Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Bundesregierung auf, angesichts der Journalistenverfolgungen in der Türkei keine Berichterstatter in das Land abzuschieben. Anlass ist der am Wochenende bekannt gewordene Ausweisungsbescheid gegen den regierungskritischen Journalisten Ertugul Adil Yigit. Er hatte durch eine Protestaktion gegen den türkischen Präsidenten bei dessen Deutschlandbesuch vor einigen Wochen Schlagzeilen gemacht.
(Berlin) - Die Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt den Ärzte-Kodex (vormals Klinik-Kodex), welcher durch den Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) erarbeitet wurde.
(Mannheim) - 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind schwerhörig. Das verminderte Hörvermögen werde oft erst spät bemerkt, berichtet PD Dr. Jan Löhler. Um schwerwiegende Folgen zu verhindern, sei ein reguläres Hörscreening ab dem 50. Lebensjahr erforderlich, betont der Direktor des Wissenschaftlichen Instituts für angewandte HNO-Heilkunde aus Bad Bramstedt. "Nur so können Hörprobleme rechtzeitig erkannt und vom Hals-Nasen-Ohren-Arzt behandelt werden."
(Berlin) - Ein Drittel der Bürger sieht Vorteile von E-Books in der Schule / Bewerbungen für Smart-School-Wettbewerb des Bitkom noch bis Januar möglich.
(Bonn) - Hochkarätige Expertenrunde diskutierte auf den Medientagen München über die Voraussetzungen für eine moderne Regulierung und erfolgreiche Marktgestaltung / Medienverbote gefährden den Wachstumsmarkt: Rechtssichere Übergangslösung dringend notwendig!
(München) - ifo-Studie sieht bis 2030 starke Zuwächse bei Management-Berufen, IT und Ingenieuren / Der Jobmotor in Bayern wird mit der Digitalisierung weiter an Drehzahl gewinnen. Da immer mehr Beschäftigte in aussichtsreiche Zukunftsbranchen wechseln, erwartet das ifo Institut in einer Studie im Auftrag der IHK für München und Oberbayern bis 2030 ein Potenzial für den Beschäftigungsaufbau von bis zu 13,5 Prozent.
(München) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fürchtet eine Schwächung des Wirtschaftsstandorts Deutschland durch das Inkrafttreten des Gesetzes zur Einführung von Musterfeststellungsklagen am 01. November.
(Düsseldorf/Rom) - Zu der gestern in Rom zu Ende gegangenen Jugendsynode zieht der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ein überwiegend positives Fazit. "Die Synode hat bewiesen, dass die Themen, die jungen Menschen wichtig sind, dann in der Kirche vorkommen, wenn man sie selbst fragt, auf sie hört und einen Dialog auf Augenhöhe mit ihnen führt. Dieses Prinzip gilt es nun auf allen Ebenen der Kirche - von der Pfarrei bis zur Ebene der Bischofskonferenz - fortzuführen", sagte der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie, der als einer von insgesamt 49 Auditores (Gasthörer*innen) an der Synode teilnahm.
(Rom) - Mit einem Gottesdienst im Petersdom ist gestern die XV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom von Papst Franziskus beendet worden. Seit dem 3. Oktober 2018 haben Bischöfe und Jugendvertreter aus der ganzen Welt zum Thema "Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung" beraten und dazu gestern das Abschlussdokument veröffentlicht.
(Berlin) - Ohne Druck aus der Zivilgesellschaft würde es das Amt der Kulturstaatsministerin nicht geben. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat für morgen Abend ins neue Stadtschloss (Humboldt Forum) in Berlin eingeladen. Gefeiert werden soll: Zwanzig Jahre neue Bundeskulturpolitik. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel werden mehr als 700 Gäste erwartet.



