Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Aufgrund geänderter Rechtsvorschriften und weiterentwickelter europäischen Normen im Bereich der Ladungssicherung wurde vom BGL gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen der Band 1 Grundlagen der Ladungssicherung in der Reihe Laden und Sichern überarbeitet und neu aufgelegt.
(Bad Hersfeld/Berlin) - Unmittelbar vor dem heute (3. Dezember 2007) beginnenden Weltklimagipfel hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf seiner Delegiertenversammlung in Bad Hersfeld ein weltweites Klimaschutz-Programm gefordert. Bis Mitte dieses Jahrhunderts müssten die Industriestaaten ihre Treibhausgase um 80 Prozent mindern und die Entwicklungs- und Schwellenländer dabei unterstützen, nachhaltige Entwicklungswege einzuschlagen. In einer von rund 150 Delegierten verabschiedeten Resolution mit dem Titel Klimaschutz jetzt weltweit und vor Ort wurde nicht nur vor dem Verlust eines Drittels aller Arten gewarnt. Wenn die Maßnahmen gegen den Klimawandel nicht griffen, wäre das Leben von Millionen Menschen bedroht.
(Berlin) - Anlässlich der am Montag (3. Dezember 2007) beginnenden 13. Vertragsstaaten-Konferenz zur Klimarahmenkonvention in Bali ruft der DGB Unternehmen, Manager und Aufsichtsräte dazu auf, den Energie- und Klimazielen oberste Priorität in der Unternehmenspolitik zu geben.
(Berlin) - Die Bundesländer sind künftig gesetzlich dazu verpflichtet, die Verwendung öffentlicher Mittel für den Nahverkehr jährlich und nach einheitlichen Kriterien transparent zu machen. Das schreibt das Regionalisierungsgesetz vor, dem der Bundesrat am Freitag (30. November 2007) zugestimmt hat. Nur wenn die Länder für absolute Transparenz sorgen, kann der Bund die Notwendigkeit der Mittelerhöhung erkennen, kommentiert Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, die Neuerung. Missbrauchsvorwürfe seitens des Bundes könnten so endlich wirksam entkräftet werden. Somit sei das Einhalten der gesetzlichen Vorschrift ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung des Nahverkehrs auf der Schiene.
(Köln) - Gemäß ihren am Freitag (30. November 2007) veröffentlichten Regulierungsentscheidungen will die Bundesnetzagentur die Terminierungsentgelte im Mobilfunk weiter absenken. So hat die zuständige Beschlusskammer 3 T-Mobile und Vodafone 7,92 Cent (bislang 8,78 Cent) und E-Plus und O2 8,8 Cent (bisher 9,94 Cent) pro Minute bewilligt, um Anrufe an Teilnehmer in ihren Netzen durchzustellen. Anders als im vergangenen Jahr basiert die Festlegung der Entgelte nicht auf europäischen Vergleichsmärkten, sondern auf den von einem Netzbetreiber vorgelegten Kostenunterlagen.
(Bonn) - Die Mobilfunkbetreiber erhalten nach Ansicht des Bundesverbandes Breitbandkommunikation BREKO auch in Zukunft deutlich zuviel Geld für die Übernahme von Gesprächen aus dem Festnetz. Mit der aktuellen Festlegung auf 8,80 Cent je Minute (bisher 9,94) für kleinere und 7,92 Cent (bisher 8,78) für größere Mobilfunkfirmen bleibt das Ungleichgewicht eklatant zwischen den Ausgaben, die Festnetzbetreiber bei Weiterleitung ins Mobilnetz haben und den Einnahmen, die sie bei der Terminierung in umgekehrter Richtung erzielen. Festnetzbetreiber erhalten in der Regel nur 0,69 Cent je Minute, während sie selbst das 11fache zahlen sollen. BREKO-Geschäftsführer Rainer Lüddemann kritisiert: Die genehmigte Entgelthöhe der Mobilfunkterminierung benachteiligt die Festnetzwettbewerber. Die Preise konnten sich auf so hohem Niveau nur etablieren, weil sie lange Zeit praktisch gar keiner Regulierung unterlagen. Die Bundesnetzagentur hat dieses Versäumnis leider nicht korrigiert.
(München) - Die Übungsleiterpauschale muss ausgeweitet werden auf eine Ehrenamtspauschale, denn Ehrenamt im sozialen Bereich verlangt genau die gleiche Professionalität und das gleiche Engagement wie sie Übungsleitern von Sportvereinen zugebilligt wird. Elfriede Schießleder, der Ehrenamtsbeauftragten des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes gehen die Änderungen im Bereich Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten nicht weit genug. Das machte sie bei der Podiumsdiskussion Ehrenamt Lust ohne Last?! Nachhaltiges Engagement im Verband am Freitag in München anlässlich des Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember 2007 deutlich. Der Frauenbund setzt sich außerdem für die Einführung eines staatlichen Landesnachweises ein. Dafür gäbe es positive Signale aus dem Sozialministerium, freute sich Schießleder.
(Berlin) - Nach Einschätzung des Industrieverbandes SPECTARIS werden die Preise für medizinische Hilfsmittel im kommenden Jahr ansteigen. So seien die Rohstoffpreise, beispielsweise von Erdöl, Blei und Stahl, so stark gestiegen, dass insbesondere die Hersteller von Rollstühlen und anderer materialaufwendiger Produkte die Verkaufspreise auf diese Entwicklung hin entsprechend anpassen müssten.
(Frankfurt am Main) - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main stellt die Frage in den Raum, ob im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Öffentlichkeitsarbeit nicht mit der Faktenlage vertraut ist.
(Stuttgart) - Die Ergebnisse der Bildungsstudien IGLU und PISA seien für Deutschland sicher auf den ersten Blick erfreulich, sagte der Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), Joachim Möhrle, aber er sehe keinen Anlass für Hurra-Geschrei. Die Hausaufgaben seien längst noch nicht erledigt. Er vermisse nach wie vor klare Aussagen der Landesregierung, wie wir ein Bildungssystem entwickeln können, das den Anforderungen der Zukunft entspricht.



