Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Bei der Regierungsbildung in Hessen kommt es darauf an zu erkennen, was das Land braucht, um den Wirtschaftsstandort nach vorne zu bringen. Dabei gilt der Grundsatz `Sozial ist was Arbeit schafft´ auch umgekehrt: `Unsozial ist, was Arbeitsplätze vernichtet´. Also keine künstliche politische Verknappung von in Hessen erzeugter Energie, sondern die breitest mögliche Basis aller Energiequellen zu Preisen, die Wirtschaft zu Investitionen befähigen und Verbraucher nicht zum Sparen beim Konsum zwingen. Das ist die sozialste Beschäftigungspolitik, sagte Prof. Dieter Weidemann, Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) im Anschluss an die Präsidiumssitzung.
(Berlin) - Manfred Parteina (53) ist vom Präsidium des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) zum neuen Hauptgeschäftsführer berufen worden. Er folgt Dr. Georg Wronka (66) nach, der in den Ruhestand getreten ist.
(Berlin) - Die Solarstromindustrie in Ostdeutschland wächst rasant. Im Jahr 2007 wurden die Produktionskapazitäten für Solarzellen in den neuen Bundesländern verdoppelt. Sie überstiegen erstmals die Gigawatt-Marke. Weltweit stammt rund jede sechste produzierte Solarzelle aus Ostdeutschland, so aktuelle Erhebungen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar).
(Berlin) - Dr. Ulrich Brocker wird neuer Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall. Der promovierte Jurist Ulrich Brocker arbeitete von 1974 bis 1984 als wissenschaftlicher Referent bei Gesamtmetall in Köln. Von 1984 bis 1995 war er Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Keramischen Industrie in Selb. Von 1996 bis zum jetzigen Wechsel nach Berlin führte er in Stuttgart als Hauptgeschäftsführer die Landesvereinigung Baden Württembergischer Arbeitgeberverbände und den Verband der Metall- und Elektro-Industrie Baden-Württemberg (Südwestmetall) sowie den tariffreien Unternehmensverband Südwest. Brocker hat maßgeblich an mehreren zukunftsweisenden Tarifabschlüssen mitgewirkt, darunter an dem Pforzheimer Abkommen zur Standortsicherung im Jahr 2004.
(Berlin) - Mit der gestrigen (27. Februar 2008) Entscheidung des Landessozialgerichts (LSG) Baden-Württemberg sind die AOK-Rabattverträge nach dem bisherigen Vergabeverfahren gescheitert. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) sieht sich in seiner bisherigen Argumentation bestätigt. Diese begrüßenswerte Entscheidung ist ein Schritt hin zu rechtlich berechenbaren Rahmenbedingungen. Das Gericht hat in seiner mündlichen Begründung erfreulicherweise eine grundsätzliche Position eingenommen und klargestellt, dass Krankenkassen nicht von Ausschreibungspflichten befreit werden können und sich nach wesentlichen Grundsätzen des Vergaberechts zu richten haben. Dazu gehören Transparenz und die Einhaltung von Gleichheitsrechten. Dieses Urteil hat deshalb grundsätzlichen Charakter, erklärte BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp.
(Stuttgart) - Wenige Tage vor der praktischen Umsetzung von Luftreinhalteplänen in baden-württembergischen Städten wächst wieder die Sorge über mangelhafte Russpartikelfilter.
(Berlin) - Mit einem durchschnittlichen Anstieg der Kaufkraft der Bundesbürger von 1 Prozent in diesem Jahr rechnet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem jüngsten Konjunkturbericht. Damit steige das reale Einkommen der privaten Haushalte zum ersten Mal seit Beginn des Aufschwungs in 2005. In den davor liegenden Jahren stagnierten die realen Einkommen, gleichzeitig nahm die Ungleichverteilung der Einkommen zu. Der im Zusammenhang mit der sich öffnenden Schere in der Einkommensentwicklung oft geäußerte Ruf nach mehr staatlicher Umverteilung der Einkommen geht aus Sicht des BVR in die falsche Richtung. Schon jetzt sei der Anteil der Ressourcen, die durch den Staat umverteilt würden, gewaltig. Durch Steuern und Abgaben werde die Ungleichheit der Einkommen schon heute um mehr als ein Drittel (37,3 Prozent) verringert. Statt einer Erhöhung der Transfers sollte die Politik besser an den Ursachen ansetzen und dafür Sorge tragen, dass mehr Menschen erfolgreich am Arbeitsmarkt Erwerbseinkommen erzielen können.
(Berlin/Potsdam) - Immer mehr Unternehmen arbeiten mit der TechnologieAllianz zusammen, dem Dachverband der Patent- und Verwertungsagenturen, auf der Suche nach geeigneten technischen Lösungen zur Ausweitung oder Verbesserung ihres Geschäfts.
(Frankfurt am Main) - Der Buchbranche Wege in die Zukunft weisen, bilden und gemeinsam Innovationen entwickeln und umsetzen - das sind die Ziele des Forums Zukunft auf der Leipziger Buchmesse 2008. Im Zentrum der Präsentationen, Kurzvorträge und Workshops stehen dabei vom 13. bis 16. März auf der Leipziger Buchmesse die Möglichkeiten und Chancen durch Digitalisierung. "Unsere Branche braucht Mitarbeiter und Unternehmen mit großer Medienkompetenz, wenn sie auch in Zukunft erfolgreich bestehen will", sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. "Dafür will der Börsenverein ein Bewusstsein und Angebote schaffen."
(Hennef) - Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat am 18. Februar 2008 in Berlin mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Schaffung eines bundeseinheitlichen Wasserrechts im Rahmen des Umweltgesetzbuches (UGB) diskutiert.




