Verbands-Presseticker
(Düsseldorf) - Wo ist die Gleichstellung der Geschlechter relativ weit fortgeschritten, welche Regionen haben Nachholbedarf? In Schweden gibt ein Blick auf den Gender-Equality Index des statistischen Zentralamts schon lange die Antwort. Seit heute (3. November 2008) hat auch Deutschland eine Landkarte zur Chancengleichheit. Das Web-Portal www.gender-index.de liefert Zahlen und Grafiken, die für jeden deutschen Landkreis und jede kreisfreie Stadt zeigen, wo Frauen und Männer bei den Schlüsselthemen Beruf, Ausbildung und politische Partizipation stehen. Das neue Angebot hat die Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) aufgebaut. Am heutigen Montag (3. November 2008) wird es in der schwedischen Botschaft in Berlin im Beisein von Botschafterin Ruth Jacobi vorgestellt. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes und des Vorstandes der Hans-Böckler-Stiftung, schaltet den neuen Index frei: "Der Gender-Index zeigt, dass jede Region gute Index-Werte erreichen kann, wenn sie will. Diese neue Vergleichbarkeit wird den politischen Wettbewerb um mehr Chancengleichheit verstärken", so Sommer. "Wer den Alltag verbessern will, braucht lokale Informationen, leicht zugänglich und systematisch aufbereitet. Genau die liefert der Index", sagt Nikolaus Simon, der Sprecher der Geschäftsführung der Hans-Böckler-Stiftung.
(Berlin) - Der Bund der Steuerzahler fordert die Bundesregierung auf, den Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Die Politik muss hierfür in den laufenden Haushaltsberatungen die Voraussetzungen schaffen. Sie darf ihre Kraft nicht in einem Kleinkrieg um punktuelle Konjunkturspritzen vergeuden.
(Frankfurt am Main) - Fantastisch, magisch, spannend - die ARD und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels laden Kinder aus ganz Deutschland ein, am 14. November 2008 bei der fünfstündigen Sondersendung "Wenn Träume Feuer speien" das Radio einzuschalten. "Mit der Radionacht schenken wir Kindern fünf erlebnisreiche Stunden und viele Ideen für gemeinsame Aktionen. Das fördert spielerisch den Umgang mit Literatur", sagt Lothar Sand, Leiter der Leseförderung im Börsenverein. Von der Broschüre mit Anregungen für Wachbleibepartys und viele andere Events zum Mitmachen könne auch der Buchhandel profitieren, der ebenfalls dazu eingeladen sei, Aktionen rund um die Hörnacht zu organisieren.
(Düsseldorf) - Der Arbeitskreis (AK) Connected Games im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat eine neue Projektgruppe für das eGame Advertising ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Attraktivität der Zielgruppe "Gamer" für den Werbemarkt herauszustellen und als "Premium Zielgruppe" auszuzeichnen. Dazu bedarf es einer generellen Definition von eGame Advertising und der Festlegung von Standards für diese Werbeform sowohl national wie auch international. Hier sind vor allem die Werbewirkung und die Messbarkeit von großer Relevanz, die Schnittstellen zu weiteren Gremien im BVDW bieten.
(Berlin) - Transparente Produktangaben müssen als Voraussetzung für die Verwendungssicherheit oberste Priorität genießen. Diese Forderung erhob heute (3. November 2008) in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, im Vorfeld der Entscheidung des EU-Parlaments über die Einführung neuer Vorschriften für die Kennzeichnung und die Vermarktung von Bauprodukten. Die deutsche Bauindustrie begrüße zwar die Anstrengungen, die die EU zur EU-weiten Verwendung von Bauprodukten unternehme; wenn die obligatorische Produktinformation sich aber auf ein Minimum beschränke, könne dies schwerwiegende Folgen für die Bauwerkssicherheit und damit auch für die Verbraucher haben.
(Heppenheim) - Im Interesse der Versicherten und Patienten muss sich die DGVP mit Nachdruck gegen die fortschreitende offene und verdeckte Rationierung von Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und der gesetzlichen Pflegeversicherung wehren.
(Berlin) - Nach den technischen Verzögerungen der elektronischen Gesundheitskarte verschlingt die Karte nun auch Mittel aus dem Gesundheitsfonds in Millionenhöhe: Rund 660 Millionen Euro aus dem Gesundheitsfonds sollen im nächsten Jahr in das Prestigeprojekt des Bundesgesundheitsministeriums fließen. Einen besonders dicken Schluck aus der Pulle genehmigt sich dabei die Betreibergesellschaft gematik. Ihr Etat soll im kommenden Jahr dem Vernehmen nach um 30 Prozent steigen.
(Köln) - Den gegenwärtigen Verfall der Erlöse für Wertstoffe, ausgelöst durch die weltweite Bankenkrise, werden auch die kommunalen Entsorgungsbetriebe schmerzlich zu spüren bekommen. Und wenn die Entwicklung so weiter läuft, ist es letztlich wieder der Bürger, der auch hier die Zeche zahlen darf. Daher unternehmen unsere Betriebe alle Anstrengungen, diese drohenden Belastungen zu mindern, kommentierte Dr. Rüdiger Siechau, Vorstandsvorsitzender des VKS im VKU, aktuelle Entwicklungen auf dem Sekundärrohstoffmarkt.
(Berlin) - Ulrich Klaus Becker, Präsidiumsmitglied des Deutschen Verkehrsforums und ADAC-Vizepräsident für Verkehr, forderte angesichts der aktuell diskutierten Änderung der KFZ-Steuer, dass diese kurzfristigen Pläne auf keinen Fall die geplante CO2-basierte KFZ-Steuer ersetzen dürfen.
(Frankfurt am Main) - Reduktionsprogramme für den chemischen Pflanzenschutz mit starren Zielvorgaben sind offenbar zum Scheitern verurteilt. Dänemark hat 1987 ein solches Programm aufgelegt. Die verwendete Menge an Pflanzenschutzmitteln bzw. die Zahl der Anwendungen sollten danach halbiert werden. Das ambitionierte Ziel wurde verfehlt.




