Arbeitgeberverband hat kein Verständnis für Warnstreiks bei der BVG
(Berlin) - Der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite bei den BVG-Tarifverhandlungen, hält Streiks für kein geeignetes Mittel, einen Tarifkonflikt zu lösen.
Die Gewerkschaftsforderung von 12 Prozent Entgelterhöhung für die Beschäftigten von BVG und BT sind unerfüllbar und jenseits der Realität und würden in der Größenordnung die Existenz der beiden Nahverkehrsunternehmen gefährden. Die Finanzkraft der Unternehmen lässt derartige Lohnerhöhungen gegenwärtig einfach nicht zu.
Entgegen der Darstellung der Gewerkschaft verdienen neueingestellte BVG-Busfahrer bei einer39 Stunden-Woche mit Zuschlägen nicht 1600 Euro, sondern bringen 2100 Euro nach Hause. Die sogenannten Altbeschäftigten der BVG bekommen darüber hinaus weitere 300-400 Euro in Form eines Sicherungsbetrages.
Eine etwa vorstellbare moderate Gehaltssteigerung, die im Ergebnis den Neueingestellten zu gute kommt, setzt zwingend voraus, dass ver.di bereit ist, über eine Abschmelzung des Sicherungsbetrages der rund 10.000 Altbeschäftigten zu reden. Damit könnte im Ergebnis eine Lohnsteigerung der Neubeschäftigten ermöglicht werden, ohne auf der anderen Seite weitere Gehaltssteigerungen der auf einem hohen Niveau gesicherten Altbeschäftigten finanzieren zu müssen. Derzeit ist nicht erkennbar, dass ver.di hier Bewegung zeigt.
Mit der überzogenen Forderung von ver.di wird das Restrukturierungsergebnis, das die finanziell angeschlagene BVG dringend benötigt, zunichte gemacht. Jede Lohnsteigerung erhöht die Schuldenlast der BVG.
Angesichts dieser Situation ist ein Streik bei der BVG, der vor allem die Berliner Bevölkerung trifft, kein geeignetes Mittel, Forderungen durchzusetzen. Vernünftige und tragfähige Lösungen können nur am Verhandlungstisch gefunden werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Kommunaler Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)
Pressestelle
Goethestr. 85, 10623 Berlin
Telefon: (030) 214581-11, Telefax: (030) 214581-18
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