Verbands-Presseticker
(Brüssel/Berlin) - Herr Dr. Erwin Kern, Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Baustoffe Steine und Erden e.V., ist am 6. März 2008 in Brüssel zum Vizepräsident der Vereinigung europäischer Baustoffhersteller (CEPMC) gewählt worden. Ich sehe meine Aufgabe insbesondere darin, CEPMC zu einem noch schlagkräftigeren Dachverband auszubauen und die europäischen Interessen noch weiter zu bündeln. Es ist eine Herausforderung für Unternehmen und Verbände, auf die zunehmende Themenvielfalt gerade im Baubereich neue und marktgerechte Antworten zu finden. Ein straffes Themenmanagement ist dafür unabdingbar. Ich werde insbesondere darauf achten, dass ein fairer Wettbewerb auch künftig möglich ist und neue Handelsschranken vermieden werden, sagte der 47-jährige Unternehmer Dr. Kern. Bei der EU-Bauproduktenverordnung fordere er, dass mittlere und größere Unternehmen gegenüber sehr kleinen Unternehmen durch Ausnahmeregelungen nicht benachteiligt werden.
(Köln) - Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Kölner Bündnisses für Familien haben die ARBEITGEBER KÖLN am 6. März 2008 ein Unternehmensnetzwerk Standortvorteil: Familienbewusste Personalpolitik gegründet. Mehr als 40 Unternehmensvertreter aus der Region Köln nahmen an der Auftaktveranstaltung teil. Unterstützt wird das Netzwerk von der Wirtschaftsförderung der Stadt Köln.
(Frankfurt am Main) - Deutscher Strom der teuerste in Europa. Ausgehend von 4,40 Euro-Cent je Kilowattstunde (kWh) im Jahr 2000, wird sich der Preis für Mittelspannung bis 2010 verdoppeln. Für 2020 müssen Hoch- wie Mittelspannungsabnehmer mit 9,2 sowie 2030 mit 12 Cent je kWh rechnen. Für Metall verarbeitende Unternehmen ist diese Entwicklung folgenschwer. Elektrischer Strom ist mit über 70 Prozent Anteil Schlüssel aller Leistungen. Damit steht eine bessere Ausbeute der eingesetzten Energie auf der Tagesordnung.
(Berlin) - Nur durch eine Verkehrswende weg von der Straße hin zu umweltfreundlicheren Verkehrsträgern wie der Schiene kann die Europäische Union ihre ambitionierten Klimaziele erreichen. Das schreibt die Europäische Umweltagentur (EEA) in ihrem jüngsten Jahresbericht. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssten laut EEA in den kommenden zehn Jahren rund 50 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die Allianz pro Schiene fordert, endlich die vorhandenen Handlungsmöglichkeiten auszuschöpfen. Dirk Flege, Geschäftsführer des Schienenbündnisses: Die Güterbahn stößt pro transportierter Tonne und Kilometer nur ein Viertel soviel CO2 wie der Lkw aus. Außerdem ist sie dreimal energieeffizienter als der Gütertransport auf der Straße. Wer den Klimawandel wirklich aufhalten will, kann die Verkehrsverlagerung nicht außen vor lassen.
(Birkenwerder) - Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zeigt in der heutigen Form nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kriminalität. Die Schere von erfassten und bearbeiteten Fällen scheint mit der Entwicklung der tatsächlichen Kriminalität immer weiter auseinander zu gehen, so der Berliner BDK-Landesvorsitzende Rolf Kaßauer. Als Berufsverband fordern wir daher eine Ausweitung der empirischen Sozialforschung. Eine Studie über tatsächliche Kriminalität und Anzeigeverhalten ist in Berlin längst überfällig!
(Hannover) - Die Aussteller sind mit der CeBIT 2008 hoch zufrieden. Das hat eine Umfrage unter den Mitgliedern des Bundesverbands BITKOM ergeben. Die Top-Einkäufer von Großkunden und Mittelstand, aus dem In- und Ausland haben sich in Hannover die Klinke in die Hand gegeben. Anzahl und Qualität der Geschäftskontakte lagen deutlich höher als in den Vorjahren, die Auftragsbücher sind zum Bersten voll und das alles bei gesunkenen Messekosten, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Viele Unternehmen berichten über so viele Geschäftskontakte und Vertragsabschlüsse wie nie zuvor. Scheer: Der Erfolg der CeBIT hat selbst hochgesteckte Erwartungen übertroffen. Die Preis-Leistungs-Performance der neuen CeBIT ist hervorragend. Die Messe wurde in diesem Jahr verkürzt und erhielt eine neue Struktur. 2008 hat die CeBIT die Trendwende geschafft, sagte Scheer.
(Köln) - Auch wenn das passive Wahlrecht für Frauen dazu geführt hat, dass Frauen inzwischen auf allen Ebenen der Politik wichtige Positionen bekleiden, können wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, mahnt Ingrid Fischbach, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Fischbach, die zugleich Mitglied des Bundestages ist, zog am Freitag (7. März 2008) in Berlin eine kritische Bilanz.
(Berlin) - Die Schlichtungsstelle Mobilität beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Schlussanträge der Generalanwältin Sharpston am Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu Schadensersatzansprüchen bei Flug-Annullierungen als eine wichtige und richtungsweisende Vorentscheidung mit Signalwirkung für die europäischen Fluggastrechte. Beim EuGH steht die Frage zur Klärung an, ob bei einem gleichzeitig gebuchten Hin- und Rückflug mit einer außereuropäischen Airline die Annullierung des Rückfluges, der außerhalb der EU startet und in die Europäische Union führt, den Fluggast zu Ausgleichszahlungen von bis zu 600 Euro nach der Fluggastrechteverordnung der EU (EG-VO 261/2004) berechtigt oder nicht. Falls der EuGH den Schlussanträgen der Generalanwältin folge, bedeute dies mehr Rechtssicherheit sowohl für Flugunternehmen wie für Verbraucher, so die Schlichtungsstelle Mobilität.
(Berlin) - Der NABU, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) haben Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in einem Offenen Brief aufgefordert, die Bergung von Altmunition in Nord- und Ostsee voranzubringen. Eine grundlegende Abschätzung der von Munitionsaltlasten in der Nord- und Ostsee ausgehenden Gefahren für Mensch und Umwelt müsse auf der Grundlage einer flächendeckenden technischen und historischen Erkundung umgehend in Angriff genommen werden. Die gefährlichsten Altlasten, insbesondere Giftgasmunition und konventionelle Munition in küstennahen Risikogebieten müssten auch zum Schutze von Schweinswalen umweltfreundlich und sicher geborgen und entsorgt werden. Geeignete Methoden dazu seien bereits auf einer Fachtagung der Verbände im Oktober 2007 in Kiel vorgestellt worden.
(Berlin) - Die Bundesregierung will sich über die Verfassung hinwegsetzen und die Bürgerbeteiligung in Artikel 29 des Grundgesetzes streichen. Die bisher in Artikel 29 Absatz 8 verbindlich vorgeschriebenen Volksentscheide bei Länderfusionen sollen künftig ausgeschlossen werden. Das geht aus einem Bericht der Bundesregierungan die Föderalismuskommission II hervor.


