Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Auf dem Verhandlungsweg kommen wir zu keiner Einigung. Das erklärte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, gestern (19. Juli 2007) nach dreistündigen Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn in Berlin und weiter: Wir werden deshalb kommende Woche (23./29. Juli 2007.) die Urabstimmung einleiten. Die GDL wird während der Urabstimmung und somit bis einschließlich 6. August 2007 keine Warnstreiks durchführen.
(Berlin) - Der Marburger Bund begrüßt die heutige (20. Juli 2007) Entscheidung des gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), Patienten nicht gesetzlich zu angebotenen Gesundheits- und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zu verpflichten. In der Gesundheitsreform sollte die Nichtteilnahme an solchen medizinischen Präventionsmaßnahmen eine finanzielle Mehrbelastung des Einzelnen von 2 Prozent statt 1 Prozent zur Folge haben. Zwar könnten Früherkennungsuntersuchungen wichtig für die erfolgreiche Behandlung schwerwiegender chronischer Erkrankungen sein, dennoch seien sie teilweise auch mit gesundheitlichen Risiken verbunden.
(Köln) - Endlich gehen Polizei und Staatsanwaltschaft konsequent gegen illegale Entsorgungspraktiken vor, die schon seit einiger Zeit immer wieder die Branche beschäftigt haben. So kommentiert Dr. Rüdiger Siechau, Vorstandsvorsitzender des Verbandes kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im VKU, die polizeilichen und staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen die Verantwortlichen eines großen illegalen Mülllagers in einer Kiesgrube im brandenburgischen Markendorf.
(Berlin) - Wenn diese Pläne umgesetzt werden, kann sich die Private-Equity-Industrie auf neue Steuergeschenke in Milliardenhöhe freuen, sagte Claus Matecki. Grundsätzlich unterstützt der DGB eine Politik, die die Eigenkapitalausstattung klein- und mittelständischer Unternehmen stärkt. Der jetzt vorliegende Referentenentwurf schießt aber weit über das Ziel hinaus.
(Berlin) - Zum 01. August übernimmt Dr. Evelyn Schmidtke die Hauptgeschäftsführung des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). Dr. Evelyn Schmidtke wurde 1966 in Höxter/Westfalen geboren und verbrachte einen Teil ihrer Kindheit und Jugend auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Großeltern im Kreis Höxter. Sie studierte Politikwissenschaft und Geschichte in Kassel und Chemnitz und schloss es mit dem Magisterexamen ab. Bereits während des Studiums und der Promotion war sie im wissenschaftlichen Archiv- und Dokumentationswesen sowie in der Redaktionsassistenz bei Stiftungen und Verbänden tätig. Im Februar 2002 kam sie als Referentin für Frauen-, Familien- und Gesellschaftspolitik zum Deutschen LandFrauenverband (dlv).
(Bonn) - Die zum 1. Juli eingeführte Regelsatzerhöhung scheint von einigen Hartz IV-Behörden heimlich durch einen Rechentrick wieder einkassiert zu werden. Diesen Eindruck hat zumindest das Erwerbslosen Forum Deutschland. Der Initiative liegen inzwischen einige Bescheide von Hartz IV-Betroffenen vor, wonach Behörden dazu übergehen im nächsten Jahr für den Monat Februar statt 347 Euro nur 323,87 Euro auszuzahlen. Dabei wird für den Monat Februar 2008 kurioserweise nur 28 Tage zu Grunde gelegt, obwohl er wegen des Schaltjahres 29 Tage hat.
(Frankfurt am Main) - Mit der immer schneller voranschreitenden Digitalisierung der Fernseh-Übertragungswege macht ein neues Fachkürzel von sich reden: IPTV, was in Langschrift etwa Fernsehen auf der Basis des Internet-Protokolls bedeutet. Gemeint sind neuartige Fernseh-Dienste, die echte Interaktivität zulassen, also nicht nur das schlichte Zappen durch die Programme, sondern auch Video-on-Demand und das individuelle Abrufen von Informationen und Unterhaltungsprogrammen aller Art.
(Berlin) - "Das Ziel des Bundesumweltministeriums, dass die erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 27 Prozent am deutschen Energiemix haben, ist ambitioniert, aber machbar. Jedoch reichen nach den Berechnungen der Studie 2030, die der VDEW initiiert hat, die jetzigen Förderinstrumente nicht aus, um die Erneuerbaren auch marktfähig zu machen." Das erklärte Roger Kohlmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), in Berlin.
(Kiel) - Nächtliches Zähneknirschen betrifft zu 80 Prozent junge Frauen warum, ist noch weitgehend ungeklärt. Dabei werden mit enormem Druck leere Kaubewegungen ausgeführt. Fest steht, es gibt seelische und körperliche Ursachen dafür. Bei großem Stress werden Probleme im Schlaf oft immer wieder buchstäblich durchgekaut. Aber auch unbrauchbar gewordener Zahnersatz oder Zahnlücken können dazu führen, dass unbewusst versucht wird, das im Mund Störende wegzukauen. Hans-Peter Küchenmeister, Präsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein, warnt vor den ernsten Folgen. In schlimmen Fällen können Zähne bis auf kleine Stümpfe abgerieben werden. Kiefergelenke und muskulatur schmerzen.
(Worms/Berlin) - Die Wohngemeinschaft ist mit einem Anteil von 25 Prozent die beliebteste und wichtigste Wohnform der Studierenden in Deutschland. 23 Prozent der Studierenden wohnen noch bei ihren Eltern, allerdings mehr die Männer als die Frauen. Je ein Fünftel wohnt alleine oder mit Partner bzw. Partnerin, 11 Prozent der Studierenden leben im Wohnheim, am häufigsten in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Diese neuen Daten aus seiner inzwischen 18. Sozialerhebung teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde sagte heute (19. Juli 2007) bei der feierlichen Einweihung eines neuen Studierendenwohnheims des Studierendenwerks Vorderpfalz in Worms, dass die Studentenwerke allerdings für die kommenden Jahre mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach Wohnheimplätzen rechnen.



