette auf der politischen Agenda. Obwohl Verkehrsminister Peter Ramsauer mehrfach abgewiegelt hat, gilt der CSU-Politiker als aufgeschlossener Vertreter einer Vignetten-Lösung. Die Allianz pro Schiene und ihre 17 Mitgliedsverbände warnen die Bundesregierung in einer Resolution vor einem "verkehrspolitischen Schnellschuss". Das Verkehrsbündnis, dem Umweltverbände, Gewerkschaften und mehrere Autoclubs angehören, wendet sich gegen das "Pickerl", das alle Autofahrer unabhängig von ihrer Fahrleistung gleichmäßig zur Kasse bittet. Der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, verwies darauf, dass die südlichen Bundesländer seit Jahren an der Einführung einer Autobahn-Vignette für Pkw arbeiteten. "Eine Bundesratsinitiative Baden-Württembergs steht unmittelbar bevor", sagte Flege. "Ob das Kanzleramt will oder nicht, das Thema kommt wieder hoch."
(Berlin) - Im Rahmen des Deutschen Krebskongresses informierte die Deutsche Krebshilfe heute, am 25. Februar 2010, über ihre bundesweite Informationsoffensive zum Thema Krebs-Früherkennung. "Unsere umfassenden und allgemeinverständlichen Ratgeber über den Nutzen und mögliche Risiken von Früherkennungsverfahren unterstützen die Menschen dabei, sich für oder gegen diese Untersuchungen zu entscheiden", betonte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. "Für viele Tumorerkrankungen gilt nach wie vor der Leitsatz `Früh erkannt - heilbar´. Daher ist eine informierte Entscheidung besonders wichtig."
(Berlin) - Die wachsende Zahl Alleinlebender erhöht den Strombedarf der deutschen Haushalte: Wer in Deutschland allein lebt, verbraucht durchschnittlich 2 050 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr. Ziehen zwei Personen zusammen, sinkt ihr Verbrauch jährlich um 660 kWh Strom. Das ermittelten der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und die HEA - Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung, in einer aktuellen Erhebung. Im Jahr 2009 waren von rund 40 Millionen (Mio.) deutschen Haushalten 15,9 Mio. Alleinlebende - im Vergleich zu 13,5 Mio. Singles im Jahr 1999.
(Berlin) - Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Donnerstag (25. Februar 2010) in Berlin: "Der nur leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit ist leider noch kein Grund zur Entwarnung. Die konjunkturellen Rückschlagsrisiken sind weiterhin sehr hoch. Noch sichert die Kurzarbeit hunderttausende Arbeitsplätze. Deswegen müssen die Erleichterungen bei der Kurzarbeit verlängert werden."







