Verbands-Presseticker
(Essen) - Vor ernsthaften Kyoto-Nachfolgeverhandlungen sind einseitige weitreichende CO2-Minderungszusagen Deutschlands unvernünftig, so der VIK die Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden. Im Gegenteil, sie können der Sache schaden: Wer beim Autokauf gleich den vollen Preis plus einem Bonus beim Händler auf den Tisch legt, kann beim Verhandlungspartner keine Bewegung mehr erwarten.
(Berlin) - Einen Schritt vor und zwei Schritte zurück so präsentiert sich die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung im Wohnungs- und Gebäudebereich, kritisierte Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), die heutigen (5. Dezember 2007) Beschlüsse des Bundeskabinetts.
(Berlin) - Die heute (5. Dezember 2007) vom Bundeskabinett verabschiedeten Maßnahmen des Integrierten Klima- und Energieprogramms sind ein wichtiges Signal an die internationalen Verhandlungspartner auf Bali. Angesichts von Klimawandel und Ressourcenknappheit werden der Ausbau Erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz zur Überlebensfrage, meint Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Das jetzt vorgelegte Maßnahmenpaket weise neben wichtigen Weichenstellungen aber auch erheblichen Nachbesserungsbedarf auf. In vielen Bereichen habe die Große Koalition sich nicht zu den notwendigen Schritten durchringen können.
(Hannover) - Die Otto Brenner Stiftung, die Wissenschaftsstiftung der IG Metall, hat am Mittwoch (5. Dezember 2007) in Hannover die diesjährigen Preisträger des Otto Brenner Preises für Kritischen Journalismus ausgezeichnet. Die Spiegel-Redakteurin Michaela Schießl erhielt für ihren Beitrag Not für die Welt den 1. Preis. In der Begründung der Jury heißt es: Die Killer sitzen in komfortablen Büros in Brüssel oder Washington, aber sie erzeugen Hunger und Vertreibung für Millionen. Schießl beschreibt wie die Agrar-Politiker der reichen Welt Afrikas Bauern ins Elend stürzen. Mit ihrer aufwendigen Recherche und der schonungslosen Beschreibung bietet Michaela Schießl kritischen Journalismus in Bestform.
(Berlin) - Das Klimapaket zeigt, dass die Bundesregierung für Deutschland und Europa eine Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz beansprucht. Das erklärte Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) zum heute (5. Dezember 2007) vom Bundeskabinett verabschiedeten Energie- und Klimapaket. Die kommunalen Unternehmen sind aufgrund ihrer dezentralen Ver- und Entsorgungsstrukturen ideale Partner beim Klimaschutz. Ohne Stadtwerke sind die ambitionierten Ziele nicht zu erreichen, betonte der VKU-Hauptgeschäftsführer. Als die wichtigsten Handlungsfelder für die kommunalen Unternehmen betrachtet der Verband den weiteren Ausbau der Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung, eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energieträger, sowie die Entwicklung und Vermarktung von Dienstleistungen für eine sparsame und rationelle Energienutzung durch den Verbraucher.
(Berlin) - Matthias Wissmann wurde am Mittwoch (5. Dezember 2007) zum Vorsitzenden des BDI-Verkehrsausschusses gewählt. Er folgt auf Prof. Dr. Bernd Gottschalk, der diesem Ausschuss seit 1993 vorstand. Wissmann ist seit 1. Juli 2007 Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) und seit November BDI-Vizepräsident. Wissmann hob die Erfolge seines Vorgängers bei der verkehrspolitischen Arbeit des BDI hervor. Daran gelte es anzuknüpfen.
(Berlin) - Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Verkehrsbereich, die die Bundesregierung in ihrem Klima- und Energieprogramm vorsieht, als völlig unzureichend. Der Verkehr hat gegenüber 1990 an Treibhausgasemissionen zugelegt. Ambitionierte Maßnahmen für den Klimaschutz sind deshalb längst überfällig - von der Verkehrsvermeidung über Verlagerung bis hin zu mehr Energieeffizienz. Doch anstatt endlich eine Effizienzrevolution im Verkehr in Gang zu setzen, begnügt sich die Bundesregierung mit Scheinmaßnahmen", erklärt VCD-Bundesvorsitzender Michael Gehrmann.
(Berlin) - Der Flächenverbrauch durch Siedlungs- und Verkehrsmaßnahmen muss durch eine nachhaltige Strategie konsequent vermindert werden, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich des Internationalen Tag des Bodens am 5. Dezember 2007. Nach wie vor werde in Deutschland zu sorglos mit der verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzfläche umgegangen und würden in hohem Maße landwirtschaftliche Flächen für Siedlungs- und Verkehrsmaßnahmen dauerhaft verbraucht. Vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung und den zu erwartenden Veränderungen durch den Klimawandel müsse die Sichtweise auf den Wert land- und forstwirtschaftlicher Flächen grundlegend geändert werden. In Zukunft müsse der Grundsatz gelten: Entsiegelung bei Versiegelung, indem bei Neuversiedlung von Flächen für Siedlungs- und Verkehrsmaßnahmen an anderer Stelle beispielsweise ungenutzte Industriebrachen entsiegelt werden.
(Köln) - Am 21. November tagte die Jury des Wettbewerbs Die goldene Schultüte 2007 in Aerzen bei Hameln. Die Nominierung des Siegers, der einen Preis in Höhe von 3.000 Euro erhält sowie der vier 2. Plätze mit je 500 Euro erfolgte einstimmig. Die acht besten Beiträge werden auf der BBW-Sonderfläche in Halle 3.1 auf der Paperworld öffentlich ausgestellt sein.
(Frankfurt am Main) - Die Versandhandelsbranche rechnet wieder mit einem guten Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr. Das geht aus einer aktuellen Mitgliederbefragung des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) hervor. Demnach haben rund 63 Prozent der befragten Unternehmen gute bis sehr gute Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft 2007. Auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) liegt der durchschnittliche Wert für die Erwartungen bei 2,5. Erfreuliche Nachrichten, sagt bvh-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Steinmark, wir sind zuversichtlich, das gute Ergebnis von 2006 wiederholen zu können.



