Pressemitteilung | Kommunaler Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)
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Arbeitgeber lehnen Streiks bei der BVG als völlig überzogen ab

(Berlin) - Als Antwort auf das heutige Angebot der Arbeitgeber, den neueingestellten Beschäftigten von BVG und BT 6 Prozent mehr Lohn zu zahlen, reagiert ver.di mit einem fast 40stündigen Streik. Von einem „Warn“streik, der üblicherweise wenige Stunden und auch nicht flächendeckend läuft, kann dabei keine Rede mehr sein.

„Wir befinden uns in laufenden Verhandlungen. Nach der zweiten Runde und nach einem Angebot der Arbeitgeberseite mit einer derartig massiven Streikmaßnahme zu kontern, ist völlig unverhältnismäßig. Zudem hatte weder die BVG noch die Berliner Bevölkerung Zeit, sich auf diesen Ausbruch einzustellen“, teilt KAV-Geschäftsführerin Claudia Pfeiffer mit.

Die Gewerkschaft ver.di fordert 12 Prozent mehr Gehalt für alle Beschäftigten von BVG und BT. „Diese Forderung der Gewerkschaft ist für die BVG, die aus Fahrgelderträgen und Steuergeldern finanziert wird, schlicht nicht erfüllbar. Wir haben in den Verhandlungen allerdings sehr deutlich gemacht, dass wir bereit sind, für die geringer verdienenden Neubeschäftigten etwas zu tun. Wir können nicht verstehen, dass die Arbeitnehmer dieses Angebot als nicht verhandlungsfähig zurückweisen“, so Claudia Pfeiffer.

Offenbar sind die Altbeschäftigten nicht bereit, gegenüber ihren finanziell weniger gut gestellten neuen Kollegen Solidarität zu üben und ihnen dadurch eine wirksame Erhöhung ihres Lohnes zu gute kommen zu lassen. Für die sehr kurzfristig bekannt gegebenen und lang andauernden Aktionen bringt die Arbeitgeberseite daher keinerlei Verständnis auf.

Quelle und Kontaktadresse:
Kommunaler Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin) Pressestelle Goethestr. 85, 10623 Berlin Telefon: (030) 214581-11, Telefax: (030) 214581-18

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