Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Anders kann ich mir die exorbitante Forderung von acht Prozent nicht erklären. Dass auch im Maschinenbau die Aufträge nicht mehr wachsen, sondern in Teilbereichen stark zurückgegangen sind, dass der schwache Dollar und der Yen sowie die explodierenden Rohstoffkosten tiefe Spuren in dieser Industrie hinterlassen haben und dass viele Industrieländer mit einer schweren Finanzkrise zu kämpfen haben, hat die Chefetage der IG-Metall wohl noch nicht erreicht. Stattdessen schürt die IG-Metall bei ihren Mitgliedern Hoffnungen, die beim besten Willen nicht zu erfüllen sind.
(Berlin) - Die deutsche Messewirtschaft lag auch in den ersten Monaten des Jahres 2008 auf Wachstumskurs. Auf den 88 internationalen Messen des 1. Halbjahres wurden über 3 Prozent mehr Besucher registriert als auf den jeweiligen Vorveranstaltungen. Das ergaben Berechnungen des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Zum Vergleich: im Gesamtjahr 2007 stiegen die Besucherzahlen nur um 2,0 Prozent.
Auf der DGB-Regionaltagung in Halle erklärte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer am Dienstag (23. September 2008): Es ist schon eine skandalöse Ungerechtigkeit besonderer Güte, dass die Steuerzahler in Europa und den USA inzwischen mit weit mehr als einer halben Billion Euro für das Versagen der privaten und staatlichen Kreditwirtschaft und der Investmentbanken haften. Sie tun es überwiegend für die Superreichen dieser Welt, die sich riskante Geldgeschäfte leisten können. Und sie haften für den Leichtsinn und die Geldgier von Brokern und Bankern, die allesamt mit dem Geld anderer reich geworden sind. Der ungezügelte Finanzkapitalismus zeigt uns derzeit seine hässliche Fratze und das ist eine massive, weltweite Umverteilung von Armen und Mittelständlern zu Reichen und Superreichen. Zugegeben: manchmal helfen die staatlichen Finanzspritzen auch dem kleinen Mann, der seine Rücklagen bei Sparkassen angelegt hat oder in Amerika sich wegen Hausbaus überschuldet hat. Die aber zahlen trotzdem dafür mit höheren Steuern als sonst nötig wären.
(Hamburg) - Knapp 17 Millionen 60kg-Säcke Kaffee werden jährlich nach Deutschland importiert. Damit ist Kaffee das meistkonsumierte Getränk in der Bundesrepublik. Doch woher kommt das Lieblingsgetränk der Deutschen eigentlich? Wie wird Kaffee angebaut und welche Schritte müssen zwischen Anbau und Verarbeitung durchlaufen werden? Unter dem Motto "Kaffee eine internationale Köstlichkeit" richtet der Deutsche Kaffeeverband zusammen mit zahlreichen Unternehmen bereits zum dritten Mal den "Tag des Kaffees" aus. In diesem Jahr hat der TV-Moderator und Kaffee-Experte Yared Dibaba die Schirmherrschaft übernommen. "Am 26. September können sich Konsumenten und Kaffeeliebhaber bei zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland über die aromatische Bohne informieren, verschiedene Sorten probieren oder Experten bei Live-Röstungen über die Schulter schauen", so der Schirmherr. Rund 150 Unternehmen planen große und kleine Aktionen rund um Kaffee.
(Frankfurt am Main/Berlin) - Risiko-Patienten wie Herzkranke oder Diabetiker können auf eine massive Besserung ihrer Lebensqualität hoffen. Durch den Einsatz neuer Technologien können sie ohne ständige Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche in den eigenen vier Wänden leben. Ihre Risikofaktoren wie Puls und Blutdruck oder Blutzuckerspiegel und Körpergewicht lassen sich mit modernsten Geräten überwachen und online an die Ärzte übertragen, die somit Verschlechterungen des Gesundheitszustands sofort erkennen und rechtzeitig eingreifen können.
(Frankfurt am Main) - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main hat eine PR-Kampagne gestartet, mit der den Verbrauchern in Deutschland die Hauptverursacher der Rekordinflation vor Augen geführt werden sollen: Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Kabinett, die mit Steuererhöhungen, Abgabensteigerungen und jetzt auch noch mit der geplanten exorbitanten Mauterhöhung für geleerte Taschen in der Bevölkerung sorgen.
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall fordert für die rund 3,6 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie acht Prozent mehr Geld. Das beschloss der Vorstand der Gewerkschaft am Dienstag (23. September 2008) in einer außerordentlichen Sitzung in Frankfurt und bestätigte damit die Anträge der regionalen Tarifkommissionen. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.
(Berlin) - Die internationale Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute (23. September 2008) den Korruptionswahrnehmungsindex 2008 (Corruption Perceptions Index, CPI) veröffentlicht. Somalia, Irak und Myanmar schneiden am schlechtesten ab und veranschaulichen den verhängnisvollen Zusammenhang zwischen Armut, versagenden rechtsstaatlichen Institutionen und Bestechung.
(Berlin) - Im Steigenberger Hotel Berlin hat am Vormittag eine Fachtagung der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) zum "Betrieblichen Gesundheitsmanagement vor dem Hintergrund des demographischen Wandels" stattgefunden. Teilgenommen haben rund 130 Vertreter aus Unternehmen und Institutionen der Region.
(München) - Das vom Zimmererhandwerk initiierte Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Bauwirtschaft ist durch einen gewichtigen Partner verstärkt worden. Das Bayerische Innenministerium steht dem Bündnis ab sofort zur Seite und wird es tatkräftig unterstützen. Der Präsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks, Georg König, unterzeichnete gemeinsam mit dem Bayerischen Innenminister Herrmann den Pakt gegen Schwarzarbeit. König betonte: Durch illegale Machenschaften entsteht uns jährlich ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Die Schwarzarbeit am Bau hat ein alarmierendes Niveau erreicht, denn die gesetzestreuen Betriebe und Arbeitnehmer werden aus dem Wettbewerb gedrängt und damit reguläre Arbeitsplätze vernichtet.




