Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Hochrangige Vertreter der deutschen Wirtschaft diskutierten Sicherheitsaspekte in den Produktionsanlagen. Eingeladen hatte der Lenkungskreis Security ein Gremium führender Industrieverbände: Namur, PNO, SecIE, VDI/VDE, VDMA und ZVEI unter der Leitung des ZVEI.
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlichte am Vortag der Eröffnung der Computermesse CEBIT heute (3. März 2008) eine Untersuchung zum Stromverbrauch von Tintenstrahldruckern. Ergebnis: Bei mehr als einem Viertel der untersuchten Multifunktionsdrucker verursacht der Stand-by-Verbrauch der Geräte innerhalb von zehn Betriebsjahren mehr als 100 Euro überflüssige Stromkosten. In diesem Zeitraum liegen z.B. bei Kodak-Druckern die Gesamtstromkosten bei 140 Euro, über 100 Euro gehen auf das Konto von Stand-by und dem weiteren Stromverbrauch im scheinbar ausgeschalteten Zustand. Dass es auch anders geht, zeigen die Geräte von Epson. Deren Drucker verbrauchen innerhalb von zehn Betriebsjahren lediglich Strom für rund 14 Euro.
(Berlin) - Die im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) vertretenen Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft haben ein Konzept für einen universellen Chipkartenleser, den so genannten Secoder® entwickelt. Mit diesem neuen Typ Kartenleser will die Kreditwirtschaft eine einheitliche Lösung für die sichere Abwicklung von Zahlungen im Internet unterstützen. Immer mehr Verbraucher nutzen das Internet für Online-Einkäufe oder Bankgeschäfte.
(Braunschweig) - Auch in diesem Jahr verleiht der Bundesverband Klavier e.V. (BVK) am ersten Tag der weltgrößten Musikmesse in Frankfurt die Auszeichnung Klavierspieler des Jahres. Diese Ehrung wird seit einigen Jahren an Persönlichkeiten verliehen, die sich um das Klavierspielen verdient machen.
(Wuppertal) - Der Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zur HOAI sieht eine Aufgliederung in einen verbindlichen und einen unverbindlichen Teil vor. Die vermessungstechnischen Anteile sollen demnach nur noch unverbindlichen Charakter haben.
(Leipzig) - Erschlichene und erschwindelte Zeitschriftenabonnements waren Anfang der 90er Jahre trauriger Spitzenreiter bei den Verbraucherbeschwerden, erinnert sich Bettina Dittrich, Juristin der Verbraucherzentrale Sachsen. Lange Zeit war es ruhig geworden um die so genannten Zeitschriftendrücker, doch nun erleben sie ganz offensichtlich eine Renaissance.
(Berlin) - Auf der heutigen (3. März 2008) Präsidiumssitzung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes hat der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, davor gewarnt, eine Generalrevision von Hartz IV anzustreben.
(Hannover) - Der deutsche Markt für Informationstechnik, Telekommunikation und digitale Consumer Electronics hat sich besser entwickelt als erwartet. Für das Jahr 2007 hat der Bundesverband BITKOM die Zahlen nach oben korrigiert. Der Markt ist demnach um 2 Prozent gewachsen, mit 1,3 Prozent hatte man gerechnet. Für das laufende Jahr 2008 kündigt der BITKOM einen Zuwachs um 1,6 Prozent auf 145,2 Milliarden Euro an, für 2009 wird ein Plus um 2 Prozent auf 148,1 Milliarden Euro erwartet. Die neuen Daten stellte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer anlässlich der Technologiemesse CeBIT in Hannover vor. Nachfrageschübe kommen von gewerblichen Kunden, die massiv in ihre IT-Systeme investieren. Zusätzliches Geschäft bringen aber auch Privatverbraucher, die ganz offensichtlich von den vielfältigen Möglichkeiten innovativer Geräte fasziniert sind, so Scheer. Wachstumstreiber seien Software, IT-Services, umweltfreundliche Geräte und Breitbanddienste.
(Berlin) - Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verfügt - auch ohne Gebührenerhöhung - bereits über Gesamterträge von jährlich rund 8,5 Milliarden Euro. Mit Blick auf die jüngsten Äußerungen von ZDF-Intendant Markus Schächter wies der Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT), Jürgen Doetz, deshalb heute (3. März 2008) in Berlin darauf hin, dass die Abschaffung von Werbung und Sponsoring keineswegs automatisch zu einer Erhöhung der Rundfunkgebühr führen muss: "ARD und ZDF brauchen keine Werbung, denn auch die KEF bescheinigt den Anstalten regelmäßig großes Einsparpotenzial. Wenn die teure Expansion in kommerzielle Märkte beendet wird und das kostspielige Werberahmenprogramm ebenso wie Werbeakquisitionen, Vermarktung und Eigenwerbung wegfallen, könnten erhebliche Summen eingespart werden. Für Einsparungen von rund 6 Prozent würden die Anstalten auf der Habenseite ein Mehr an Glaubwürdigkeit und Legitimation verbuchen," erklärte Doetz.
(Berlin) - Die Umweltminister der EU beschäftigen sich heute (3. März 2008) in Brüssel zum ersten Mal mit dem Vorschlag der EU-Kommission vom Dezember 2007, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß von Neuwagen bis 2012 auf 120 Gramm pro Kilometer zu reduzieren. Auf der Tagesordnung steht dabei zunächst ein fachlicher Austausch zum Kommissionsvorschlag, Entscheidungen der Minister sollen frühestens auf ihrer nächsten Sitzung im Juni gefasst werden. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) erwartet von den EU-Umweltministern heute (3. März 2008) ein klares Statement für ein ambitioniertes Modell zur Verringerung der Treibhausgase aus dem Autoverkehr. Wir dürfen beim Klimaschutz keine Zeit mehr verlieren. Deshalb müssen die europäischen Umweltminister heute (3. März 2008) klar machen, dass sie weder eine Verzögerungstaktik noch eine weitere Verwässerung des Kommissionsvorschlags für einen CO2-Grenzwert zulassen werden", erklärt Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand.


