Verbands-Presseticker
(Berlin) - Mit der Reform der Pflegeversicherung muss ein sinnvoller Ausgleich von pflegerischem Bedarf und Beitragseffizienz erreicht werden. Insbesondere private Anbieter pflegerischer Dienstleistungen leisten hierzu einen wichtigen Beitrag.
(Berlin) - Wie sehen die neuesten Formate für den Datenaustausch im Strommarkt aus? Welche Anforderungen bestehen an die unterschiedlichen Formate? Welche Erfahrungen haben die Marktteilnehmer bei den Geschäftsprozessen gemacht? Für solche Fragen hat der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, eine Kommunikationsplattform im Internet geschaffen. "Das neue ´Forum Datenformate´ bietet Arbeitshilfen und Erfahrungsaustausch für die Marktteilnehmer", erklärte VDEW-Hauptgeschäftsführer Eberhard Meller.
(Mainz) - Am 24. Juni 2007 ist der langjährige Vizepräsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V. und des Weinbauverbandes Pfalz, Ökonomierat Ludwig Fleischer aus Impflingen im Alter von 86 Jahren verstorben. Der Präsident des BWV, Norbert Schindler, würdigte den Verstorbenen als einen energischen Kämpfer für alle Bereiche der Landwirtschaft.
(Halle) - Für eine zukunftsfähige solidarische Alterssicherung und den Ausbau der Leistungen der Pflegeversicherung hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute (27. Juni 2007) in Halle stark gemacht. Wer ein Leben lang gearbeitet, ja oft geschuftet hat, hat das Recht auf eine Rente oder Pension, die einen sorgenfreien Ruhestand ermöglicht, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne während des Senioren-Tages seiner Organisation, der unter dem Motto Gesellschaft mitgestalten Verantwortung übernehmen steht. Er betonte, dass beispielsweise die gesetzliche Rentenversicherung gestärkt werden müsse. Dafür sei ein Drei-Punkte-Paket notwendig: Die Rücklagen müssten erhöht, der Bundeszuschuss dynamisiert und die Renten- schrittweise zu einer Erwerbstätigenversicherung weiterentwickelt werden. Thöne unterstrich, dass für die Alterssicherung der Beamtinnen und Beamten flächendeckend ein Versicherungsfonds eingeführt werden solle.
(Berlin) - Der Paritätische Wohlfahrtsverband lehnt das von den Arbeitgebern vorgelegte Konzept zur Reform der Pflegeversicherung strikt ab. "Die von den Arbeitgeberverbänden vorgeschlagenen Leistungskürzungen würden dazu führen, dass eine noch größere Zahl der Pflegebedürftigen auf staatliche Hilfe angewiesen wäre", sagte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen.
(Berlin) - Zum Verlangen von Fraktionschef Oskar Lafontaine (DIE LINKE), der DGB solle seine Forderung nach einem Mindestlohn von 7,50 Euro aufstocken, erklärt DGB-Pressesprecher Axel Brower-Rabinowitsch: "Die Gewerkschaften entscheiden über ihre Forderungen und politischen Positionen partei-unabhängig und seit über 100 Jahren in demokratischen Verfahren."
(Berlin/Wiesbaden) - Angesichts des drastischen Anstiegs der Flugpassagierzahlen hat der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die Bundesregierung aufgefordert, die steuerliche Begünstigung des Flugverkehrs sofort zu beenden. Nach heute (27. Juni 2007) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen reisten im Jahr 2006 mit 65,7 Millionen Fluggästen rund 41,4 Millionen mehr Passagiere von deutschen Flughäfen ins Ausland als 1990 (24,2 Millionen). Damit stieg das Fluggastaufkommen um das gut Zweieinhalbfache. Ins europäische Ausland flogen dreimal so viele Menschen wie 1990, was das Statistische Bundesamt zum Großteil auf das Angebot von sogenannten Billigfliegern zurückführt.
(Kiel/Berlin) - Ein Viertel aller Studierenden in Deutschland studiert faktisch in Teilzeit. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam, in dessen jüngster Sozialerhebung das durchschnittliche studentische Zeitbudget ermittelt wurde. Danach wenden Studierende im Erststudium im Schnitt 34 Stunden die Woche fürs Studium sowie weitere sieben Stunden für den Nebenjob auf; die 41-Stunden-Woche ist für heutige Studierende also die Regel. De facto praktiziert ein Viertel der Studierenden ein Teilzeitstudium, erläuterte DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie heute (27. Juni 2007) zur Eröffnung einer Konferenz zum Thema Kultur im Studium in Kiel.
(Berlin) - Etappensieg: Das im Zusammenhang mit der vom Hartmannbund unterstützten Eingruppierungsklage betroffene Klinikum in Emmendingen hat rückwirkend alle dort als Oberärzte tätigen Mediziner, einschließlich der kommissarisch bestellten, tarifvertragskonform eingruppiert. Damit bleibt den Kollegen der Oberärztin, denen sämtlich wie ihr nur der Facharztstatus zuerkannt worden war, der Weg vor das Arbeitsgericht erspart.
(Berlin) - Der jüngste Anstieg bei den Kapitalmarktzinsen in den USA und im Euro-Raum ist nicht als Vorbote steigender Preisrisiken zu werten. Vielmehr deutet er auf eine gewisse Normalisierung des bislang vergleichsweise niedrigen Zinsniveaus hin, erklärt Prof. Dr. Manfred Weber, Geschäftsführender Vorstand des Bankenverbandes, anlässlich der Vorstellung des Konjunkturberichts des Verbandes für den Monat Juni.




