Verbands-Presseticker
(Essen) - Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft richtet seinen Wettbewerb um die "Stadt der Wissenschaft" zum sechsten Mal aus. Vier Städte konkurrieren diesmal um den begehrten Titel und setzen auf Wissenschaft als Standortfaktor. Für Chemnitz, Lüdenscheid und Mainz ist es der erste Anlauf, Bielefeld bewirbt sich nach 2005 nun zum zweiten Mal. Eine Jury aus Wissenschaftlern, Unternehmensvertretern, Journalisten und Kommunalpolitikern, wählt Ende November die Bewerber aus, die bis zum Frühjahr 2010 ihre Ideen ausarbeiten können. Die Entscheidung fällt dann am 25. März 2010 in Berlin nach einer öffentlichen Präsentation der Finalisten.
(Hannover) - Die Verhältnisse auf dem deutschen Gasmarkt verändern sich grundlegend. Bisher folgten die Gaspreise der Ölpreisentwicklung. Heute werden die Gaspreise durch den Gas-zu-Gas-Wettbewerb gebildet. "Für die Kunden ist diese Entwicklung sehr positiv. Mittelständische Unternehmen holen sich Wettbewerbsangebote ein und realisieren dadurch signifikante Einsparungen", erläutert Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA. Die Ergebnisse des neuen Gaspreisvergleichs belegen dies.
(Berlin) - "Die Entscheidung ist richtig. Unpünktliche Mietzahlungen des Jobcenters dürfen nicht zu einer Kündigung des Mieters führen", kommentierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, das heutige (21. Oktober 2009) Urteil des Bundesgerichtshofs (VIII ZR 64/09). "Probleme, die aufgrund von Nachlässigkeiten oder Fehlern im Jobcenter passieren, dürfen nicht auf dem Rücken der Mieter ausgetragen werden."
(Berlin) - "Die Entscheidung der neuen Bundesregierung, die Steuerbelastung zu senken, ist richtig", so Patrick Adenauer, Präsident des Verbands "Die Familienunternehmer". "Allerdings ist der Plan, 50 Milliarden Euro neue Schulden für die Bereiche Arbeit und Gesundheit in einem Schattenhaushalt zu verstecken, nichts anderes als ein Buchungstrick.
(Berlin) - "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen", mit diesen Worten kommentiert der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Klaus Bittmann, die Vorwürfe des Branchenverbandes Bitkom, die FDP betreibe Klientelpolitik für Ärzte, weil sie in den Koalitionsverhandlungen eine Bestandsaufnahme des "Projektes elektronische Gesundheitskarte" vornehmen will. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer sehe dies als "ein schlimmes Zeichen" an, berichtet das Manager Magazin.
(Berlin) - IT wird für die pharmazeutische Industrie immer wichtiger. Elektronische Datenverarbeitung optimiert Prozesse und reduziert Kosten. Um die beiden Branchen besser zu vernetzten, veranstalten der Hightech-Verband BITKOM und der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) erstmals ein Forum "IT meets Pharma". Die Fachkonferenz findet am 5. November 2009 in Frankfurt am Main statt und bringt IT-Entscheider der Pharmabranche mit Experten der IT-Firmen zusammen. "Das Forum `IT meets Pharma´ bietet die einzigartige Chance, direkt an der Schnittstelle zwischen IT und Pharma die gegenseitigen Anforderungen besser auszuloten und innovative Softwarelösungen und Anwendungen näher kennenzulernen", sagte BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. "Der Dialog mit der IT-Industrie ist von entscheidender und strategischer Bedeutung. So können wir unsere Bedürfnisse als pharmazeutische Industrie in die Entwicklung neuer Tools einspeisen und die IT-Industrie ist in der Lage, an die Notwendigkeiten angepasste Produkte zu entwickeln", so der BPI-Vorsitzende Dr. Bernd Wegener.
(Frankfurt am Main) - Am zweiten Tag des Gebäudereiniger-Streiks wurden die Arbeitsniederlegungen planmäßig fortgesetzt und ausgeweitet, teilte die zentrale Streikleitung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Mittwoch (21. Oktober 2009) mit. Auch heute (21. Oktober 2009) bleiben in vielen Gebäuden bundesweit Putzlappen und Reinigungsmittel in der Besenkammer, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Teils werden Objekte vom Vortag weiter bestreikt, wie Teile des Flughafens Köln-Bonn und der Fliegerhorst Kaufbeuren (Bayern), teils wurden neue Objekte in Angriff genommen. Ausgeweitet wird der Streik unter anderem in neue Orte, wie Kassel, Salzgitter, Bochum, Mönchengladbach, Neumünster, Dresden und Bitterfeld. Insgesamt rechnet die IG BAU im Laufe des Tages mit Arbeitsniederlegungen in rund 120 Objekten mit einer Beteiligung von etwa 1800 Streikenden.
(Bad Vilbel) - Mit der Forderung nach 3,8 Prozent mehr Gehalt für die rund 650 Beschäftigten bei privaten Rundfunksendern ist der Deutsche Journalisten-Verband am heutigen Mittwoch (21. Oktober 2009) in die erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern gegangen. Zudem soll der Manteltarifvertrag um mindestens zwei Jahre bis Ende 2011 verlängert werden. Der Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) hat eine Einmalzahlung von 200 Euro für ein erstes Laufzeitjahr und eine Tariferhöhung in Höhe von einem Prozent ab Oktober 2010 bis Ende September 2011 angeboten. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 11. November 2009 angesetzt worden.
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die Pläne von Union und FDP, mit einem "Schattenetat" die Staatsverschuldung weiter massiv anzuheizen. Statt neue Schulden zu machen müssten endlich umweltschädliche Subventionen abgebaut werden. Dazu gehöre beispielsweise die Abschaffung von Vergünstigungen für energieintensive Industrien, die sich alleine bei den Energiesteuern jährlich auf rund 4,4 Milliarden Euro beliefen. Durch Ermäßigungen für Diesel entgingen dem Staat über 6 Milliarden Euro pro Jahr. Insgesamt könnten nach BUND-Angaben kurzfristig durch einen Beschluss des Bundestages bis zu 16,5 Milliarden Euro jährlich durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen eingenommen werden. Langfristig könnte eine umwelt- und klimagerechte Finanzreform rund 52 Milliarden Euro pro Jahr an zusätzlichen Einnahmen schaffen.
(Berlin) - Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert den Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) auf, alte Denkmuster zu überwinden und umgehend ein nachhaltiges und funktionierendes Konzept für die Sicherheit der Patientinnen und Patienten vorzulegen. Hierzu erklärt ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf: "Der BVDVA darf nicht länger die Probleme und Gefahren ignorieren, die durch illegale Internetversender entstehen. Anstatt sich mit der Kritik an den Berufsorganisationen der 21.600 Apotheken zu befassen, erwartet die Gesellschaft einen ernsthaften Vorschlag, wie die Gefahr durch Arzneimittelfälschungen aus dem Internet in den Griff zu bekommen ist."




