Arbeitgeber bieten 6 Prozent mehr Lohn
(Berlin) - Die Arbeitgeber haben in der heutigen (31. Januar 2008) Verhandlungsrunde 6 Prozent Erhöhung der Tabellenentgelte und eine zusätzliche Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro angeboten.
Konkret sieht das Angebot der Arbeitgeber folgendes vor:
Für die Monate Januar bis Juni 2008 erhalten die Neubeschäftigten von BVG und BT eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro. Ab Juli 2008 bieten die Arbeitgeber eine lineare Lohnerhöhung von 4 Prozent. Ab Januar 2010 erhalten die Beschäftigten eine weitere Lohnerhöhung von zusätzlichen zwei Prozent. Bei den Altbeschäftigten wird die jeweilige Erhöhung mit dem Sicherungsbetrag verrechnet, den diese bisher im Gegensatz zu den Neubeschäftigten erhalten.
Ziel des Angebotes ist es, eine langfristige Einkommensverbesserung für die Neueingestellten zu erreichen. Handlungsbedarf sehen die Arbeitgeber nicht für die Altbeschäftigten. Dabei bezieht sich die Arbeitgeberseite auf eine Vereinbarung aus dem Jahr 2005, die auf höchster Ebene zwischen dem Berliner Senat und der ver.di-Spitze getroffen wurde. Die Verhandlungspartner vereinbarten seinerzeit, über eine unterschiedliche Behandlung der Altbeschäftigten und Neubeschäftigten in der Entgeltrunde 2008 zu verhandeln. Hintergrund ist, dass die ca. 10.000 Altbeschäftigten der BVG zusätzlich zu ihrem Tabellenentgelt einen Sicherungsbetrag erhalten, der die BVG allein in diesem Jahr 104,5 Millionen Euro kostet.
Der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite bei den Tarifverhandlungen, schlägt eine Laufzeit der Tarifvereinbarung bis Dezember 2010 vor.
Die Arbeitnehmerseite wies das Angebot der Arbeitgeber als provozierend und nicht diskussionsfähig zurück. Die Gewerkschaft besteht auf ein Einkommensangebot für alle Beschäftigten und forderte die Rücknahme dieses Angebotes.
Die Arbeitgeberseite zeigte sich enttäuscht, dass die Gewerkschaft die soziale Komponente des Angebotes nicht würdigte und die deutliche Einkommenssteigerung für die Neubeschäftigten zurückwies.
Quelle und Kontaktadresse:
Kommunaler Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)
Pressestelle
Goethestr. 85, 10623 Berlin
Telefon: (030) 214581-11, Telefax: (030) 214581-18
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