Verbands-Presseticker
(Delitzsch) - Acht Tonnen Schokolade und Gebäck waren längst in Kisten verladen und auf dem Luft- und Seeweg unterwegs in alle Welt - der letzte symbolische Schokoladen-Weihnachtsmann wurde dann am Montagabend (10. Dezember 2007) in der Delitzscher Schokoladen GmbH verabschiedet. Zu dem Pressetermin mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberstleutnant Ulrich Kirsch, hatte Prokurist Jan Pithan in die Fabrik eingeladen. Oberst Gerhard Seibold, Standortältester der Feldwebel-Boldt-Kaserne, und Landrat Miachel Czupalla würdigten die Aktion des DBwV, der mehr als 7.000 Weihnachtsmänner und Gebäck in einer bunten Geschenkpackung an die Soldatinnen und Soldaten, die während der Festtage im Auslandseinsatz sind, verschickt.
(Hamburg) - Die Hamburger Mitgliedsunternehmen des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) haben in den vergangenen Jahren mehrstellige Millionenbeträge in die Modernisierung ihrer Häuser gesteckt. In der Zeit von 1990 bis 2005 haben sie dadurch den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen ihrer Wohnungen um 30 Prozent gesenkt. Damit haben sie das Kyoto-Ziel, in den Jahren 1990 bis 2012 die CO2-Emissionen um 12 Prozent zu reduzieren bereits frühzeitig übertroffen. Gelungen ist dieses durch den Austausch der Fenster sowie verbesserte Wärmedämmung und Heizungssysteme einerseits, die Umstellung von Öl-, Kohle- und Nachtspeicheröfen auf Fernwärme und Erdgas andererseits. Darüber hinaus werden die Mieter durch permanente Informationen für das Thema Energiesparen sensibilisiert.
(Frankfurt am Main) - Die Beschäftigten an den Berlitz-Sprachschulen in Deutschland erhalten 3,5 Prozent mehr Gehalt. Das teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag (11. Dezember 2007) mit. Am Vortag hatten sich Gewerkschaft und Berlitz-Geschäftsleitung auf eine lineare Erhöhung der Gehälter um 2,9 Prozent zum 1. Januar 2008 geeinigt. Noch im Dezember gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 0,6 Prozent des Jahresbruttogehaltes. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt zwölf Monate. "Mit diesem Abschluss ist es gelungen, bei Berlitz Anschluss an die allgemeine Einkommensentwicklung zu halten", sagte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad in Frankfurt a.M. Schaad machte deutlich, dass die Berlitz-Geschäftsleitung kaum verhandlungsbereit gewesen sei: Es habe vier Verhandlungsrunden bedurft, um das Ergebnis unter Dach und Fach zu bringen.
(Berlin) - Der gestern (11. Dezember 2007) vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzentwurf zur Reform der Erbschaftsteuer falle in jeder Beziehung enttäuschend aus, da sie die Schieflage bei der Vermögensverteilung auf Dauer zementiere, sagte DGB-Bundesvorstandsmitglied Claus Matecki am Dienstag (11. Dezember 2007) in Berlin.
(Frankfurt am Main) - 25 Teilnehmer nahmen am 27. November am Seminar zur Holzartenerkennung in Hamburg teil. Die Resonanz war überwiegend positiv und zeigte mit einer Reihe fachkundiger Fragen, dass das Thema Holzartenerkennung nichts an Brisanz verloren hat.
(Berlin) - Nach der gestrigen (11. Dezember 2007) Verabschiedung des neuen Erbschaftsteuerrechts durch das Bundeskabinett hat die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Änderungen gefordert. Wir brauchen für Immobilienerben einen gesetzlichen Anspruch auf Stundung der Erbschaftsteuer. Damit kann verhindert werden, dass die neuen Eigentümer Haus oder Wohnung aus finanzieller Not verkaufen müssen, allein um die Erbschaftsteuer zahlen zu können, sagte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann.
(Hennef) - Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) begrüßt die Überprüfung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Als Vereinigung der deutschen Wasserexperten macht sie jedoch in ihrer Stellungnahme zum Gesetz zur Neuregelung des Rechts der Erneuerbaren Energien im Strombereich deutlich, dass aus ihrer Sicht die vorhandenen Potenziale der möglichen Energiegewinnung aus Klärgas nicht richtig bewertet werden. Aufgrund der geplanten höheren Vergütung für Energie aus Biogas gegenüber Klärgas bleiben wesentliche vorhandene Möglichkeiten der Energieerzeugung aus Klärgas ungenutzt. Daher spricht sich die Vereinigung für eine einheitliche Bewertung von Klär- und Biogas aus. Mit dem jetzt vorliegenden Entwurf wird die Chance vertan, mittels bereits vorhandener Infrastruktur den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zu erhöhen., so DWA-Präsident Otto Schaaf. Die Energiepotenziale der deutschen Wasserwirtschaft werden derzeit systematisch im Rahmen eines DWA-Projektes ermittelt.
(Berlin) - Am heutigen (11. Dezember 2007) Tag, vor zehn Jahren, hat sich die internationale Staatengemeinschaft in Japan auf das Kyoto-Protokoll geeinigt, mit dem sich die Industrieländer verpflichtet hatten, ihre Treibhausgasemissionen bis 2012 um fünf Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Der NABU beobachtet mit Sorge, dass es immer noch keine Einigung darüber gibt, wie ein künftiges Weltklimaschutzabkommen für die Zeit nach 2012 verhandelt werden soll. Die ab heute (11. Dezember 2007) anreisenden Minister der über 180 Vertragsstaaten müssen den Verhandlungen für mehr globalen Klimaschutz zum Durchbruch verhelfen, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke, der seit dieser Woche die Verhandlungen in Bali vor Ort verfolgt.
(Berlin) - In diesem Jahr wurden wichtige Impulse für den Ausbau der deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen gesetzt. Regierung und Wirtschaft müssen ihr Engagement auch über das G8-Jahr hinaus fortsetzen. Mit diesen Worten warb BDI-Präsident Jürgen R. Thumann beim Africa Investment Day bei der Bundesregierung darum, ihren Einsatz für Afrika und die deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen fortzuführen. Die wirtschaftliche Entwicklung in weiten Teilen Afrikas stimmt optimistisch und bietet zunehmend Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen, so Thumann. Allerdings sei ein besseres Geschäftsklima, beispielsweise bei den rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen, unabdingbar für gesteigertes privatwirtschaftliches Engagement. Umso wichtiger sei es daher, dass die Bundesregierung die Reformprozesse in Afrika weiterhin aktiv unterstützt.
(Bad Honnef) - Die deutsche Möbelindustrie wird mit einem voraussichtlichen Plus von rund 5 Prozent bis Ende diesen Jahres endlich wieder das Umsatzniveau von vor 10 Jahren erreichen. Damit haben die etwa 1.000 heimischen Möbelhersteller nach zwei positiven Jahren 2006 und 2007 die drastischen Umsatzeinbußen der vergangenen Jahre endlich überwunden. Dies verdeutlicht, wie schmerzhaft der Konsolidierungsprozess verlaufen ist und wie schmal der Grat der wirtschaftlichen Erholung aktuell noch ist. Deshalb ist jetzt auch keine Euphorie angesagt, sondern der Zeitpunkt gekommen, die solide Basis dafür zu schaffen, dass unsere Branche auch in Zukunft ihre nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit behält. Größte Belastungen sind weiter steigende Materialpreise, unflexible Arbeitszeiten und zu hohe Arbeitskosten sowie nicht auskömmliche Preise, die der Handel für unsere Möbel zu zahlen bereit ist.




