Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Mit dem Ausbau der Krippenplätze stellt die Bundesregierung die richtige Weiche für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gerade die Beteiligung des Bundes ist hier ein gutes Signal. Die Betriebe können dieses Problem alleine nicht schultern, das angesichts von Fachkräftemangel und demografischer Entwicklung auf sie zukommt. Eine verlässlich ausgebaute Betreuungsinfrastruktur ist deshalb auch für die Unternehmen sehr wichtig.
(Berlin) - Eine breite gesellschaftliche Debatte über die Qualität der Pflege muss tiefer auf Ursachen für Missstände eingehen. Mehr Kontrollen können nur ein Weg sein, aber das allein wird nicht ausreichen. Einer bedarfsgerechten Pflege steht die politische Entscheidung entgegen, dass die Pflegeversicherung Teilkasko-Charakter haben soll. Das erklärte der Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, am Mittwoch (5. September 2007) in Berlin zur Diskussion über Qualitätsmängel in der Pflege und Maßnahmen im Rahmen einer Reform der Pflegeversicherung.
Frankfurt am Main/Berlin) - Das Konzept zur Krippenfinanzierung steht. Der Bund beteiligt sicht nur an den Baukosten, er finanziert auch den laufenden Betrieb mit Milliardenzuschüssen. Die Länder sind nun in der Pflicht. Sie müssen endlich ein enges Netz qualitativ hochwertiger Kinderkrippen aufbauen. Die Zeiten der Ausreden ist vorbei, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, mit Blick auf den Gesetzentwurf des Bundeskabinetts zur Schaffung eines Sondervermögens für den Krippenausbau.
(Berlin) - Die europäischen Autohersteller verfehlen ihre selbst gesteckten Klimaziele bei weitem. Das belegen neueste Zahlen über den CO2-Ausstoß aller in der EU im Jahr 2006 verkauften Neuwagen, die der Europäische Verband für Verkehr und Umwelt »Transport & Environment« (T&E) heute (5. September 2007) in Brüssel veröffentlicht hat. Danach stießen die von europäischen Herstellern in Europa verkauften Neufahrzeuge im Durchschnitt 160 Gramm CO2 pro Kilometer aus.
(Berlin) - Dr. Werner Schnappauf (54), derzeit Bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, soll neuer Hauptgeschäftsführer des BDI werden. Die Vizepräsidenten des BDI stimmten dem Vorschlag von BDI-Präsident Jürgen R. Thumann einstimmig zu, Schnappauf für das BDI-Spitzenamt zu nominieren. Auf einer außerordentlichen Sitzung von BDI-Präsidium und BDI-Vorstand am 24. September soll Schnappauf offiziell berufen werden.
(Frankfurt am Main) - Die deutschen Hersteller haben im August auf dem hart umkämpften US-Markt erneut deutlich besser abgeschnitten als die amerikanischen und asiatischen Marken, und zwar sowohl bei Pkw als auch bei Light Trucks. Ihren Marktanteil konnten sie damit auf 5,7 Prozent (Vorjahr: 5,3 Prozent) ausbauen. Insgesamt setzten sie mit 83.400 Light Vehicles 5 Prozent mehr Fahrzeuge ab. Die asiatischen Marken konnten lediglich um 2 Prozent zulegen, die Amerikaner mussten dagegen einen Rückgang von 3 Prozent hinnehmen. Insgesamt gingen die Verkäufe von Light Vehicles trotz der anhaltenden Turbulenzen auf den Finanzmärkten nur um knapp 1 Prozent auf 1,5 Mio. Fahrzeuge zurück.
(Berlin) - "Der Deutsche Bundestag muss endlich die seit April 2006 andauernden Beratungen über das Gesetz zur Sicherung von Werkunternehmeransprüchen und zur verbesserten Durchsetzung von Forderungen (Forderungssicherungsgesetz - FoSiG) abschließen. Der vom Bundesrat im Dezember 2005 in den Bundestag eingebrachte Gesetzentwurf wird seither nur zögerlich behandelt. Das Gesetz muss im Interesse der baugewerblichen Unternehmen jedoch schnellstmöglich verabschiedet werden", so der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr. Hans-Hartwig Loewenstein heute (5. September 2007) in Berlin.
(Bonn) - Der Klimawandel ist keine ferne Zukunft mehr, seine Auswirkungen sind bereits heute vielerorts spürbar. Die Sommer werden trockener, die Winter feuchter und milder. Ereignisse, wie das Elbe-Hochwasser im Jahr 2002 oder die europaweite Hitzewelle 2003 zeigen mit welchen Szenarien in Zukunft gerechnet werden muss.
(Berlin) - Das Vorhaben der Bundesregierung, ein Pfändungsschutzkonto einzuführen, sieht der Verbraucherzentrale Bundesverband positiv. Das heute vom Bundeskabinett beschlossene P-Konto gewährt seinen Inhabern einen Freibetrag von 985,15 Euro, der nicht gepfändet werden kann. "Ein unbürokratischer Schutz des Existenzminimums auf dem Konto ist überfällig", so vzbv-Vorstand Gerd Billen.
(Heppenheim) - Als Spiegelfechterei und Täuschungsmanöver sieht die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) e.V. die Äußerungen von Bundesministerin Schmidt zu Mängeln in der Pflege.


