Verbands-Presseticker
(Washington/Berlin) - Klaus-Peter Müller, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, Berlin, und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, ist zuversichtlich, die Krise zu beherrschen.
(Berlin) - Unter dem Motto "Organisieren - Durchsetzungskraft stärken" findet vom 13. bis zum 19. Oktober die weltweite Aktionswoche der Internationalen Transportarbeiter Föderation (ITF) für die Beschäftigten der Transportbranche statt. Zum zwölften Mal setzt sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in einer gemeinsamen Aktion mit Gewerkschaften in mehr als 60 Ländern für bessere Arbeitsbedingungen, Bezahlung und Arbeitsschutz der Beschäftigten im Straßentransport ein.
(Berlin) - Anlässlich ihrer Jahrestagung hat die Deutsche Gesellschaft für Plastische und Widerherstellungschirurgie (DGPW) mitgeteilt, dass die Zahl der Schönheits-OPs zwischen 1990 und 2002 von 109 000 auf 660 000 pro Jahr versechsfacht habe. Dies deckt sich in keiner Weise mit den von uns erhobenen Zahlen, erklärt Prof. Dr. Günter Germann, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen und führt aus, dass die Mitglieder des Berufverbandes der Plastischen Chirurgen Deutschlands im Jahr 1990 109.000 Eingriffe vorgenommen hätten und im Jahr 2004 700.000 Eingriffe. Dies umfasst alle Eingriffe unseres Fachgebietes, also rekonstruktive- und ästhetische Eingriffe sowie die Hand-/ und Verbrennungschirurgie, stellt er klar.
(Berlin) - Anlagen zur Nutzung oberflächennaher Geothermie sind zwar technisch ausgereift, sowohl ihre Planung als auch ihre Einbindung in effiziente Energiekonzepte erfordern allerdings anspruchsvolle Lösungen. Hier setzt der Leitfaden Oberflächennahe Geothermie an, den der Verband Beratender Ingenieure VBI im Oktober veröffentlicht hat.
(Berlin) - Von Dresden muss ein Signal des Bildungsaufbruchs ausgehen, forderte am Samstag (11. Oktober 2008) in Dresden mit Blick auf den bevorstehenden Bildungsgipfel der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. Auf dem Landesdelegiertenkongress des Sächsischen Lehrerverbands SLV im VBE betonte Eckinger, die geplante Dresdner Erklärung müsse ein verpflichtendes Strategiepapier für Bund und Länder werden. Auch erwarte er, dass der Bildungsgipfel die Weichen für die Föderalismusreform II so stelle, dass der Bildungsbereich nicht mehr als reine Haushaltsbelastung zähle. Auf Flickschusterei oder Notmaßnahmen lässt sich mit Sicherheit keine Bildungsrepublik gründen, so Eckinger. Bund und Ländern sind im Grundgesetz ihre jeweiligen Verantwortungen zugeschrieben. Von Kleinstaaterei steht da nichts. Der VBE-Bundesvorsitzende kritisierte, das ewige Gezänk um Zuständigkeit sei ein Missbrauch des Föderalismus.
(Berlin) - Wie eng Zahnmedizin und Medizin verbunden sind, zeigt sich derzeit immer deutlicher: Dentalkeime gelten beispielsweise als wichtiger Faktor bei Herzinfektionen, und sie sind beteiligt an Entstehung und Verlauf eines Diabetes mellitus. Parodontitis ist ein Risikofaktor für die Entstehung des Diabetes Typ 2 und verschlechtert die Stoffwechselkontrolle von Typ 1 und Typ 2. Eine Behandlung der Parodontitis verbessert die Blutzuckerkontrolle und senkt den relevanten HbA1c-Wert.
(Berlin) - Als einen fatalen Vorschlag wertet BVE-Vorsitzender Jürgen Abraham die im Änderungsentwurf zum Bundes-Immissionsschutzgesetz vorgesehene Regelung, Palm- und Sojaöle bis auf weiteres nicht mehr auf die gesetzliche Biokraftstoffquote anzurechnen. Das Bundeskabinett wird voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung über den vom Bundesumweltministerium konzipierten Gesetzentwurf beschließen.
(Berlin) - Social Media & Charisma US-Campaigning als Vorbild für deutsche Wahlkampfstrategen? Unter diesem Motto lud die Gesellschaft Public Relations Agenturen e. V. (GPRA) am 8. Oktober zum Branchentreffen dialoq in Berlin. Rund 150 Besucher aus Kommunikation, Politik und Wirtschaft interessierte die Frage, ob sich die Kommunikationsmethoden und -strategien des aktuellen US-Präsidentschaftswahlkampfs auf Deutschland übertragen lassen.
(Köln) - Der VDV kritisiert die aktuelle Debatte über eine Absage des Börsengangs Deutschen Bahn-Tochter DB Mobility and Logistics, die angesichts der Verschiebung des Börsengangs ausgebrochen ist. An der Bahnprivatisierung muss unbedingt festgehalten werden, sagt Dr.-Ing. Claudia Langowsky, VDV-Hauptgeschäftsführerin, denn der Börsengang ist der logische nächste Schritt der Bahnreform, die wir 1994 begonnen haben. Erst seit der Bahnreform haben wir im Eisenbahnbereich einen echten Wettbewerbsmarkt, der für die Kunden nur Vorteile gebracht hat. Es gibt mehr Angebote mit einer höheren Qualität, und das hat auch zu höheren Fahrgastzahlen geführt. Dieses Rad muss weiter und nicht zurück gedreht werden.
(Hannover) - Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen lehnt die Erhöhung der Eigenbeteiligung Rechtsuchender in der außergerichtlichen Beratungshilfe ab. Dabei handelt es sich wieder einmal um ein Sparprogramm zu Lasten der Menschen mit geringem Einkommen, erklärt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer. Es kann nicht sein, dass einkommensschwachen Menschen der Zugang zum Recht erschwert wird. Eine Erhöhung der Eigenbeteiligung um 200 Prozent ist nicht hinnehmbar, meint Bauer.




