Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die CO2 -Bilanz der Land- und Forstwirtschaft in Deutschland ist eindeutig positiv. Es werden also mehr CO2 und andere Klimagase aus der Atmosphäre gebunden als freigesetzt. Dies erklärt der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich der Studie von Foodwatch über den Treibhauseffekt in Deutschland. Emissionen der Landwirtschaft in Höhe von 133 Millionen Tonnen CO2 -Äquivalent - einschließlich der Stickstoffdüngemittelherstellung - steht eine Bindung durch die Pflanzen in Höhe von über 168 Millionen Tonnen gegenüber. Damit bindet die Land- und Forstwirtschaft 35 Millionen Tonnen mehr als sie jährlich emitiert. Die Land- und Forstwirtschaft ist der einzige Wirtschaftsbereich, der in seiner Produktion zwar Klimagase emitiert (z. B. Methan durch Rinder), aber gleichzeitig noch mehr Klimagase bindet, erklärte der DBV. Er unterscheidet sich damit deutlich vom Straßenverkehr, der nur Klimagase emitiert. Die positive Bilanz bei der CO2 -Bindung macht nach Ansicht des DBV eine Einbeziehung in den Emissionshandel nur dann sinnvoll, wenn die Netto-Entlastung angerechnet wird.
(Berlin) - Deutlich anziehende Durchschnittspreise und entsprechend höhere Zimmererträge vermeldet der Hotelverband Deutschland (IHA) als Halbjahresergebnis für die Hotellerie in Deutschland bei der Vorstellung des aktuellen IHA-Hotelkonjunkturbarometers am Montag (25. August 2008) in Berlin. Der Hotelverband verweist zugleich aber auf konjunkturelle Risiken wie stark steigende Energiepreise und den allgemeinen Kaufkraftentzug bei den Bürgern. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzte das klassische Beherbergungsgewerbe von Januar bis Juni 2008 nominal 2,6 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum, real bedeutet dies jedoch ein Minus von 0,2 Prozent.
(Frankfurt am Main/Düsseldorf) - Der VDE und VDI haben gemeinsam eine Empfehlung veröffentlicht mit dem Ziel, die Promotionsphase in den Ingenieurwissenschaften bei bereits hohem Standard in Deutschland weiter voran zu bringen. Doktoranden sollen demnach selbstständig wissenschaftlich tätig sein können und gleichzeitig die Möglichkeiten zur individuellen überfachlichen und internationalen Kompetenzentwicklung haben.
(Berlin) - Das Kampagnen-Bündnis energieeffizienz jetzt! aus Deutschem Naturschutzring (DNR), dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.), dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Öko-Institut fordert wirksame Maßnahmen zur Steigerung der effizienten Nutzung von Energie in Haushalten und Unternehmen. Bisher sei die Bundesregierung ihrer Ankündigung, Spitzenreiter bei der Energieeffizienz zu werden, nicht nachgekommen. Die jüngsten Beispiele ihrer Politik seien ein schwaches Gesetz zur Förderung der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung und ordnungsrechtliche Vorschriften für die Gebäudedämmung, die weit hinter den Ankündigungen zurückblieben. Wirkungsvolle Maßnahmen zur Reduzierung des Stromverbrauchs fehlten fast völlig.
(Berlin ) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert anlässlich des internationalen Antikriegstags am 1. September 2008 alle Staaten auf, zivilen Konfliktlösungen vor militärischen Interventionen absoluten Vorrang einzuräumen. Jede militärische Auseinandersetzung hat ihre erkennbaren Vorzeichen und muss durch eine präventive Friedenspolitik vermieden werden.
(Berlin) - Die Investitionen deutscher Unternehmen in Brasilien sind schon heute auf Rekordhöhe. Ein Investitionsprogramm von rund 200 Milliarden Euro, eine stabile Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie die jüngsten positiven Urteile der Rating-Agenturen lassen die Investitionen aus Deutschland weiter steigen. Das sagte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann heute (25. August 2008) zur Eröffnung der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage in Köln.
(Berlin) - Hautkrankheiten sind mit Abstand die häufigste bestätigte Berufskrankheit bei Auszubildenden und jungen Erwerbstätigen zwischen 15 und 25 Jahren. Mit jährlich fast 2.400 Fällen nehmen Hauterkrankungen in dieser Altersgruppe gegenüber anderen beruflich bedingten Erkrankungen einen Anteil von über 90 Prozent ein. Im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut raten die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung daher, Hautschutzmittel konsequent zu nutzen und bei Hautproblemen gleich zum Arzt zu gehen. Neben jungen Berufstätigen im Gesundheitsdienst leiden insbesondere Beschäftigte im Friseurgewerbe, in der Gastronomie bzw. in Nahrungsmittelberufen, in Reinigungsberufen und Metallbetrieben unter berufsbedingten Hauterkrankungen.
(Berlin) - In der Regionalstruktur der Autoversicherung gibt es in diesem Jahr nur geringfügige Veränderungen. Knapp 64 Prozent der bisher 434 Zulassungsbezirke verbleiben in der gleichen Haftpflicht-Regionalklasse. Von den zugelassenen Pkws bleiben sogar etwa 69 Prozent in der selben Regionaleinstufung im Jahr zuvor waren dies knapp 64 Prozent.
(Berlin) - Der zweite Vorsitzende des dbb Frank Stöhr hat in einem Interview mit RBB Inforadio am 22. August 2008 die Abwerbeversuche einiger Bundesländer im Beamtenbereich als problematisch bezeichnet. Anlass zur Kritik gaben unter anderem die Vorstöße der Berliner Polizei und des Hessischen Kultusministeriums, die zuletzt mit besseren Stellenangeboten um Beamte aus anderen Bundesländern geworben hatten.
(Berlin) - Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) richtet am Freitag, den 31.10.08 zum dritten Mal den Deutschen Fachjournalisten-Kongress aus.





