Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Wirtschaftsjunioren unterstützen die Grundsatzerklärung zum Erfolgsfaktor Familie. Unser Ziel ist die tatsächliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sagt Anja Kapfer, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Für uns als junge Unternehmer und Führungskräfte bedeutet das aber mehr, als Frauen einen schnellen Wiedereinstieg in den Beruf zu sichern, betont Kapfer. Ziel sei vielmehr, dass es zur Normalität werde, wenn Frauen und Männer gleichermaßen für Kinderbetreuung und Beruf zuständig seien, wenn Teilzeit auch für Führungskräfte üblich werde und wenn Selbstständige in Elternzeit gehen könnten, ohne in Bürokratie zu ertrinken.
(Berlin) - Ein novelliertes Raumordnungsrecht muss gewährleisten, dass auch weiterhin ausreichend Bauland zur Verfügung gestellt wird, so Walter Rasch, Vorsitzender des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) anlässlich der heutigen (2. April 2008) Verbändeanhörung zur Neuregelung des Raumordnungsgesetzes. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Bauen insgesamt auf einem tragbaren Kostenniveau stattfindet und nicht an überhöhten Grundstückspreisen scheitert. Die Baulandknappheit ist die Hauptursache für die überproportional hohen Grundstückspreise in Großstädten, die teilweise 50 Prozent der Gesamtkosten eines Bauvorhabens ausmachen.
(Berlin) - Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat eine rasche Übertragung des in Potsdam erzielten Tarifabschlusses für Bund und Kommunen auf die Bundesbeamten gefordert. Dieses Ergebnis muss zeit- und wirkungsgleich auf die Beamten, Soldaten, Richter und Versorgungsempfänger übertragen werden, sagte Heesen am Dienstag (1. April 2008) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Dies habe er auch in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) geschrieben. Schäuble hatte in Potsdam zugesagt, den Abschluss auf den Besoldungsbereich zu übertragen.
(Berlin) - Der DGB-Bundesvorstand hat am Dienstag (1. April 2008) folgende Resolution zu Mindestlöhnen nach Entsendegesetz verabschiedet: Der DGB-Bundesvorstand erklärt anlässlich des Stichtages 31. März 2008 zur Ausweitung des Entsendegesetzes, dass mit der Benennung der Branchen die Politik gefordert ist, dass Entsendegesetz zügig auszuweiten, wie in der Erklärung der Koalitionsparteien vom 18. Juni 2007 in Meseberg vereinbart. Mit dem seit 1996 bestehenden Entsendegesetz werden mittlerweile sieben Branchen erfasst zuletzt die Briefdienstleistungen , wodurch rund 1,9 Mio. Beschäftigte vor Lohndumping geschützt werden, weil tariflich Entgelte vereinbart wurden.
(Berlin) - Der BDI wird sich künftig stärker auf seine Kernthemen soziale Marktwirtschaft, Industrie- und Ordnungspolitik sowie Europäisierung und Globalisierung konzentrieren. Mit der strukturellen Bündelung der Kompetenzfelder und der Fokussierung der Themen stellt sich der BDI auf die veränderten Rahmenbedingungen und Bedürfnisse seiner Kunden ein, betonte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf. Damit garantiert der BDI auch weiterhin, dass die Interessen der Industrie und industrienahen Dienstleister gegenüber Politik und Öffentlichkeit wirkungsvoll vertreten werden.
(Wiesbaden) - Die Direktmarketingunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten 2007 eine gute Geschäftsentwicklung zu verzeichnen. Besonders erfreulich: Die Umsatzsteigerung bei der Mehrzahl der Unternehmen ging mit einem Ausbau des Mitarbeiterstamms einher. Im Vergleich zu 2006 gibt es vor allem in Deutschland einen deutlichen Zuwachs bei den Angestellten, aber auch bei den Auszubildenden zu verzeichnen. Dies sind die Kernergebnisse des gestern (1. April 2008) veröffentlichten D-A-CH-Konjunktur-Barometer. Die Umfrage wird einmal jährlich gemeinsam mit dem Dialog Marketing Verband Österreich dmvö und dem Schweizer Direktmarketing Verband SDV unter den jeweiligen Mitgliedern durchgeführt. In diesem Jahr haben sich insgesamt 217 Mitglieder, davon 130 aus dem DDV an der Online-Umfrage beteiligt.
