Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der DRB unterstützt weitgehend den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG). Die Neuregelung wird die Rechtsform der GmbH noch attraktiver machen.
(Frankfurt am Main) - Der Umsatz mit Halbleitern in Deutschland lag im Juni bei leicht verbesserten Auftragseingängen etwas unter dem des Vormonats, meldet der ZVEI Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Gegenüber Juni des Vorjahres betrug das Wachstum allerdings sechs Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahresmonaten Mai und April stiegen die Umsätze um drei bzw. null Prozent.
(Siegen) - In den vergangenen Jahren gründen immer mehr ältere Menschen im Bundesgebiet und auch in Siegen-Wittgenstein und Olpe ein Unternehmen. Dabei sind ältere Gründer häufig mindestens genauso fit wie jüngere, erläuterte Rolf Kettler, Gründungsberater der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK). Mit ihrem großen Erfahrungsschatz verfügen sie den Jüngeren gegenüber außerdem über klare Startvorteile. Dieses Plus kann man nicht hoch genug einschätzen. Denn langjährige Erfahrungen kann niemand - auch nicht durch noch so viele Praktika - nachholen.
(Leipzig) - Warum sollte man nicht die geplante Urlaubsreise nach Mallorca mit einer Generalüberholung der Zähne verbinden? Schließlich sind Sitzungen auf dem Behandlungsstuhl im Mittelmeerambiente nicht nur angenehmer, sondern auch günstiger. Immer mehr Touristen kommen bei einem Mix aus Ferien und medizinischen Behandlungen im Ausland gleich doppelt auf ihre Kosten. Zahnersatz in Polen, Erholungskuren in Tschechien oder Augenoperationen in Ungarn in vielen EU-Ländern drücken geringere Kosten für Miete und Personal die Arztrechnungen deutlich nach unten.
(Homberg) - Noch in diesem Jahr soll die Vergaberichtlinie für Kommunen und Kreise von 25.000 Euro auf 50.000 Euro angehoben werden. Bei einem Treffen der CDU Schwalm-Eder mit der Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder bestätigten die Landtagsabgeordneten Reinhard Otto und Mark Weinmeister diese Information. Die Möglichkeit der freihändigen Vergabe wird noch in diesem Jahr auf 50.000 Euro erhöht, sagte Otto. Damit werden den Kommunen weiter Spielräume geschaffen, um flexibel Aufträge vergeben zu können.
(Bremen) - Mit den drastisch gestiegenen Energiekosten und den Verwirrungen zum kommenden Energieausweis ist die Nachfrage bezüglich guter Energieberatung enorm gestiegen. Nur wie ist ein guter Energieberater zu finden und wodurch unterscheidet er sich von den vielen anderen Anbietern.
(Frankfurt am Main) - Das Arbeitsgericht Mainz hat heute (14. Juli 2007) die am 10. Juli 2007 gegen die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer erwirkten einstweiligen Verfügungen zur Unterlassung von Streiks aufgehoben. Wir haben dieses Urteil erwartet, erklärte der GDL-Bundesvorsitzende Manfred Schell nach sechsstündigen Verhandlungen der Gerichte. Damit könnte die GDL wieder zu Streiks aufrufen, um ihren Forderungen nach einem eigenständigen Tarifvertrag für das Fahrpersonal Nachdruck zu verleihen. Diese wird die GDL jedoch frühestens nach den nächsten Verhandlungen in Erwägung ziehen.
(Frankfurt am Main) - Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, hat eine aktivere Rolle und eine größere Unterstützung der Bundesregierung im Kampf der Gewerkschaften und Betriebsräte um die Arbeitsplätze bei Airbus gefordert. Die Bundesregierung muss ihre vornehme Zurückhaltung aufgeben und sich aktiv und unmittelbar für den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen bei Airbus einsetzen, sagte Peters am Sonntag (15. Juli 2007) in Frankfurt.
(Köln) - Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv) und das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Köln 2007 gemeinsam eine bundesweit beachtete Fachkonferenz zur Implementierung von Supervision in der Lehrerausbildung.
(Berlin) - Die Städte und Gemeinden befürchten eine weitere finanzielle Belastung in Millionenhöhe. Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung beabsichtigt den Bundesanteil an den Grundsicherungskosten in Höhe von jährlich 409 Mio. Euro auf 200 Mio. Euro abzusenken. Dieser Vorschlag ist ein Weg des Bundes, die Kosten der Altersarmut auf die Kommunen zu verschieben, erklärte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, heute (13. Juli 2007) in Berlin.




