Verbands-Presseticker
(Stuttgart) - "Apotheker tragen keine Schuld daran, dass derzeit nicht alle Anforderungen nach Impfstoff gegen die Schweinegrippe erfüllt werden können. Die Knappheit des Impfstoffs ist in erster Linie auf Produktionsprobleme beim Hersteller zurückzuführen", erklärt der Präsident des Landesapothekerverbandes (LAV) Fritz Becker.
(Bonn) - Facebook, StudiVZ, XING und andere - besonders junge Menschen vernetzen sich zunehmend in Social Communities. Was bedeutet das für die Entwicklung der Verbände? Liegt darin eine große Gefahr oder bieten sich durch dieses veränderte Kommunikationsverhalten neue Chancen und Möglichkeiten?
(Stuttgart) - Gute Nachricht für den Kunden: Zum süßen Stückchen aus der Backstube kann er weiter wie gewohnt seinen Milchkaffee schlürfen und den Sauerbraten aus der Metzgerküche in der knappen Mittagspause gleich vor Ort vespern. Bislang drohten Bäckern und Fleischern - je nachdem wie viele Gästeplätze sie anboten - kostspielige bürokratische Lasten. "Diese Rechtsunsicherheit ist jetzt so gut wie vom Tisch", freute sich der Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT), Joachim Möhrle, und sprach von einem wichtigen Erfolg des Handwerks.
(Düsseldorf) - Die Debatte ist wieder entbrannt: Honorarberatung oder Provisionsvermittlung -was ist "besser"? Der aktuelle Anlass: Der BGH hatte zuletzt mehrfach seine Rechtsprechung zu verborgenen "Kick-Back"-Zahlungen bekräftigt und erweitert. Zu den Kick-Back-Zahlungen zählen auch und vor allem Provisionen, die damit laut BGH einen systemimmanenten Interessenskonflikt beim Finanzberater verursachen. Die Frage ist nämlich: was steht dem Finanzberater näher - die ihm zufließende Provision oder das Interesse des Anlegers? Da reizt es, das ganze System in Frage zu stellen und für die Abschaffung der provisionsgetriebenen Beratung zu plädieren.
(Berlin) - Beschäftigte in den Arbeitsgemeinschaften sind vielfältigen Arbeitsbelastungen ausgesetzt, die bis an und über die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen können. Das geht aus einem Zwischenbericht zum Projekt "abba - Arbeitsbelastungen und Bedrohungen in Arbeitsgemeinschaften nach Hartz IV" hervor, das die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in Zusammenarbeit mit Unfallkassen in zwölf ARGEn durchführt.
(Berlin) - In der dunklen Jahreszeit ist die Stimmung vieler Menschen gedrückt. Gegen depressive Verstimmungen und leichte bis mittelschwere Depressionen können Arzneimittel mit Johanniskraut-Extrakten helfen. "Johanniskraut-Extrakte sind eine wichtige Behandlungsoption gegen Depressionen - aber nur, wenn sie ausreichend hoch dosiert werden. Die meisten freiverkäuflichen Nahrungsergänzungsmittel mit Johanniskraut sind hingegen unterdosiert und damit wirkungslos", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Pro Tag sollten mindestens 600 bis 900 Milligramm eines standardisierten Johanniskraut-Extrakts eingenommen werden. Für die Selbstmedikation gibt es entsprechende rezeptfreie Arzneimittel in der Apotheke. Ihre Wirkung setzt auch bei regelmäßiger Einnahme erst nach etwa ein bis zwei Wochen ein. Auch darüber informieren Apotheker im Beratungsgespräch und verbessern so die Compliance (Therapietreue) der Betroffenen. Fink: "Die Diagnose kann nur der Arzt stellen. Deshalb verweist jeder Apotheker an einen Arzt, wenn er bei seinem Patienten eine nicht-diagnostizierte Depression vermutet."
(Frankfurt am Main) - Auf dem vorgestrigen (3. November 2009) Wirtschaftsempfang in der IHK Frankfurt warb Prof. Dr. med. Ossama bin Abdul Shobokshi, Botschafter des Königreichs Saudi-Arabien um mehr wirtschaftliches Engagement hessischer Firmen in dem arabischen Land. Die Deutschen seien sehr zurückhaltend, dabei sehe der Botschafter gern mehr hessische Unternehmer und Produkte in seinem Land.
(Düsseldorf) - Angesichts der vorgestern (3. November 2009) von Umweltminister Uhlenberg vorgestellten aktuellen Zahlen zum Zustand des nordrhein-westfälischen Waldes mahnt der Naturschutzbund NABU konsequentere Maßnahmen zum Schutz des Waldes an, denn Klimawandel, Nutzungsdruck und Schadstoffeinträge setzten dem Wald zu. So seien zwei Drittel des Waldes nach wie vor mehr oder weniger stark geschädigt. Sorge bereite dem NABU insbesondere die beiden wichtigsten heimischen Laubbaumarten Buche und Eiche. Ihnen gehe es weiterhin schlecht, nur jeweils ein Viertel der untersuchten Baumkronen dieser Baumarten zeigten keine Schäden. "Dem Wald geht es nicht besser, bloß weil Fichte und Kiefer sich etwas erholt haben", so Ute Röder, Waldexpertin des NABU NRW. Um eine nachhaltige Gesundung des Waldes zu ermöglichen, sei eine völlig neue Ausrichtung der Landesforstpolitik und der Waldbewirtschaftung erforderlich.
(Bonn) - "Die mit dem Bologna-Prozess verbundenen Herausforderungen werden im Dialog gelöst. Ich lade die Studierenden ein, sich daran aktiv zu beteiligen", sagte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute (4. November 2009) in Bonn. "Es ist richtig, wenn die Studierenden Probleme im Studium lautstark artikulieren. Angesichts der Unterfinanzierung der Studienreform habe ich dafür großes Verständnis. Ich erwarte aber, dass sie die Angebote zur Mitwirkung annehmen und die Anstrengungen der Verantwortlichen in den Hochschulen anerkennen."
(Berlin) - BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder begrüßt die Klarstellung von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler zur Gesundheitskarte.





