Verbands-Presseticker
(Berlin) - Nach der Entscheidung der ARD, Sportreporter Hajo Seppelt nicht zur Berichterstattung über die Fußball-WM nach Russland reisen zu lassen, sieht der Deutsche Journalisten-Verband die Fifa in der Verantwortung. "Der Weltfußballverband muss dafür sorgen, dass Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit haben, frei und ungehindert über die Spiele, aber auch über Land und Leute berichten können", erklärt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Das gelte nicht nur für Russland, sondern auch für künftige Austragungsländer der Weltmeisterschaft.
(München) - Quereinsteiger sorgen an Schulen für ein niedrigeres Bildungsniveau als gut ausgebildete Lehrer. Die KEG vertritt diese Ansicht schon seit einigen Jahren, jetzt sieht sich KEG-Vorsitzende Ursula Lay durch die Ergebnisse der neuen OECD-Studie darin bestärkt: Forscher haben nachgewiesen, dass gute Schülerleistungen in enger Korrelation mit der Ausbildung der Lehrkräfte stehen.
(Berlin) - Der Koalitionsvertrag gibt den Rahmen für die Weiterentwicklung der Energiewende vor. Auf der energie- und klimapolitischen Agenda der Großen Koalition stehen umfangreiche Aufgaben: Einhaltung der Klimaschutzziele und der EU-Verpflichtung zum Anteil Erneuerbarer Energien, Ausbau Erneuerbarer Energien, Weiterentwicklung der Sektoren Strom - Wärme - Mobilität sowie deren Kopplung und die Arbeit der verschiedenen Kommissionen.
(Berlin) - "Dass die Klimaschutzziele für das Jahr 2020 verfehlt werden, ist keine Überraschung mehr. Vor allem in den Sektoren Wärme und Verkehr kommt die Energiewende bisher nur langsam voran. Hier brauchen wir nun klare Impulse, die über das vage Bekenntnis, die Lücke schnell zu schließen, hinausgehen. Ein Schlüssel liegt in der Sektorenkopplung - dem Einsatz von erneuerbarem Strom auch für das Heizen und Fahren.
(Berlin) - Mit seinem gestrigen Beschluss hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe das Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf und die Entscheidung des Bundeskartellamtes hinsichtlich der Auseinandersetzung um die Rundholzvermarktung des Landes Baden-Württemberg aufgehoben.
(Hannover) - Der heute vom Bundeskabinett beschlossene Klimaschutzbericht 2017 ist nach Ansicht der IG BCE eine umfassende Bestandsaufnahme dessen, was derzeit realistisch erreichbar ist. "Viel mehr wird nicht drin sein, ohne das Land zu überfordern", sagte der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis. Das Ziel einer CO2-Reduktion von 40 Prozent zwischen 1990 und 2020 sei spätestens an dem Tag hinfällig gewesen, als Deutschland beschloss, schneller als bereits vorgesehen aus der Kernkraft auszusteigen.
(Berlin) - Teilzeit ist für viele zur "Teilzeitfalle" geworden: "Einmal Teilzeit" bedeutete bisher oft "immer Teilzeit" - und dies stellt eine wesentliche Ursache für den Gender Pay Gap und den Gender Pension Gap dar. Längst überfällig war daher die Einführung eines Anspruchs auf befristete Teilzeitarbeit und ein leichter als bisher durchsetzbarer Anspruch für unbefristet in Teilzeit Beschäftigte auf Erhöhung ihrer Arbeitszeit.
(Essen) - Das hohe Risiko, das Business Angels mit der Finanzierung von innovativen Start-ups eingehen, wurde in den letzten vom Staat durchaus gewürdigt. So ist die Bundesregierung in der vergangenen Wahlperiode den Wünschen einzelner Landesfinanzminister nicht gefolgt, auf Veräußerungsgewinne von Kapitalgesellschaften aus sog. Streubesitz (weniger als 10 Prozent der Anteile an einer Kapitalgesellschaft) Körperschaftsteuer zu erheben.
(Hamburg) - Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, und Finanzsenator Dr. Andreas Dressel haben heute die Eckdaten für den Doppelhaushalt 2019/2020 vorgestellt. Dazu sagt Sabine Glawe, haushaltspolitische Sprecherin des Bundes der Steuerzahler Hamburg e.V.: "Es ist offensichtlich, dass der Senat die zusätzlichen Milliarden, die die Stadt in den kommenden Jahren extra einnehmen wird, auch sehr gerne ausgibt und hierfür allerlei Argumente findet.
(Frankfurt am Main) - Investmentfonds sammelten im April netto 5,5 Milliarden Euro ein. Spezialfonds steuerten mit 5,1 Milliarden Euro den Großteil bei. Publikumsfonds erzielten 0,3 Milliarden Euro Zuflüsse, nachdem sie im März Abflüsse von 1,3 Milliarden Euro verzeichneten. Mischfonds führten mit 2,1 Milliarden Euro erneut die Absatzliste an.





