Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Hochschulrektorenkonferenz und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitsgeberverbände kritisieren aufs Schärfste die Initiative der Wirtschaftsministerien der Länder, den Bachelor Professional als einen neuen Abschluss in der beruflichen Weiterbildung einzuführen. Hierüber wollen die Wirtschaftsminister auf ihrer Sitzung in Eisenach beschließen. Hochwertige Qualifikationen in der Bildung und Ausbildung sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland. Dafür brauchen wir eine Vielfalt unterschiedlicher Angebote mit klar differenzierten Profilen. Mit dem Abschlussgrad Bachelor/Master Professional werden die Ziele der Stärkung beruflicher Aus- und Weiterbildung und einer erhöhten Transparenz sowie Durchlässigkeit nicht nur nicht erreicht. Der Titel verwirrt und führt zu mangelnder Akzeptanz des Bachelor-Grades insgesamt, erklärten HRK-Präsidentin Professor Margret Wintermantel und Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt anlässlich der Sitzung der Wirtschaftsministerkonferenz.
(Berlin/Köln) - Patienten müssen besser auf den Übergang von der Rehaklinik in die Homecare-Versorgung im häuslichen Bereich vorbereitet werden. Ein qualitätsgesicherter und strukturierter Übergang ist besonders bei Patienten mit einem hohen Pflegeaufwand und einer Versorgung mit speziellen Hilfsmitteln wichtig, beispielsweise bei der ableitenden Inkontinenzversorgung, der enteralen Ernährung, der Wund- oder Stomaversorgung. Das meinten die Experten einer gemeinsamen Tagung des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) am 1. Juni 2007 in Köln. Die Veranstaltung mit dem Titel Versorgungsqualität und Überleitungsmanagement nach der Gesundheitsreform 2007 Homecare und Rehabilitation fand mit über 70 Teilnehmern aus allen betroffenenen Bereichen in den Räumlichkeiten des BVMed-Mitgliedsunternehmens pfm Produkte für die Medizin AG in Köln statt.
(Essen) - Im Rahmen der anstehenden Pflegereform fordern die Spitzenverbände der Pflegekassen mehr Transparenz in der Pflege, berichtet der Tagesspiegel in seiner Ausgabe vom 29. Mai 2007. Die Pflegekassen wollen durchsetzen, dass Pflegeeinrichtungen regelmäßig überprüft und die Prüfergebnisse veröffentlicht werden. Verbraucher sollen dadurch künftig mehr Informationen über die Qualität von Pflegeeinrichtungen bekommen.
(Berlin/Hennef) - Unter dem Motto "Auf gute Nachbarschaft - Von der Kläranlage zum Gewässer" beteiligt sich die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) an der von Bundespräsident Horst Köhler und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgerichteten Woche der Umwelt am 5. und 6. Juni 2007 in Berlin. Die DWA gehört damit zu den etwa 190 Unternehmen und Institutionen, die für die Gestaltung dieser zwei Veranstaltungstage ausgewählt wurden. Sie wird in Berlin ihr Konzept der Nachbarschaften vorstellen, ein seit Jahrzehnten bewährtes Instrument des Erfahrungsaustauschs zwischen Mitarbeitern wasserwirtschaftlicher Anlagen. Nach der Gründung der ersten Kläranlagen-Nachbarschaft im Jahr 1968 hat sich das Konzept der Nachbarschaften inzwischen auch ins Ausland ausgeweitet. Zudem veranstaltet die DWA am 6. Juni im Park von Schloss Bellevue ein einstündiges Fachforum "Berufschancen in der Wasserwirtschaft", auf der hochkarätige Teilnehmer die Zukunftschancen der umwelttechnischen Berufe diskutieren werden.
(Düsseldorf) - Die Mitglieder des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. haben Arndt Groth (ePages Software GmbH) einstimmig für weitere zwei Jahre als Präsident bestätigt. Bei der 15. Mitgliederversammlung des Branchenverbandes wurden Matthias Ehrlich (United Internet Media AG) und Dirk Kedrowitsch (Elephant 7 AG) neu in das Präsidium gewählt. Sie ergänzen das fünfköpfige Präsidium, in dem außerdem Harald R. Fortmann (Advertising.com Deutschland GmbH) und Christoph von Dellingshausen (Concert Channel TV GmbH) vertreten sind, die sich zur Wiederwahl gestellt hatten. BVDW-Präsident Arndt Groth sieht die Interessenvertretung dank einer finanziell gesunden Ausgangsbasis und der paritätischen Besetzung des Präsidiums, in dem alle wichtigen Branchensegmente repräsentiert sind, gut gerüstet für die kommenden Herausforderungen.
(Bad Homburg) - Zur Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen im europäischen Güterverkehr beabsichtigt die Bundesregierung, das deutsche Transportgewerbe durch die Absenkung der Kraftfahrzeugsteuer um ca. 150 Millionen Euro jährlich zu entlasten und die Anschaffung emissionsarmer Lkw in der Größenordnung von 100 Millionen Euro jährlich zu fördern. Diese Fahrzeuge, die bereits jetzt die erst ab 2009 verbindlich vorgeschriebene europäische Abgasnorm EuroV erfüllen, unterliegen bereits dem günstigsten Mautsatz.
(Berlin) - Der NABU wird sich während der Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue mit seiner neu gegründeten Unternehmerinitiative präsentieren. Wir wollen beweisen, dass Ökologie und Ökonomie nicht zwangsläufig Gegensätze sind, sondern gemeinsam eine lebenswerte Zukunft gestalten können und müssen, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der offene Dialog zwischen Naturschutz und Wirtschaft sei eine zentrale Voraussetzung dafür, Vorurteile und gegenseitige Blockaden zu überwinden.
(Berlin) - Mit einem Anteil von nur knapp über zwei Prozent an den Gesamtexporten scheint Südamerika für deutsche Unternehmen der Medizintechnikbranche auf den ersten Blick ein nachrangiger Markt zu sein. Doch der erste Blick trügt.
(Köln) - Seit genau 25 Jahren bieten die Malteser in Deutschland den Hausnotruf an. Ein Dienst, der mit fast 50.000 Kunden mittlerweile zu den Kerndiensten der Malteser zählt. Das Prinzip ist einfach: Die Hausnotruf-Teilnehmer sind über einen Funkfinger im Notfall sofort mit der bundesweiten Hausnotruf-Zentrale der Malteser verbunden. Hier sind Tag und Nacht erfahrene Mitarbeiter im Einsatz, welche die Notrufe entgegen nehmen und sofort die notwendigen Rettungsmaßnahmen einleiten.
(München) - An die schlimmsten Zeiten von Wackersdorf fühlt sich Harald Schneider, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei in Bayern, erinnert. Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen anlässlich des G8-Gipfels wurden am Wochenende (1./3. Juni 2007) auch 43 Polizistinnen und Polizisten aus Bayern verletzt. Acht von ihnen trugen dabei so schwere Verletzungen davon, dass sie momentan dienstunfähig sind.





