Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Ruf nach Lösungen zur sektorenübergreifenden Versorgung wird immer lauter. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert Modelle zur besseren Zusammenarbeit von Kliniken und Praxen. Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) hat bereits 2013 das Modellprojekt "Hybrid-DRG Thüringen - Neue Wege im Gesundheitswesen" ins Leben gerufen, um ambulante und stationäre Leistungen gleichermaßen zu vergüten und die Sektorengrenzen abzubauen.
(Berlin) - "Die Entscheidung der Bundesregierung für eine unbefristete Verlängerung der 70-Tage-Regelung für die sozialversicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung ist für die arbeitsintensiven Dauerkulturen in der Landwirtschaft von essentieller Bedeutung", betont Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V. (DRV).
(München) - Wer gewinnt und wer verliert bei Einwanderung? "In der Mehrheit der Industrieländer haben sowohl die schlecht ausgebildeten Einheimischen gewonnen als auch die gut ausgebildeten Einheimischen”, sagt ifo-Forscher Panu Poutvaara. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die er geschrieben hat zusammen mit Gabriel Felbermayr, dem Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft sowie den Forschern Michele Battisti und Giovanni Peri
(Berlin) - "Auch die Gesellschaft lässt sich nicht von den Sonntagsreden der Politik blenden. Zwei Drittel der Befragten meinen, dass sich die Politik nicht ausreichend um das Thema kümmert. Wer die Schulen für mehr Medienkompetenz in die Verantwortung nehmen will, muss endlich investieren. Es braucht eine digitale Infrastruktur, eine angemessene Ausstattung der Schulen mit Hard- und Software sowie Wartungsstellen und eine entsprechende Vorbereitung für die Lehrkräfte.
(Berlin) - Nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist die Kritik am deutschen Leistungsbilanzüberschuss größtenteils überzogen. Die Forderung nach höheren Investitionen in Deutschland ist aber nicht unberechtigt. "Die Bundesregierung sollte eine längerfristige Strategie zur Erhöhung der öffentlichen und privaten Investitionen entwickeln", fordert BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin.
(Berlin) - Informationen des ZIA zufolge will die SPD den Betrachtungszeitraum für die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete von derzeit vier auf acht oder sogar zehn Jahre erhöhen. Dieser ist die Grundlage für die Mietpreisbremse in den angespannten Wohnungsmärkten. Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert dieses Vorhaben scharf.
(Frankfurt am Main) - Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist im August um 3.112 auf 153.438 gefallen. "Alleine in den letzten 10 Jahren ist die Zahl der sozialversichert Beschäftigten in Hessen von 2,1 Millionen auf 2,5 Millionen gestiegen. Der Hessische Arbeitsmarkt ist in Topform und immer noch gibt es in Hessen allein bei den Arbeitsagenturen rund 60.000 offene Stellen.
(Berlin) - Das Fahrrad ist in aller Munde, wenn es um intelligente Mobilität in der Stadt geht. Aber wie steht es wirklich um das Fahrrad-Klima auf deutschen Straßen? Macht das Radfahren Spaß - oder ist es eher zum Abgewöhnen? Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte und Gemeinden zu bewerten. Die Online-Umfrage startet am 1. September 2018 auf www.fahrradklima-test.de.
(Berlin) - "Viele Unternehmen gehen neue Wege auf der Suche nach radikal neuen Geschäftsideen - der Digitalisierung wegen." Das sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Viele gehen Kooperationen mit Startups ein, investieren in junge Unternehmen oder kaufen sie. "Nur eine Minderheit setzt auf die Kreativität der eigenen Mitarbeiter", wundert sich Berg. Gerade einmal 7 Prozent der Unternehmen ab 20 Mitarbeitern haben spezielle Programme oder Projekte angestoßen, damit Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens neue Geschäftsideen entwickeln können.
(Berlin) - Das Kabinett hat beschlossen, dass künftig alle Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, zusätzlich einen halben Rentenpunkt erhalten. Von diesem Beschluss könnten rund sieben Millionen Frauen profitieren. Damit kommt die Bundesregierung einer langjährigen Forderung des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) näher. Der dlv fordert schon seit langem Gerechtigkeit für alle Mütter, unabhängig vom Geburtsjahr der Kinder.






