Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg ist ein Garant für Beschäftigung und Wirtschaftswachstum. Das geht aus der heute (7. Juli 2008) in der Hauptstadt vorgestellten Studie Monitoring für die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg des Lehrstuhls von Prof. Bert Rürup an der TU Darmstadt hervor. Von 2004 bis 2007 steigerte die Branche ihre Leistung um 8,4 Prozent auf rund 13,97 Mrd. Euro (Bruttowertschöpfung). Damit wuchs dieser Bereich deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft der Region (5,4 Prozent).
(Berlin) - Die Bundesregierung plant unter der Überschrift "Aktionsprogramm für Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt" neue bürokratische Belastungen, die allein die Betriebe des Bäckerhandwerks bis zu 360 Millionen Euro kosten würden. Die von Bundesarbeits- und -finanzministerium erdachten Maßnahmen sollen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in angeblich besonders schwarzarbeitsgeneigten Wirtschaftszweigen bekämpfen. Tatsächlich gefährden sie tausende legaler Arbeitsplätze und die Existenz hunderter Unternehmen im Bäckerhandwerk. Nicht zuletzt wird durch den unglücklich gewählten Titel der Eindruck erweckt, dass Millionen deutscher Arbeitnehmer und Unternehmen in einem Arbeitsmarkt tätig sind, der von Unrecht und Unordnung geprägt ist.
(Heppenheim) - Die aktuelle und kontroverse Diskussion in Politik und Öffentlichkeit zum Thema Patientenverfügung und zur Beseitigung der Rechtsunsicherheit verlangt nach Versachlichung. Das Thema ist nicht nur komplex, sondern auch für den jeweilig Betroffenen sehr emotional.
(Berlin) - Ermäßigte Steuersätze könnten zu einer merklichen Entlastung der Immobilienwirtschaft und der Verbraucher beim Bauen und Renovieren führen, begrüßt Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Spitzenverband der privaten und unternehmerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, den erneuten Anlauf der EU-Kommission, die Mehrwertsteuersätze für arbeitsintensive Dienstleistungen zu reduzieren. Die Baukosten sind laut Preisindex allein 2007 um rund sieben Prozent gestiegen.
(Berlin) - Die im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) vertretenen Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft und die Deutsche Bundesbank unterstützen die gemeinsame Festlegung der europäischen Kreditwirtschaft, ab November 2009 die SEPA-Lastschrift in den 31 Teilnehmerstaaten anzubieten. Damit wird die Forderung der Europaeischen Union fristgerecht erfüllt, die Binnenmarktintegration auch im Euro- Zahlungsverkehr voranzutreiben. ZKA und Bundesbank weisen allerdings darauf hin, dass für die künftige Nutzung der SEPA-Lastschrift ein einfacher Übergang von den heute bereits bestehenden Verfahren entscheidend ist.
(Berlin) - Beim Hauskauf vom Bauträger besteht gegenwärtig Unsicherheit darüber, ob die vom Käufer zu zahlende Grunderwerbsteuer rechtmäßig ist. Betroffen sind Grundstücke, die noch nicht bebaut sind und vom Bauträger inklusive geplanter Bauleistungen veräußert werden. Dies gilt sogar dann, wenn Grundstücksverkäufer und Bauträger rechtlich verschiedene Personen sind und es sich bei Bauauftrag und Kaufvertrag um selbständige Verträge handelt da es sich beim Erwerb vom Bauträger um eine wirtschaftliche Einheit von Kaufvertrag und Bauvertrag handelt. In diesen Fällen sollte ein Käufer unbedingt den Einspruch gegen die Grunderwerbsteuer für die Baukosten prüfen, so Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des Immobilienverbands IVD in Berlin. Bei einem Steuersatz von deutschlandweit 3,5 Prozent beziehungsweise 4,5 Prozent in Berlin geht es um Beträge von meist 5.000 bis 10.000 Euro, die der Käufer gegebenenfalls sparen kann.
(Frankfurt am Main) - Zum Jahreswechsel 2009 sollen rund 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland einen einheitlichen Beitragssatz für ihren Gesundheitsschutz zahlen. Dann nämlich fließen die Anteile von Arbeitgebern und Mitgliedern über die Krankenkassen in den sog. Gesundheitsfonds.
(Nürnberg) - Erneut ist es zu massiven Problemen im Rechenzentrum der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg für die Hartz IV-Leistungen gekommen. Verschiedene Betroffene hatten vergangene Woche dem Erwerbslosen Forum Deutschland mitgeteilt, dass sie im Zuge der Erhöhung der ALG-II-Leistung ab 1. Juli ohne Leistungen da standen. Ein Fehler im Batchlauf führten offenbar dazu, dass viele ALG II Bezieher bisher ihre Leistungen für Juli nicht pünktlich erhalten haben. Nach Angaben von Mitarbeitern in Berliner JobCenter sollen allein in Berlin über 10.000 ALG-II Bezieher von dem System-Fehler in Nürnberg betroffen sein. Ein Presssprecher der Bundesagentur für Arbeit (BA) wollte dies am Sonntag (6. Juli 2008) gegenüber dem Erwerbslosen Forum Deutschland so nicht bestätigen. Er sprach jedoch davon, dass bundesweit tausende Hartz IV-Bezieher betroffen sind.
(Berlin) - Fast 4 Millionen Deutsche sind schon einmal Opfer von Computer-Kriminalität geworden. Sieben Prozent aller Computernutzer ab 14 Jahre haben bereits einen finanziellen Schaden beispielsweise durch Viren, bei Online-Auktionen oder Online-Banking erlitten. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin mit. Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des BITKOM. Bei gut 90 Prozent aller Computernutzer ist noch nie ein Schaden entstanden. Dennoch dürfen wir mit dieser scheinbar geringen Schadensquote nicht zufrieden sein. Die absolute Zahl der Geschädigten ist einfach viel zu hoch", sagte Prof. Dieter Kempf, Mitglied im BITKOM-Präsidium. Wir müssen weiterhin regelmäßig die Anwender über technische Schutzmöglichkeiten und richtiges Verhalten im Netz aufklären."
(Berlin) - Das Wachstum der Großverbraucher Zustelldienste ist ungebrochen. Allein in 2007 konnten die GV-Großhändler ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 7 Prozent steigern, ein Wachstum, das abgesehen vom Discount-Segment, kein anderer Bereich des Lebensmittelhandels in Deutschland erreicht hat. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung der Großverbraucher Zustelldienste und der Cash&Carry-Betriebe in Deutschland, durch die TradeDimensions GmbH (www.tradedimensions.de) hervor.






