Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - In der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie werden Umsatz und Produktion im Jahr 2007 zum vierten Mal in Folge deutlich zulegen. Das breite kräftige Wachstum wird sich bis ins Jahr 2008 fortsetzen. Diese Einschätzung gab der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie auf einer Pressekonferenz zur Branchenkonjunktur bekannt.
(Berlin) - Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) unterstützt das übergreifende Ziel des heute (11. Dezember 2007) vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurfs zur Reform der Erbschaftsteuer, durch zielgenaue Verschonungsregeln Betriebsvermögen und land- und forstwirtschaftliches Vermögen zu begünstigen. Damit die Reform dieses Ziel in der Praxis auch erreicht, muss allerdings bei zahlreichen Regelungen nachgebessert werden.
(Bremen) - Konkrete Vereinbarungen zu künftigen Kooperationen, zahlreiche vielversprechende Geschäftsanbahnungen von Unternehmern aus der Nordwestregion mit der arabischen und omanischen Wirtschaft sowie Informationen zu wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen: Dies ist die Bilanz einer achttägigen Wirtschaftsdelegationsreise der Industrie- und Handelskammern Bremen, Oldenburg und Bremerhaven in die Vereinigten Arabischen Emirate und das Sultanat Oman.
(Berlin) - Die deutsche Bauindustrie unterstützt die Pläne der Bundesregierung zur Errichtung einer Partnerschaften Deutschland Gesellschaft. Mit diesen Worten begrüßte heute (11. Dezember 2007) in Berlin der Vorsitzende des Arbeitskreises Private Finanzierung und Vorsitzende des Vorstands der Bilfinger Berger AG, Dipl.-Ing. Herbert Bodner, die heutige (11. Dezember 2007) Entscheidung des Bundeskabinetts, das Bundesfinanzministerium mit der Durchführung eines Markterkundungsverfahrens zur Errichtung einer Partnerschaften Deutschland Gesellschaft (PDG) zu beauftragen. Die neue Gesellschaft könne maßgeblich dazu beitragen, die PPP-Idee auch auf der Ebene des Bundes und der Länder besser zu verankern und zwar nicht nur im öffentlichen Hochbau, sondern auch im Verkehrswegebau.
(Berlin) - Der Hightech-Verband BITKOM fordert mehr Praxisnähe beim Widerrufsrecht von Online-Käufern. Bei Bestellungen im Internet haben Verbraucher seit dem Jahr 2000 ein solches Widerrufsrecht. Nach Lieferung können sie mindestens zwei Wochen lang die Ware zurückgeben. Internet-Shops müssen darüber informieren. Doch die Widerrufsbelehrung ist für Händler oft schwer zu formulieren. Wir brauchen dafür einen eindeutigen und verständlichen Mustertext, fordert BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Erst dann gibt es echte Rechtssicherheit für Verkäufer und Kunden.
(Berlin) - Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Statusverfahren gegen Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen zur Frage der Bildung von Aufsichtsräten in der Edeka-Gruppe Recht gegeben.
(Berlin) - Der Handelsverband BAG sieht sich in seiner kritischen Haltung gegen das geplante Fachmarktzentrumvorhaben in Dormagen auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik Pfeifer & Langen durch Stellungnahmen diverser anderer Institutionen und Verbände bestätigt. Vor der entscheidenden Sitzung des Rates der Stadt am kommenden Freitag (14. Dezember 2007) appelliert der auf die Entwicklung innerstädtischer Einkaufslagen spezialisierte Verband an die verantwortlichen Politiker, das Vorhaben nochmals zu überdenken.
(Köln) - Um im Alter einen angemessenen Lebensstandard zu haben, bedarf es mehr denn je der privaten Vorsorge zumal das Niveau der gesetzlichen Rente sinkt. Doch die vorhandenen Ersparnisse reichen bei vielen Bundesbürgern nicht aus, um ihren Lebensstandard nach Rentenbeginn halten zu können. So hatte die Hälfte der Haushalte, deren Hauptverdiener zwischen 1964 und 1968 zur Welt kam, im Jahr 2003 mindestens knapp 30.000 Euro zu wenig auf der hohen Kante, um im Alter ab 65 Jahren ohne größere Einschnitte leben zu können. Bei den Jahrgängen 1969 bis 1973 beträgt die entsprechende Vermögenslücke immerhin gut 25.000 Euro. Dass sich dieser Betrag bei den ab 1974 Geborenen nur auf etwas mehr als 17.000 Euro beläuft, ist ein durchaus zweischneidiges Schwert. Einerseits haben diese jungen Menschen noch relativ viel Zeit, ihre Rentenlücke zu schließen. Andererseits bedeutet z.B. ein um 10.000 Euro zu geringes Vermögen für jemanden, der in zehn Jahren in Rente geht, einen Fehlbetrag von nur 45 Euro im Monat. Dagegen wird jemand, der noch 40 Jahre zu arbeiten hat, mit der gleichen Vermögenslücke später einmal monatlich 126 Euro zu wenig im Geldbeutel haben. Deshalb sollten sich auch die Jungen stärker mit dem Thema Vermögensbildung beschäftigen.
(Hannover) - Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) sieht die mögliche Zwangsveräußerung der Beteiligungen von Energiekonzernen als probates Mittel für mehr Wettbewerb auf dem Endkundenmarkt an. Das Kartellamt will die großen Versorgungsunternehmen nach einem Zeitungsbericht zum Verkauf von Stadtwerksbeteiligungen zwingen. Das ist ein gangbarer und effektiver Weg, um die dringend notwendige vertikale Entflechtung in der Energiewirtschaft voranzutreiben, kommentierte Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA, das Vorhaben. Gerade die jüngst angekündigten Erhöhungen der Strompreise machen den Handlungsbedarf deutlich. Die Intention der Wettbewerbshüter ist ersichtlich. Wir unterstützen diese Maßnahme, wenn sie auch hinter dem Vorschlag der EU-Kommission einer strikten Trennung von Produktion und Netz zurückfällt, so Panitz.
(Berlin) - Mit Anteilen von 25 Prozent für die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und 25 bis 30 Prozent bei Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung im Jahr 2020 kann sich das jetzt verabschiedete Gesetzespaket als ein Investitionsprogramm für den Anlagenbau erweisen. Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer sind hervorragend aufgestellt. Dank ihrer innovativen Produkte zur Energieumwandlung und effizienten Energienutzung können wir zu den Zielen der Bundesregierung wesentlichen Input liefern, so Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems. Um die in den letzten Jahren erreichten Erfolge nicht zu gefährden, müssen die Kabinettsbeschlüsse jedoch zügig umgesetzt werden. Ein Inkrafttreten der Gesetze und Verordnungen erst zum 1. Januar 2009 könnte insbesondere für kleine Unternehmen Existenz bedrohend werden. Mit den jetzt vorgelegten Regelungen zur Einspeisung von Biogas in Erdgasnetze und die Investitionsförderung von so genannten Mikrogasnetzen könnten neue Anwendungsfelder für die dezentrale Energieversorgung entstehen. Eines ist sicher, dezentrale Energieanlagen, ob konventionell oder mit Bioenergie betrieben, werden im zukünftigen Energiemix eine wichtige Rolle einnehmen und haben auf den Weltmärkten glänzende Zukunftsaussichten, resümiert Herdan.


