Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Allein durch Breitbandausbau können bis Ende 2014 rund 400 000 neue Arbeitsplätze in Deutschland entstehen. Deutschland gehört an die Spitze der Leitmärkte des 21. Jahrhunderts. Die erfolgreiche Einbindung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Industrie und Gesellschaft entscheidet über unsere Zukunftsfähigkeit." Das sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel anlässlich der Eröffnung des 4. Nationalen IT-Gipfels am Dienstag (8. Dezember 2009) in Stuttgart.
(Frankfurt am Main) - Die chemische Industrie drängt auf eine rasche und konsequente Umsetzung der Koalitionsvereinbarung. "Die im Koalitionsvertrag versprochene Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung muss so schnell wie möglich kommen. Zusammen mit den im Wachstumsbeschleunigungsgesetz vorgesehenen Korrekturen bei den Unternehmenssteuern stärkt sie die Innovations- und Investitionskraft der Wirtschaft. Das ist eine entscheidende Weichenstellung, um die Krise zu bewältigen, weil neue Produkte die stärksten Impulse für mehr Wachstum und krisenfeste Arbeitsplätze setzen", betonte Prof. Dr. Ulrich Lehner, Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) vor der Presse in Frankfurt. Die steuerliche Forschungsförderung müsse dabei Unternehmen aller Größenklassen einbeziehen, denn Innovationen entstünden heute in Allianzen und Netzwerken.
(Berlin) - Zum verwaisten Amt des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Der SoVD fordert die Bundesregierung auf, das Amt des Behindertenbeauftragten zügig neu zu besetzen. Zehn Wochen nach der Bundestagswahl hat die Bundesregierung immer noch keinen Behindertenbeauftragten benannt. Dies ist nicht hinnehmbar, denn im Bereich der Behindertenpolitik besteht ein enormer Handlungsbedarf.
(München) - Die besten Auszubildenden 2009 im Berufsbild Kauffrau/Kaufmann für Versicherungen und Finanzen wurden am Montagabend, den 7. Dezember 2009, von Bundespräsident Horst Köhler in Berlin für ihre herausragenden Prüfungsleistungen geehrt.
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderte anlässlich des morgigen (9. Dezember 2009) 20. Geburtstags des Naturschutzprojektes "Grünes Band", den Biotopverbund am ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen endlich umfassend zu schützen. Das Grüne Band wurde am 9. Dezember 1989 beim ersten deutsch-deutschen Naturschutztreffen nach dem Mauerfall vom BUND und seinem Landesverband in Bayern, dem Bund Naturschutz (BN), gegründet. Nach 20 Jahren seien nur knapp 30 Prozent des rund 1400 Kilometer langen und 180 Quadratkilometer großen Areals als Naturschutzgebiet oder Nationalpark ausgewiesen und somit rechtskräftig vor Naturzerstörung geschützt.
(Berlin) - Zukünftig wird Klaus-Hubert Fugger die Pressearbeit und Kampagnen für "Die Familienunternehmer - ASU" verantworten. Der gelernte Journalist war zuvor in verschiedenen Funktionen Pressesprecher in Wirtschaftsverbänden sowie in der Politik, unter anderem für den Berliner und Bremer Senat, die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg und den Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. Als selbständiger Unternehmer hat er Firmen und Verbände in der Medien- und der politischen Kommunikation beraten.
(Berlin) - Am morgigen Mittwoch (9. Dezember 2009) verhandelt das Verwaltungsgericht Berlin eine Klage gegen die innerstädtische Umweltzone. Die elf Kläger, die den Einfluss der Umweltzone auf die Feinstaubbelastung bestreiten, werden vom ADAC unterstützt. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert diese Aktion des Automobilclubs als verkehrspolitisch vollkommen verfehlt. Der Beitrag von Umweltzonen für den Gesundheits- und Klimaschutz sei mehrfach wissenschaftlich bestätigt worden. Ihre positive Wirkung auf die Modernisierung der Fahrzeugflotten sei erwiesen.
(Berlin) - Der industrielle Mittelstand zeigt sich in seiner Einschätzung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wieder optimistischer. Vorschusslorbeeren werden der neuen Bundesregierung aber nur in Maßen zuteil. Das ist ein Ergebnis der Herbstumfrage des BDI-Mittelstandpanels 2009. "Das Ende des wahlkampfbedingten Reformstillstands wird von der mittelständischen Industrie offensichtlich positiv bewertet. Der Koalitionsvertrag und die ersten Schritte der neuen Bundesregierung stärken das Vertrauen in den Handlungswillen und die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung." Dies erklärt der Vorsitzende des BDI/BDA-Mittelstandsausschusses Arndt G. Kirchhoff anlässlich der Präsentation der Ergebnisse des BDI-Mittelstandspanels. Die Reihenfolge, in der die Bundesregierung die Aufgaben angehe, stimme. "Erst die Krisenbewältigung und dann die Strukturreformen für nachhaltiges Wachstum", sagte Kirchhoff.
(Frankfurt am Main) - Die Gewinner der deutschen "Wild Card" für die IMEX 2010 stehen fest: Die Asisi Visual Culture GmbH und die Initiative Meeting Point Trier können sich auf einer kostenfreien Ausstellungsfläche unter dem Dach des GCB German Convention Bureau e.V. präsentieren. Mit der "Wild Card" erhalten die beiden Unternehmen als Newcomer der Kongress- und Tagungsbranche eine wertvolle Starthilfe: Auf der Messe "IMEX - incorporating Meetings made in Germany - the worldwide exhibition for incentive travel, meetings and events" stellen sie sich erstmals einem hochkarätigen internationalen Fachpublikum vor. Die IMEX findet vom 25. bis zum 27. Mai 2010 in Halle 8 der Messe Frankfurt statt.
(Berlin) - Die Erkältungswelle rollt und die Werbung gegen Erkältungsmedikamente ist allgegenwärtig. "Glauben Sie nicht alles, was Sie in den Werbepausen im Fernsehen oder auf Anzeigen in Illustrierten sehen. Fragen Sie lieber Ihren Apotheker, welche Medikamente er Ihnen individuell empfiehlt", so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. "Rezeptfrei heißt nicht harmlos: Bei etwa jeder fünften Selbstmedikation taucht ein Problem auf." Schmerzmittel und Arzneimittel gegen Atemwegserkrankungen führen die Liste der arzneimittelbezogenen Problemen (ABP) an, so eine Studie der ABDA in mehr als 100 Apotheken. Patienten sollten meist Präparate mit einem Wirkstoff einem Kombinationspräparat vorziehen. Schmidt: "Über Nacht heilt keine Erkältung. Deshalb empfehle ich meinen Patienten, die individuell stärksten Beschwerden mit Präparaten mit je einem einzigen Wirkstoff gezielt zu behandeln und sich ansonsten zu schonen."







