Pressemitteilung | Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB)

Absage an Reform der Wassertarife schwerer Schlag für den Industriestandort Berlin / SPD-PDS-Kompromiss zum Betriebegesetz würde Einführung von Grund- und Staffelpreisen endgültig blockieren

(Berlin) - Die Ablehnung eines modernen Tarifsystems für die Berliner Wasserbetriebe durch die SPD ist nach Überzeugung der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) ein schwerer Schlag für den Industriestandort Berlin.

UVB-Hauptgeschäftsführer Dr. Hartmann Kleiner reagierte verärgert auf entsprechende Zeitungsberichte: „Der gegenwärtige Einheitstarif beim Wasser ist investitions- und beschäftigungsfeindlich. Die nun getroffene Regelung verhindert dauerhaft die Einführung eines modernen Wasser-Tarifsystems für Berlin mit Grund- und Staffelpreisen. Vor diesem Hintergrund erweisen sich Forderungen zum Erhalt der knapp 100.000 Industriearbeitsplätze als reine Lippenbekenntnisse.“

Das bisherige starre Preissystem in Berlin hingegen ist ein Garant für hohe Preise und damit immer weiter sinkende Verbrauchszahlen. Verlierer dieses systems sind alle Verbraucher, ob Privathaushalt oder gewerblicher Kunde.

Dr. Kleiner: „Wir fordern den Berliner Senat auf, bei der Reform des Betriebegesetzes die Möglichkeit einer umfassenden Neuregelung des Wasser-Tarifsystems ausdrücklich offen zu halten.“

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) Thorsten Elsholtz, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Am Schillertheater 2, 10625 Berlin Telefon: (030) 31005-0, Telefax: (030) 31005-166

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