Verbands-Presseticker
(Düsseldorf) - Die Stahlindustrie in Deutschland ist der größte Kunde der Bahn. Sie hat ihre Logistik systematisch auf den Verkehrsträger Bahn ausgerichtet. Sie ist in hohem Maße auf den Schienengüterverkehr angewiesen. Etwa die Hälfte, das sind ca. 80 Millionen Tonnen im Jahr, wird mit der Bahn befördert. Die Bedeutung des Schienengüterverkehrs ist bei der Sicherstellung der Versorgung mit Rohstoffen ebenso hoch wie beim Versand von Fertigprodukten. Ein längerer Streik im Güterverkehr wäre von den Stahlunternehmen nicht aufzufangen, so Hans-Joachim Welsch, Vorsitzender der Verkehrsausschüsse der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Düsseldorf.
(Berlin) - Die Allianz pro Schiene hält den Flächenverbrauch in Deutschland für Besorgnis erregend hoch. Die Verkehrsfläche ist mit 24 Hektar pro Tag schneller gewachsen als im Durchschnitt der vorangegangenen vier Jahre (23 Hektar pro Tag), sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege am Mittwoch in Berlin mit Verweis auf die heute (31. Oktober 2007) veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (destatis) für das Jahr 2006. Dies steht im völligen Gegensatz zu den Zielen der Bundesregierung, die den Anstieg des Flächenverbrauchs bis 2020 auf ein Viertel des heutigen Wertes reduzieren will.
(Köln/Aachen) - Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft und das "voice compass team" haben sich zu einer Zusammenarbeit entschlossen und den Arbeitskreis "Unified Communications" ins Leben gerufen. Ziel ist es, über aktuelle Entwicklungen und Trends zu informieren und damit mehr Transparenz in einem sehr heterogenen Marktsegment zu schaffen, das zurzeit außerdem noch von Interessenkonflikten der Anbieter geprägt sei.
(Berlin) - Die einseitige Förderung von Bioenergie muss schnellstens beendet werden, fordert Rechtsanwalt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes e.V., anlässlich des heute (31. Oktober 2007) stattfindenden Rohstoffkongresses der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Er ruft dazu auf, Subventionen zur Gewinnung und zur Verwendung von Biokraftstoffen unverzüglich einzustellen. Nach Ansicht der deutschen Brauer wird durch die Subventionen im Energiebereich eine Wettbewerbsverzerrung zu Lasten von Pflanzen zur Nahrungsmittelherstellung herbeigeführt.
(München) - Der massive Abbau des Streckennetzes der DB Autozug ist nach Ansicht des ADAC ein schwerer Fehler. Wie der Club ermittelt hat, wurden im Winterfahrplan 2007/2008 im Vergleich zu 2006/2007 vier von neun Verladebahnhöfen gestrichen. Auch die Zahl der Verbindungen wurde von zehn auf fünf reduziert und von den 1 200 Zügen des Vorjahres bleiben in diesem Winter nur 920 übrig ein Rückgang von knapp 25 Prozent. Noch drastischer fiel der Abbau im Vergleich der Sommerfahrpläne 2006 und 2007 aus. Das Angebot schrumpfte von 16 auf 13 Bahnhöfe, von 26 auf 15 Verbindungen und bei der Gesamtzahl der Züge von 3 700 auf 2 700 und damit um nahezu 30 Prozent.
(Berlin) - In Deutschland entwickeln sich die Preise seit Einführung des Euro ebenso stabil wie zu Zeiten der D-Mark. Mit im Durchschnitt 1,6 Prozent war die Inflationsrate der Gemeinschaftswährung in den Jahren von 2000 bis 2006 sogar niedriger als im Zeitalter der D-Mark (siehe Grafik). Nur in den 50er Jahren war die durchschnittliche Teuerungsrate mit 1,1 Prozent geringer. In den 70er Jahren mussten sich die Deutschen dagegen mit durchschnittlich 4,9 Prozent jährlicher Teuerung abfinden. Für 2007 wird für Deutschland eine Inflationsrate von 2,1 Prozent erwartet.
(Berlin) - Attraktive Märkte mit ausreichenden Preisen seien für die Landwirte die Voraussetzung für ein ausreichendes Einkommen und ihre globale Wettbewerbsfähigkeit. Daher stimmt es optimistisch, dass die Zeiten ständig rückläufiger Nahrungsmittelpreise auf absehbare Zeit vorbei sind, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, auf dem Rohstoffkongress der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie am 31. Oktober 2007 in Berlin. Aussagen, dass Nahrungsmittel nicht mehr erschwinglich bleiben, hält Sonnleitner für absurd.
(Dresden/Düsseldorf) - Der D21-Jahreskongress setzte sich gestern (30. Oktober 2007) mit den neuen Möglichkeiten der elektronischen Partizipation, den Chancen und Risiken des Mitmach-Netzes sowie dem Beitrag von Politik und Wirtschaft zur aktiven Weichenstellung der Zukunft unserer Informationsgesellschaft auseinander. Als Förderer der Initiative D21 im Projekt Digitale Kompetenz beteiligt sich der BVDW aktiv im Bereich Attraktive Arbeitsplätze für den Nachwuchs Deutschlands Zukunft in IKT und ist auch auf dem Kongress vertreten.
(München) - Konkrete Schritte gegen Rechtsextremismus haben der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Thomas Bach und der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Michael Sommer am Dienstag (30. Oktober 2007) auf einem Treffen in Frankfurt vereinbart. Hintergrund seien Versuche rechtsextremer Organisationen, vorhandene Strukturen wie Vereine, Betriebe oder Verwaltungen vor allem im ländlichen Raum zu unterwandern.
(Berlin) - Die Themen Klimaschutz und Energieeffizienz rücken immer mehr ins Zentrum der Kommunalpolitik. Aus diesem Grund startet der Deutsche Städte- und Gemeindebund eine langfristig angelegte Informations- und Kommunikationskampagne unter dem Titel Kommunen schützen Klima.




