Verbands-Presseticker
(Duisburg) - Einen möglichen Streik in der Metall- und Elektroindustrie bezeichnet der Hauptgeschäftsführer des hiesigen Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein, Wolfgang Schmitz, als "geradezu absurd". "Wir haben in unserer Branche die höchsten Löhne und die niedrigsten Arbeitszeiten. Ein Streik wäre deswegen vollkommen daneben", meint Schmitz. Die IG METALL säge an dem Ast, auf dem sie selbst sitze. "Wie soll man Unternehmen davon überzeugen sich dem Flächentarifvertrag anzuschließen, wenn in einer solchen Situation gestreikt wird?", fragt Schmitz.
(Düsseldorf) - Der Beginn der Koalitionsgespräche zwischen CD/CSU und SPD in Berlin brachte unter anderem die Frage befristeter Arbeitsverhältnisse auf die Agenda. In ihrem Kampf gegen befristete Jobs verkenne die SPD die beschäftigungspolitische Relevanz alternativer Arbeitsverhältnisse, erklärt NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW):
(Frankfurt am Main) - Mit seinem Competence Center Service Recht, Compliance und Konfliktmanagement unterstützt der BME seine Mitgliedsunternehmen bei der rechtssicheren Gestaltung von Verträgen. Gleichzeitig berät er sie zu Themen rund um Einkauf, Supply Chain und Logistik. "Ein besonderes Augenmerk legen wir im Service Compliance auf Trainings zur Regelkonformität, die wir sowohl als Präsenzschulung und als e-Learning anbieten. Mitgliedsunternehmen erhalten bei uns außerdem Unterstützung und Entlastung durch maßgeschneiderte Compliance-Angebote", so Noreen Loepke, BME-Leiterin Servicebereich Recht.
(Düsseldorf) - In Betrieben mit Betriebsrat und Tarifvertrag wird das Mindestlohngesetz weitaus konsequenter eingehalten als in Firmen, in denen beides fehlt. Umgehungen des Mindestlohns kommen in mitbestimmten und tarifgebundenen Betrieben etwa fünf Mal seltener vor. Gesamtwirtschaftlich sind Verstöße gegen den Mindestlohn aber weiterhin ein Problem: 2016 bekamen rund 2,7 Millionen Beschäftigte in Deutschland weniger als den Mindestlohn, obwohl er ihnen zustand. Damit erhielten 9,8 Prozent aller Arbeitnehmer, die Anspruch auf den Mindestlohn hatten, weniger als die damals vorgeschriebenen 8,50 Euro pro Stunde. Legale Ausnahmen vom Mindestlohn sind dabei bereits herausgerechnet. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).*
(Frankfurt am Main) - Zu Beginn des Jahres 2018 wurde die Geschäftsstelle des EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. mit einer erfolgreichen Green Globe Re-Zertifizierung in Höhe von 91 Prozent ausgezeichnet!
(Berlin) - Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) setzt seinen deutlichen Wachstumstrend fort. Mittlerweile vertritt der Spitzenverband für Immobilienverwaltungen mehr als 2.400 Unternehmen mit insgesamt rund 5,6 Millionen Wohneinheiten.
(München) - Die sehr gute Stimmung bei den deutschen Exporteuren normalisiert sich zum Jahresstart. Die ifo Exporterwartungen sind im Januar auf 16,6 Saldenpunkte gesunken, von 19,7 Saldenpunkten im Dezember. Nach dem sehr guten letzten Halbjahr 2017 bei den Exporten erwarten die Unternehmen zunächst etwas weniger starke Zuwächse.
(Hamburg) - Thomas Lambusch, Präsident von NORDMETALL, gibt der Gewerkschaftsspitze die Verantwortung für den Abbruch der Verhandlungen in der 5. Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie: "Die Arbeitgeber und die IG Metall in Baden Württemberg waren bis zum Samstagmorgen in 16-stündigen Verhandlungen aufeinander zugegangen. Dabei hatten die Arbeitgeber zuletzt ein Steigerungsvolumen von 6,8 Prozent für 27 Monate angeboten.
(Berlin) - "Jetzt muss nachgelegt werden", fordert Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler (BdSt), in einem Brief an die GroKo-Unterhändler der Arbeitsgruppe Finanzen und Steuern. Anlass des Schreibens sind die Verhandlungen über eine große Koalition aus CDU, CSU und SPD, die heute starten. Nun geht es darum, Details auszuformulieren. "Es sind noch einige Ergänzungen notwendig, wenn Union und SPD ihre Wahlversprechen einlösen wollen", so Holznagel. Die Koalitionäre haben jetzt die Möglichkeit, die Steuerzahler mit konstruktiven Vorschlägen zu überzeugen. Diese Chance sollten sie nutzen!
(München) - Der vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. kritisiert die IG Metall scharf. Nach über 16 Stunden musste die vierte Tarifverhandlung in Baden-Württemberg aufgrund unerfüllbarer Forderungen seitens der Gewerkschaft ergebnislos abgebrochen werden. "Das Verhalten der IG Metall enttäuscht uns tief.






