Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Die Verhandlungen über die Grundsätze der künftigen Tarifpolitik mit der TG werden vertagt, so der Bundesvorsitzende Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, gestern (19. Februar 2008) nach dem Gespräch mit der Tarifgemeinschaft Transnet/GDBA (TG) in Frankfurt. Die Gewerkschaften haben sich darauf geeinigt, eine siebenköpfige Arbeitsgruppe einzusetzen. Diese soll den Entwurf einer solchen Vereinbarung erarbeiten. Die Termine dazu werden zeitnah festgesetzt.
(Offenbach) - Mit dem Wechsel an der Sitze der Deutschen Post AG, von Dr. Zumwinkel zu Klaus Appel, verbindet der DVPT auch die Hoffnung auf eine Besinnung der Politik zu mehr Offenheit und Neutralität in ihren Entscheidungen zum geöffneten Postmarkt.
(Henstedt-Ulzburg) - Mofafahrer müssen demnächst bei Ihrem Versicherer vorbeischauen. Denn es gibt neue Kennzeichen. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV): "Wer diesen Termin verpasst, macht sich strafbar und verliert obendrein seinen Versicherungsschutz."
(Berlin) - Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) wird sich an Warnstreiks im öffentlichen Dienst beteiligen, kündigte gestern (19. Februar 2008) Bundesvorsitzender Ludwig Eckinger an. Das bisherige Angebot der kommunalen Arbeitgeber ist völlig inakzeptabel. Fünf Prozent plus Arbeitszeiterhöhung haben nichts mit einer ernsthaften Verbesserung der Arbeits- und Einkommenssituation der Erzieherinnen, kommunal beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer sowie Sozialpädagogen zu tun. Genau darum aber geht es bei den Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen. Der VBE erwartet von den kommunalen Arbeitgebern, endlich konstruktiv in die nächste Verhandlungsrunde Anfang der kommenden Woche zu gehen.
(Berlin) - Gegenwärtig liegen zur Messung von Ergebnisqualität weder wissenschaftliche Erkenntnisse noch nennenswerte Forschungsergebnisse vor. So heißt es in einem neuen Gutachten zur Qualität des MDK-Prüfverfahrens, auf dessen Grundlage die Qualität von Pflegeeinrichtungen und -diensten beurteilt und in Berichtsform dargestellt werden soll. Die Verfasser der Studie, die Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Stefan Görres und Prof. Dr. Martina Hasseler, weisen nach, dass das Verfahren für Prüfberichte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) zu wenig wissenschaftlich fundiert ist.
(Bonn/Düsseldorf) - Wir bleiben auch in Zukunft eine organisierte Gesellschaft, auch wenn wir Organisationsmüdigkeit und Verbandsverdrossenheit begegnen und sich die Interessenpolitik wandelt.
(Berlin) - Die Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU) Petra Ledendecker lehnt den SPD-Vorschlag ab und plädiert für die Stärkung der Weltsprachen Englisch und Französisch in der Schule.
(Berlin) - Ob bei Computern, Kopierern oder Druckern, Schreibwaren oder Sonnenkollektoren, Tapeten oder Möbeln der Blaue Engel findet sich heute auf rund 10.000 umweltfreundlichen, qualitativ hochwertigen Produkten. Das weltweit älteste Umweltzeichen wird 30 Jahre alt und hat sich als praktischer Einkaufshelfer - nicht nur für umweltfreundliche Artikel - bewährt. Auch bei gesundheitsverträglichen und klimafreundlichen Waren können Verbraucher auf Angebote mit dem Blauen Engel zurückgreifen.
(Berlin) - Die Menschen in Deutschland wollen ihre Arzneimittel auch in Zukunft in wohnortnahen und inhabergeführten Apotheken abholen. Die Frage Sollten Supermärkte auch Medikamente verkaufen dürfen? beantworten 90 Prozent der Deutschen mit Nein. Nur 10 Prozent der Befragten befürworten diese Idee. Das ergab eine Online-Umfrage der Tageszeitung Die Welt, an der mehr als 1.600 Personen mit Internetzugang teilnahmen (Stand: 19.2.2008, 10.14 Uhr).
(Berlin) - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gratuliert dem Blauen Engel zum 30. Geburtstag. "Der Blaue Engel ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte und so wird es auch bleiben", so Vorstand Gerd Billen. "Der Blaue Engel bietet Verbrauchern Verlässlichkeit auf den ersten Blick", betont Billen. Das Umweltzeichen habe in drei Jahrzehnten große Verdienste für den Schutz der Verbraucher und der Umwelt geleistet. Billen appelliert an die Bundesregierung, die Hersteller und den Handel, das Umweltzeichen zu stärken, es konsequent einzusetzen und zu einem breit einsetzbaren Gütesiegel für Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln.