(Düsseldorf) - Mit Urteil vom 31.03.2008 ist die Deutsche Bank verurteilt worden, Schadensersatz i.H.v. ca. 950.000,00 Euro an die WVV wegen Pflichtverletzungen bei Verkauf sog. Spread-Ladder-Swaps zu bezahlen. In dem viel beachteten Prozess hat sich das Landgericht Würzburg damit der bisherigen Tendenz in der Rechtsprechung angeschlossen und in dem Angebot der hoch spekulativen Swap-Geschäfte ein Beratungsverschulden der Deutschen Bank gesehen. Dieses Ergebnis war nach einer umfangreichen Beweisaufnahme im Februar 2008 nicht unbedingt absehbar.
(Duisburg) - Der Vorstand des Arbeitgeberverbandes der deutschen Binnenschiffahrt e.V. (AdB) hat am 31. März 2008 einstimmig Volker Seefeldt an die Spitze des Verbandes gewählt. Seefeldt löst damit den seit zwölf Jahren amtierenden AdB-Präsidenten Dr. Wolfgang Hönemann ab, der sein Amt aufgrund einer beruflichen Veränderung zur Verfügung stellte.
(Berlin) - Im vergangenen Jahr nutzten mehr Reisende in Deutschland preisgünstige Angebote für Hochsee-Kreuzfahrten als im Jahr zuvor. Rund 22 Prozent (2006: 20 Prozent) der Passagiere von Hochsee-Kreuzfahrten buchten 2007 eine Reise im preiswerten Budget-Segment. Die durchschnittliche Tagesrate in diesem Segment beträgt zwischen 75 und 125 Euro. Der Anteil des Luxus-Preis-Segments mit einer Tagesrate von über 250 Euro hingegen nahm ab und betrug noch 21 Prozent (2006: über 22 Prozent). Die DRV-Studie zum Kreuzfahrtenmarkt Deutschland 2007 belegt: Hochsee-Kreuzfahrten sind populärer geworden. Längst ist für jeden Geldbeutel das Passende dabei.
(Berlin) - "Die von ZDF-Intendant Markus Schächter verbreiteten Vergleiche der Marktdaten der öffentlich-rechtlichen und der privaten Fernsehangebote und -anbieter hinken gehörig und müssen eindeutig als Versuch gewertet werden, die Öffentlichkeit und die Medienpolitik in die Irre zu führen", so die Vorsitzenden der Arbeitskreise der analogen und digitalen Spartensender im VPRT, Jochen Kröhne (Get On Air) und Dr. Julian Oberndörfer (HSE24). Der von Schächter immer wieder in den Vordergrund gestellten Angleichung der Einnahmesituation der beiden Säulen müssten zumindest auch die aus den Einnahmen finanzierten Programmzahlen gegenübergestellt werden. "Den Anstalten stehen für 23 Fernsehprogramme mehr als 5 Mrd. Euro zur Verfügung, die privaten Anbieter müssen aus rund 6 Mrd. Euro rd. 340 Fernsehprogramme, davon alleine rd. 120 bundesweite Angebote refinanzieren. Auch diese Zahlen finden sich in Studien der ALM/DLM, sie passen dem Intendanten aber wohl nicht in seine Bewertungsmatrix. Angesichts dieser Situation von einer Bedrohung der Wettbewerbsfähigkeit der Anstalten zu sprechen, ist äußerst unglaubwürdig."





