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Verbands-Presseticker

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)

(Köln) - Wie es für frisch gebackene Handwerksgesellen oder Kaufleute nach der Ausbildung weitergeht, hängt stark von der Branche und vom Standort des Lehrbetriebs ab. In vielen Wirtschaftszweigen ist die Übernahme der Ausgebildeten tariflich festgelegt. Besonders in Krisenzeiten können die Unternehmen dadurch aber gezwungen sein, ihr Ausbildungsengagement zurückzufahren. Im Wettbewerb der Betriebe um gute Schulabsolventen ist eine Festanstellung nach der Ausbildung ein wichtiges Argument.

Deutscher Tierschutzbund e.V.

(Bonn) - 15 Millionen Tiere wurden in den Niederlanden bereits wegen der Geflügelpest getötet. Jeden Tag kommen weitere 700.000 Tiere hinzu, die in unserem Nachbarland gekeult werden. Um das Übergreifen der Geflügelpest auf Deutschland zu verhindern, fordert der Deutsche Tierschutzbund die umgehende Schutzimpfung gegen die klassische Geflügelpest. „Werden jetzt keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen und die Tiere geimpft, wird auch in Deutschland einer möglichen Massenkeulung in die Hände gespielt“, warnt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF)

(Bonn) - Für die Unternehmen der deutschen Fruchtsaft-Industrie ist das Geschäftsjahr 2002 insgesamt nicht zufriedenstellend verlaufen. Im Inland ist von Stagnation bzw. leichtem Rückgang auszugehen. Das starke Exportgeschäft der deutschen Fruchtsaft-Industrie bringt jedoch insgesamt ein Plus für die Branche. Es wird damit gerechnet, dass zum 31.12.2002 wertmäßig ein Zuwachs zum Vorjahr von 1,5 Prozent und mengenmäßig von 1,0 Prozent erreicht wurde. Beim Pro-Kopf-Verbrauch wird die "Schallmauer" von 40 Litern nicht unterschritten. Nach wie vor ist bei den Verbrauchern mit Abstand der große Favorit: Apfelsaft, gefolgt vom Orangensaft.

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. - Die Waldeigentümer (AGDW)

(Berlin) - Zu einem informativen und ausführlichen Gedankenaustausch über forst- und agrarpolitische Themen kam Michael Prinz zu Salm-Salm, der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände in Berlin mit Frau Prof. Dr. Däubler-Gmelin, MdB, der Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft zusammen. Dabei konnte Prinz Salm Forderungen und Wünsche der Waldbesitzer zu der nach der Koalitionsvereinbarung vorgesehenen Novellierung von Bundeswald- und Bundesjagdgesetz vortragen.

Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen e.V. (BDU) - Hauptgeschäftsstelle Bonn

(Bonn/Berlin) - Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. begrüßt die Wiedereinführung der Steuerfreiheit des Sanierungsgewinns in einem jetzt veröffentlichten Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF: IV A 6 - S 2140 - 8/03). Minister Hans Eichel habe endlich erkannt, dass die seit 1.1.1998 durch die Streichung des § 3 Nr. 66 im Einkommenssteuergesetz (EStG) geltende Regelung, den Sanierungsgewinn steuerlich voll abzuschöpfen, völlig ungeeignet für die Rettung krisengeschüttelter Unternehmen gewesen sei. Mit der Neuregelung sieht der BDU seine langjährigen Forderungen nach einer sanierungsfreundlichen Lösung in vollem Umfang erfüllt. Sie sieht nunmehr vor, dass im Sanierungsfall die Steuer auf Antrag des Steuerpflichtigen gestundet und später ganz erlassen werden kann.

ZVEI e.V. - Verband der Elektro- und Digitalindustrie

(Frankfurt am Main) - Die Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes Elektromedizinische Technik im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e. V. konnten ihren Umsatz im Jahr 2002 um sechs Prozent auf 3,29 Mrd. Euro steigern. Der Zuwachs betraf sowohl das Inlandsgeschäft als auch den Export. Die Steigerung auf dem deutschen Markt stellt aber keinen Ausgleich des in den Vorjahren schwächeren Geschäfts dar. "Wachstum erzielt die deutsche elektromedizinische Industrie nur noch im Ausland. Inzwischen macht der Inlandsumsatz weniger als 40 Prozent des Gesamtumsatzes aus", sagt Dr. Frank Anton, Vorsitzer des ZVEI-Fachverbandes Elektromedizinische Technik.

k.A.

(Berlin) - Die Preise für die Nutzung der Stromnetze sind seit Mitte 2002 im Mittel über alle Spannungsebenen zwischen drei und acht Prozent gesunken. Das meldet der Verband der Netzbetreiber - VDN- beim Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, nach den Ergebnissen einer neuen Untersuchung. Wichtigster Grund für die Entwicklung: Die Unternehmen, so VDN, arbeiten jetzt alle nach dem neuen Kalkulationsleitfaden der Verbändevereinbarung Strom.

Gewerkschaft der Polizei (GdP)

(Berlin/Erfurt) - Das gerade zum 1. April in Kraft getretene Waffengesetz muss nachgebessert werden. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen dem Vorstand der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und dem neuen Vorsitzenden der Innenministerkonferenz (IMK), Thüringens Innenminister Andreas Trautvetter. Nach Auffassung des GdP-Vorsitzenden Konrad Freiberg sei das neue Waffengesetz „völlig unzureichend und handwerklich unsauber“. Für die unionsregierten Länder kündigte der IMK-Vorsitzende einen Vorstoß an, der Ungereimtheiten beseitigen soll. Trautvetter: „Der Bund als zuständiger Gesetzgeber hat seine Hausarbeit nur ungenügend gemacht.“ Das Ziel, den Verbänden und Waffenbehörden beim Vollzug der Neuregelung Rechtssicherheit zu geben, sei nicht erreicht worden.

Deutsches Rotes Kreuz e.V. (DRK) - Generalsekretariat

(Berlin) - Die Straßen von Bagdad sind für Zivilpersonen und humanitäre Helfer immer noch nicht sicher. Aus Bagdad melden die Delegierten vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), dass die Sicherheitslage der wichtigste Faktor für die dringend notwendige humanitäre Hilfe ist. Vor allem müssen Krankenhäuser und Wasserstationen vor Plünderungen geschützt werden. Ingenieure vom IKRK haben am 17. April die Wasserversorgung für die 900.000 Einwohner im Nordosten Bagdads wieder hergestellt. Die Wasserstation, die den Stadtteil „Al-Sadr“ mit Wasser versorgt, wurde während Unruhen in der Stadt zerstört.

Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)

(Berlin) - Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) fordert die Bundesregierung auf, Farbe zu bekennen und endlich Mut zu einer echten Gesundheitsreform aufzubringen. Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des VFA, sagt: „Die Gefahr ist groß, dass statt einer zukunftsfähigen Gesundheitsreform doch nur wieder ein kleinteiliges Reparaturgesetz entsteht. Das kann sich Deutschland nicht länger leisten.“ Yzer weiter: „Die Rürup-Kommission hat die politische Grundsatzentscheidung zur Organisation der Krankenversicherung an die Politik zurückgespielt. Dieser politischen Weichenstellung darf die Bundesregierung nicht ausweichen."

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