Arbeitgeber bedauern Scheitern der Verhandlungen
(Berlin) - Der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin) nimmt mit Unverständnis zur Kenntnis, dass ver.di die Tarifverhandlungen für die BVG und BT für gescheitert erklärt hat. Dabei bekundete die Arbeitgeberseite in der heutigen (18. Februar 2008) Tarifverhandlung an allen Punkten Verhandlungsbereitschaft.
Die Arbeitgeberseite bekräftigte ihr Angebot gegenüber ver.di, für die Beschäftigten der beiden öffentlichen Nahverkehrsunternehmen BVG und BT stufenweise bis 2010 die Tabellenlöhne um 6 Prozent zu erhöhen. Zusätzlich sollen die Neubeschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro erhalten.
Es bleibt Verhandlungsziel der Arbeitgeber, in Punkto Lohnerhöhung zwischen Alt- und Neubeschäftigten der Unternehmen zu unterscheiden, indem bei den Altbeschäftigten eine zumindest teilweise Anrechnung der Tabellenerhöhung auf ihren Sicherungsbetrag erreicht werden soll. Ver.di lehnt dies strikt ab, obwohl diese Möglichkeit in einer Vereinbarung vom 31. August 2005 auf Spitzenebene zwischen ver.di und Senat ausdrücklich eröffnet wurde. Die Altbeschäftigten erhalten aufgrund des Sicherungsbetrages deutlich mehr Gehalt mehr als ihre neuen Kollegen.
Obwohl die Arbeitgeberseite den Forderungen der Gewerkschaft entgegen kam, ließ diese keine Kompromissbereitschaft erkennen. Die Arbeitgeberseite bedauert, dass die Gewerkschaft keine Rücksicht auf den engen finanziellen Handlungsspielraum der Unternehmen BVG und BT nimmt. Die Arbeitgeber sind weiterhin verhandlungsbereit.
Quelle und Kontaktadresse:
Kommunaler Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)
Pressestelle
Goethestr. 85, 10623 Berlin
Telefon: (030) 214581-11, Telefax: (030) 214581-18
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen



