Verbands-Presseticker
(Wiesbaden) - Das Ergebnis der Nachverhandlungen im Erweiterten Bewertungsausschuss zur Neuordnung der vertragsärztlichen Vergütung wird vom Erweiterten Vorstand des Berufsverbands Deutscher Internisten BDI e.V. als völlig unzureichend zurückgewiesen.
(Frankfurt am Main) - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. richtete im Vorfeld der Bundesratssitzung vom 7. November 2008 nochmals einen eindringlichen Appell an das Bundeskanzleramt, die mittelstandsfeindliche Verkehrspolitik der Bundesregierung zu überdenken. Nachdem bereits der stellvertretende CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvorsitzende, Dr. Hans-Peter Friedrich, in einem dpa-Gespräch vor den fatalen Folgen einer Mauterhöhung zum 1. Januar 2009 gewarnt hatte und für ein Moratorium eingetreten war, sei dieser Schritt überfällig.
(Düsseldorf) - Neben der turnusmäßigen Wahl neuer Gremienleiter hat die Fachgruppe (FG) Agenturen im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in der letzten Sitzung mit Buzz & Viral auch einen neuen Arbeitskreis (AK) aus der Taufe gehoben. Leiter des neuen AKs, der sich mit der Information und Integration von Buzz & Viral sowie dessen Akzeptanz und Sinnhaftigkeit im deutschen Markt befasst, ist Markus Willnauer (Value Mountain Media). Erstmals in eine AK-Leitung sind Stefan Bauer (Marit AG) für den AK Qualität und Sascha Martini (Neue Digitale in Berlin) für den AK Zukunftstrends gewählt worden.
(Rostock/Warnemünde) - Mit mehreren Beschlüssen bekräftigten die Delegierten des DJV-Verbandstags 2008 in Rostock-Warnemünde die Bedeutung von Tarifverträgen für Journalistinnen und Journalisten in allen Medienbereichen. Mit klarer Mehrheit forderten sie die Verlegerverbände BDZV und VDZ auf, Leiharbeit und Outsourcing zu ächten und sich zu den Flächentarifverträgen zu bekennen. Der schleichende Abbau angemessener Gehalts- und Honorarstrukturen müsse beendet werden. Ein klares Nein sagten die Delegierten zu einer Erhöhung der Wochenarbeitszeit für Redakteure. Vielmehr müsse endlich ein wirksamer Überstundenausgleich in den Verlagen eingeführt werden. In den Tarifverträgen solle zu den alten Regelungen für Urlaubstage und Urlaubsgeld zurückgekehrt werden. Arbeitnehmerähnliche Freie sollten bezahlte Urlaubstage erhalten. In einem weiteren Antrag bekräftigten sie die aktuelle Tarifforderung des DJV nach Einbeziehung der Onliner in die Tarifverträge bei Zeitungen und Zeitschriften. Für die Redakteure an Wochen- und Anzeigenblättern sollen Verhandlungen mit dem Ziel aufgenommen werden, zu allgemeinverbindlichen Tarifverträgen zu gelangen.
(Frankfurt am Main/Berlin) - "Deutschland muss sich entscheiden: Wollen wir Millionen-Erben steuerfrei stellen oder soll massiv in den Ausbau guter Kindergärten, Schulen und Hochschulen sowie die Weiterbildung investiert werden? Um diese Grundsatzfrage geht es bei der Erbschaftsteuer. Vier Milliarden Euro nehmen die Länder bisher über diese Steuer ein. Mit diesem Geld lassen sich bundesweit beispielsweise rund 85.000 Sozialarbeiter an Schulen einstellen, das sind für jede Schule in Deutschland zwei dringend benötigte Stellen. Wir brauchen einen Generationen-Pakt für Bildung. Die Erbschaftsteuer muss maßvoll erhöht werden. Die Einnahmen können in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der Weiterbildung gut gebraucht werden. Schließlich haben Bund und Länder beim Dresdener Bildungsgipfel vereinbart, zusätzliche Milliarden in das Bildungswesen zu investieren. Ohne zusätzliche Gelder aus der Erbschaftsteuer sind diese Beschlüsse schon heute Makulatur", erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, mit Blick auf die laufenden Verhandlungen der Großen Koalition.
