Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Aufgrund der überaus erfolgreichen Ergebnisse der IFA 2007 haben EURONICS International, der IFA-Veranstalter Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und die Messe Berlin ihre strategische Partnerschaft bereits für die IFA 2008 verlängert.
(Frankfurt am Main) - Roland Koch, Ministerpräsident des Landes Hessen, besuchte am Wochenende (14./16. September 2007) mit seiner Familie die 62. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) PKW in Frankfurt. Dabei begleitete ihn Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), zu den Ständen von Hersteller- und Zulieferunternehmen, um ihm einen Überblick über die neuesten technischen Möglichkeiten und Visionen für Automobilität zu vermitteln. Der hessische Landesvater verband sein persönliches Interesse an den vielen Weltpremieren mit seiner Anerkennung für die IAA als internationale Leitmesse für Mobilität Die IAA kann mit der Fülle an umweltschonenden Technologien, die hier vorgestellt werden, selbstbewusst auftreten.
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall hat die heutige (17. September 2007) Entscheidung des Tarifausschusses beim Bundesarbeitsministerium (BMAS), Mindestentgelte im Elektrohandwerk für allgemeinverbindlich zu erklären, begrüßt. Damit ist sichergestellt, dass im Elektrohandwerk Lohndumping und Schmutzkonkurrenz ein Riegel vorgeschoben wird, sagte der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Montag (17. September 2007) in Frankfurt.
(Berlin) - Mit den tatsächlichen und vorstellbaren Bedrohungen des islamitischen Terrorismus darf kein parteipolitisches Schindluder getrieben werden. Die Bundesregierung muss geschlossen ein Konzept vertreten, das dem Ernst der Lage Rechnung trägt, fordert der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg.
(Berlin) - Die Handwerksbetriebe erwarten von der geplanten Reform der gesetzlichen Unfallversicherung eine deutliche Beitragsentlastung. Dies ist das Ergebnis einer ersten Auswertung der aktuellen ZDH-Online-Umfrage, an der sich aktuell rund 1.200 Betriebe beteiligt haben. Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Eine Reform des Leistungsrechts muss aus Sicht der Betriebe zwingend zu Beitragssenkungen führen. Angesichts der auf hohem Niveau verharrenden Lohnzusatzkosten ist die Wettbewerbsfähigkeit im arbeitsintensiven Handwerk gefährdet, falls die Beiträge weiter steigen."
(Berlin) - Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Bundesregierung auf, ihren Gesetzentwurf zur Bahnprivatisierung zurückzuziehen. Dies sei die einzig richtige Konsequenz, nachdem zu den erheblichen verkehrspolitischen Bedenken gegen das favorisierte Privatisierungsmodell nun auch noch verfassungsrechtliche hinzukämen. Diese belege ein Gutachten im Auftrag der Länder, das heute (17. September 2007) in Berlin vorgestellt wird.
(Hamburg) - VNW-Verbandsdirektor Dr. Joachim Wege forderte am Montag, den 17. September 2007, auf der Arbeitstagung Travemünde des Verbandes die Fortsetzung des Programms Stadtumbau Ost in der Verbindung von Rückbau und Aufwertung.
(Siegen/Olpe) - Zwischen Resignation und Euphorie bewegen sich die Gemüter, wenn es um die Entwicklung des Einzelhandels geht. Während große Discounterketten anklopfen, um Brachflächen an verkehrsgünstigen Straßen zu belegen, versuchen Werbegemeinschaften und die Lokalpolitik andernorts mit Leerstandsmanagement verlassene Geschäftslokale wiederzubeleben. Dabei ist eine gesunde Einzelhandelsentwicklung durchaus planbar. Zu dieser Einschätzung kommt die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) nach Auswertung der neuesten Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg.
(Tübingen/Berlin) Am Mittwoch, den 19. September 2007 befasst sich der Familienausschuss des Bundestags in einer öffentlichen Anhörung mit dem Thema weibliche Genitalverstümmelung.
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der ökologische Anbauverband Bioland haben die Bundesländer aufgefordert, das am Freitag (21. September 2007) im Bundesrat zur Beratung anstehende Gentechnikgesetz nachzubessern. Thomas Dosch, Präsident von Bioland: Eine schleichende Verunreinigung der gesamten Nahrungskette mit gentechnisch veränderten Organismen darf nicht legitimiert werden. Der Bundesrat muss sich eindeutig hinter die Bauern stellen. Wenn das Gesetz nicht nachgebessert wird, bedeutet dies das langsame Aus für die gentechnikfreie Agrarproduktion.


