Verbands-Presseticker
(Berlin) - Mehr als 17.000 Arzneimittel sind in den Rabattverträgen erfasst, die Krankenkassen und Pharmahersteller bislang abgeschlossen haben. Das haben Berechnungen der ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ergeben. Seit Inkrafttreten des Gesundheitsreformgesetzes GKV-WSG am 1. April 2007 haben Rabattarzneimittel Vorrang vor anderen wirkungsgleichen Präparaten. Die Verträge zwischen rund 200 Krankenkassen und 55 Pharmaherstellern ergeben knapp 8 Millionen Datensätze. Die vielfältigen Probleme für Patienten und Apotheken-Teams dürfen aus Sicht der Pharmazeuten nicht unterschätzt werden.
(Berlin) - Die VDZ Zeitschriften Akademie ermöglicht durch Übernahme der Studiengebühren einem begabten Nachwuchsjournalisten eine hochkarätige Ausbildung an der Hamburg Media School (HMS).
(Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewertete die Ankündigung von Agrarministerrat und EU-Kommission vom 16. Juli 2007 positiv, die obligatorische Stilllegung von Ackerflächen für die Aussaat Herbst 2007 und Frühjahr 2008 auf Null herabzusetzen. Damit habe die Politik auf die veränderte Marktlage und die eher bescheidenen Ernteerwartungen in Europa reagiert. Der DBV und der europäische Bauernverband COPA hatten auf eine schnelle Entscheidung gedrängt, damit die Landwirte für die Herbstaussaat Klarheit erhalten. Selbstverständlich können die Landwirte wie bisher freiwillig Flächen stilllegen.
(Berlin) - Der Gesundheitssektor sei eine der Schlüsselbranchen für die Entwicklung Berlins, sagt der Senat, und die Medien feiern Firmenverlagerungen renommierter Pharmaunternehmen in die Hauptstadt. Rund 275.000 Menschen sind offenbar derzeit in der Gesundheitsbranche tätig, in weniger als zehn Jahren sollen über 25.000 weitere Arbeitsplätze hinzukommen.
(Berlin) - Die betriebliche Altersvorsorgung ist eine wichtige Säule der Absicherung im Alter - neben der gesetzlichen Rente, der staatlich geförderten Riester- und Rüruprente sowie der privaten Vorsorge Doch welches Modell ist geeignet? Wie fördert der Staat betriebliche Renten? Worauf muss man achten? Der aktualisierte Ratgeber der Verbraucherzentralen verschafft Klarheit über die typischen Fragen von Arbeitnehmern - mit leicht verständlichen Hintergrundinformationen, Checklisten, Tipps und den einzelnen Schritten zum Vertrag.
(Berlin) - Im vergangenen Jahr stieg die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten nach Angaben der Bundesbank ähnlich wie im Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent auf knapp 795 Mrd. Euro. Im ersten Quartal 2007 sind die Kredite für den Wohnungsbau an Privatpersonen sogar um gut 2 Mrd. Euro gesunken. Insgesamt betrugen sie Ende März 2007 noch 792,7 Mrd. Euro.
(Köln) - Der Pflegekräftemangel in Deutschland läßt sich nach Meinung der Malteser nur mit einem Personalmix aus Pflegefachkräften und qualifizierten Pflegehilfskräften lösen. Bereits heute haben wir 70.000 Pflegekräfte zu wenig in Deutschland, im Jahr 2050 werden es unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung sogar 1, 8 Million sein, so Werner Müller, Leiter Sozialpflegerische Ausbildung der Malteser. Eine solch hohe Zahl von Fachkräften läßt sich weder qualifizieren, noch finanzieren wir brauchen schlichtweg mehr qualifizierte Hilfskräfte, um die drohende Pflegelücke zu schließen. Hilfskräfte, so Müller, denen man auch mehr Verantwortung übertragen dürfe, etwa bei der Betreuung und Begleitung von Demenzkranken, in der Hauswirtschaft, bei der Sterbebegleitung oder der Behandlungspflege.
(Berlin) - Unternehmen könnten sich deutlich besser gegen die Fälschung ihrer Produkte schützen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine gemeinsame Umfrage von Deutschem Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM) unter 3300 Unternehmen. Die meisten von ihnen sind in Asien, vor allem China, aktiv, ein geringerer Teil lässt dort nur fertigen oder betreibt zumindest Handel mit dem Land.
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries aufgefordert, bei ihrem italienischen Amtskollegen auf eine lückenlose Aufklärung in der Spionageaffäre des italienischen Geheimdienstes zu drängen.
(Berlin) - Die Sommermonate sind für viele die beste Zeit für einen Urlaub. Doch wer seine Wohnung über Wochen verlässt, sollte Vorkehrungen treffen, damit bei seiner Rückkehr keine böse Überraschung auf ihn wartet. Kein Mieter ist dazu verpflichtet, seine Wohnung ständig zu bewohnen, er kann so häufig und so lange verreisen wie er möchte, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD Bundesverbands. Zum einen muss er jedoch sicherstellen, dass Mietzahlungen regelmäßig erfolgen. Denn spätestens wenn der Mietrückstand zwei Monatsmieten ausmacht, darf der Vermieter ihm fristlos kündigen. Das lässt sich jedoch durch die Einrichtung eines Dauerauftrags leicht sicherstellen, so Schick. Zudem muss der Mieter seiner Obhutspflicht nachkommen, also auch in seiner Abwesenheit sicherstellen, dass Schäden in und an der Wohnung vermieden werden bzw. es sofort dem Vermieter melden, wenn Schäden auftreten, damit dieser sie beheben und eventuelle Gefahren abwenden kann (§ 536c Abs. 1 u. 2 BGB). Bei ernsten Gefahrensituationen trifft ihn diese Anzeigepflicht sofort, bei kleineren Schäden sind zwei Wochen ausreichend.