(Berlin) - Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, begrüßt ausdrücklich das Ziel des Gesetzgebers, das Besteuerungsverfahren zu vereinfachen und zu entbürokratisieren. Fröhlich: "Das Ziel des Bürokratieabbaus darf sich aber nicht in dem Ersatz papierbasierter Abläufe durch elektronische Kommunikation erschöpfen. Noch immer sieht das Besteuerungsverfahren zu starre Regelungen vor." Am heutigen Mittwoch (5. November 2008) berät der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages über den Regierungsentwurf des Steuerbürokratieabbaugesetzes.Bürokratiekosten aus den der Kreditwirtschaft auferlegten Informationspflichten machten jährlich rund 4700 Euro je Mitarbeiter aus. Die Kosten aus der Umsetzung der Abgeltungsteuer seien darin noch nicht einmal enthalten.
(Bonn) - Beratungsprojekte mit erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen werden bei der Zusammenarbeit von Firmen und Unternehmensberatern nur selten vereinbart. Lediglich ein Anteil von etwa zehn Prozent des Consultingumsatzes entfällt auf diese Form der Honorierung. Die Tageshonorare sind in Deutschland 2008 im Schnitt um rund drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Grundlage dieser Ergebnisse ist eine Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. unter rund 950 Unternehmensberatungen.
(Berlin) - Gute Vorzeichen für deutsche Incoming-Unternehmen: Das Reiseland Deutschland steigt auch in der Gunst ausländischen Besucher. Im ersten Halbjahr 2008 lag die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts bei 25,1 Millionen und damit um fünf Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Um Inhaber und Mitarbeiter von Incoming-Unternehmen bei ihrer Arbeit zu unterstützen, bietet die DRV Service GmbH auf Initiative der Arbeitgruppe Incoming des Deutschen ReiseVerbands (DRV) erstmals einen speziellen Workshop zum Thema an. Der Workshop "Better Business for Incoming" findet am 24. November 2008, von 9.30 bis 17 Uhr im Hotel InterContinental in Frankfurt am Main statt und kostet 145 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.
(Berlin) - Auf rund drei Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche wird außerhalb Europas Soja für Deutschland angebaut. Das ist eine Fläche so groß wie das Bundesland Brandenburg. Vorrangig findet Soja hierzulande in der Fleisch- und Milcherzeugung sowie in Agrokraftstoffen Anwendung. Allein für die Fleisch- und Milchproduktion werden pro Bundesbürger im Ausland knapp 340 Quadratmeter Sojaplantagen beansprucht. Für ein Kilogramm Rindfleisch werden durchschnittlich über 900 Gramm, je Kilo Schweinefleisch etwa 540 Gramm Sojaschrot eingesetzt. Zur Erzeugung von einem Liter Milch werden im Durchschnitt 50 Gramm Sojafutter verwendet. Diese Zahlen veröffentlichte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gestern (4. November 2008) in einer neuen Studie.
(Berlin) - Die Zukunft des DGB wird durch eine grundlegende Strukturreform gesichert, auf die sich alle Vorsitzenden der Mitgliedsgewerkschaften unter Leitung des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer geeinigt haben. Die am Dienstag (4. November 2008) in Berlin vorgelegten gemeinsamen Eckpunkte des DGB-Vorsitzenden und aller Vorsitzenden der Mitgliedsgewerkschaften sollen den DGB sowohl finanziell wie organisatorisch langfristig handlungsfähig machen und gleichzeitig einen sicheren Handlungsrahmen für die Arbeit der Mitgliedsgewerkschaften und ihres politischen Bundes geben.





