Verbands-Presseticker
(Berlin) - Das Verkehrswachstum wird zum Nadelöhr der Exportnation Deutschland. Allein von 1996 bis 2006 stieg die Verkehrsleistung im Güterverkehr um 45 Prozent. Durch die Globalisierung und die zunehmende Verflechtung der europäischen Volkswirtschaften wird trotz des demografischen Wandels der Güterverkehr auch in den kommenden Jahren deutlich zunehmen: Für den Zeitraum 2004 bis 2025 wird das weitere Wachstum auf gut 70 Prozent geschätzt. Mit der vorhandenen Infrastruktur und den bis heute geplanten Investitionen kann die erwartete Verkehrsmenge allerdings nicht annähernd bewältigt werden. Ohne Verkehrswachstum ist aber Wirtschaftswachstum nicht möglich.
(Bendorf) - Die HSMA Deutschland e.V. (Hospitality Sales & Marketing Association) fokussiert in einer Tagesveranstaltung am 28. August 2008 im Dolce Bad Nauheim die aktuellsten Entwicklungen und Trends im Meeting, Incentive, Convention & Event Bereich und bietet Lösungsvorschläge für effiziente Vertriebsprozesse.
(Bonn) - Mit dem offiziellen Abschluss des gemeinsamen Bündnisses von Bundesfinanzministerium, der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks am 10. Juli 2008 werden Maßnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit in der Branche auf den Weg gebracht.
(Homberg) - Zufriedene Friseure sah man bei der Übereichung der Gesellenbriefe in Schwalmstadt und Homberg. 19 Prüflinge bestanden die Gesellenprüfung und erhielten ihren Gesellenbrief. Das Friseurhandwerk gehört mit 90 Auszubildenden im Schwalm-Eder-Kreis zu den größten Ausbildungsberufen.
(Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) mahnt Verlässlichkeit der Ziele für Bioenergie und aktuell insbesondere bei Biokraftstoffen an. DBV-Präsident Gerd Sonnleitner hat in einem Brief an den Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, Volker Kauder, gefordert, an den Zielen aus dem Biokraftstoffquotengesetz festzuhalten. Alle Wirtschaftsbeteiligten haben sich auf die vor eineinhalb Jahren festgelegten Quoten für Biokraftstoffe eingestellt, betonte Sonnleitner. Nur klare und langfristig verlässliche Ziele erlauben Investitionen und ermöglichen die Entwicklung sowohl der landwirtschaftlichen Produktion von Biomasse wie auch deren Verarbeitung.
(Berlin) - Der NABU konnte auch im vergangenen Jahr wieder auf eine breite Unterstützung in der Bevölkerung bauen. Über 450.000 Mitglieder und Förderer waren in erster Linie für die Gesamteinnahmen von 21,2 Millionen Euro verantwortlich. Mit 13,2 Millionen Euro hatten die Mitgliedsbeiträge daran wieder den größten Anteil.
(Frankfurt am Main) - Mit "Geisteswissenschaften International - Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur" prämieren der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung und das Auswärtige Amt nach der ersten Jury-Sitzung in dieser Woche 18 herausragende geistes- und kulturwissenschaftliche Werke in deutscher Sprache. Mit der Preissumme von insgesamt über 200.000 Euro wird die jeweilige Übersetzung der Titel ins Englische finanziert. Ziel ist es, zu einer weltweiten Verbreitung der geisteswissenschaftlichen Forschungsergebnisse aus Deutschland beizutragen und zugleich Deutsch als Wissenschaftssprache und Sprache der Erstveröffentlichung geisteswissenschaftlicher Werke zu erhalten.
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat vor dem Ausbluten der Medien des britischen Finanzinvestors David Montgomery in Deutschland gewarnt. "Mit seiner Renditeorientierung um jeden Preis richtet Montgomery seine Medien zugrunde", erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Er appellierte an die Gesellschafter des Montgomery-Ablegers BV Deutsche Zeitungsholding, auf ihrer heutigen (10. Juli 2008) Versammlung nicht dem geplanten Abbau von 150 der 930 Stellen zuzustimmen. "Ob Berliner Zeitung, Hamburger Morgenpost oder Stadtmagazin Tip - die Journalistinnen und Journalisten der Montgomery-Blätter arbeiten jetzt schon am Limit", sagte Konken. Mit noch weniger Personal lasse sich der journalistische Standard keinesfalls halten. Das jedoch würde den Leserschwund beschleunigen und den Blättern dauerhaften wirtschaftlichen Schaden zufügen. "So sieht keine zukunftsgerichtete und verantwortliche Verlagspolitik aus."
(Berlin) - Die Chance für Reiseunternehmen: Ab sofort können sie ihre Stellenangebote für auszubildende Reiseverkehrskaufleute kostenlos auf dem Portal zur Ausbildungsoffensive des Deutschen ReiseVerbands (DRV) veröffentlichen. Die Tourismusbranche lebt von bestens qualifizierten Mitarbeitern, betont Hans Doldi, Vizepräsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV). Bilden Sie aus und nutzen Sie das Angebot auf der Website www.zukunft-buchen.de! Die neu geschaffene Ausbildungsbörse bietet hervorragende Möglichkeit, einen schnellen und unkomplizierten Kontakt zwischen Schulabgängern und Ausbildungsbetrieben herzustellen, appelliert Doldi an die Reiseunternehmen. Auf der Internetseite www.zukunft-buchen.de ist hierfür die neue Rubrik Ausbildungsbörse eingerichtet. Reiseunternehmen haben die Möglichkeit, sich online anzumelden und ihre Ausbildungsplätze aktiv anzubieten. Für die Ausschreibung können neben allgemeinen Angaben zum Unternehmen auch Hinweise zur Anzahl der Ausbildungsplätze, zum Start der Ausbildung, zum Einsatzgebiet, zu den erforderlichen Voraussetzungen sowie zum Bewerbungszeitraum eingefügt werden.
(Berlin) - Die deutschen Landwirte sollen nach Vorstellung des Bundesfinanzministeriums in diesem und im nächsten Jahr insgesamt rund 700 Millionen Euro Steuern mehr bezahlen. Dies droht durch die vom Finanzministerium an die Finanzverwaltung erteilte Anweisung zur Vorverlegung des Bilanzierungszeitpunkts der den Landwirten gewährten Ausgleichszahlungen für eingehaltene Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutzstandards. Dadurch müssten im Wirtschaftsjahr 2007/2008 zwei Ausgleichszahlungen versteuert werden, obwohl der Landwirt diese nur ein Mal von der EU erhalten hat. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, hat in Briefen an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer seine Empörung und sein Unverständnis über diese gewaltige Mehrbelastung der deutschen Landwirtschaft geäußert, die auf keiner Steuergesetzänderung, sondern allein auf falschen Schlussfolgerungen der Finanzverwaltung beruht.






