Pressemitteilung | Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth (IHK)
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Bayerische Unternehmen setzen auf Afrika

(Bayreuth) - Am 7. Mai 2026 richtet die IHK für Oberfranken Bayreuth gemeinsam mit Partnern wie den Wirtschaftsjunioren Bayreuth das Afrikaforum Bayern 2026 aus. Die Veranstaltung setzt einen neuen Akzent: Zusätzlich zu bayerischen Unternehmen, die in Afrika aktiv sind, werden dieses Mal insbesondere auch Stimmen aus Afrika selbst zu hören sein.

Natalie Schrogl, erfahrene Beraterin im Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaftspolitik, gibt auf der Veranstaltung einen Überblick zu aktuellen Chancen im Handel mit Afrika. Dabei beleuchtet sie die Chancen von 54 Märkten auf dem Kontinent. Insbesondere geht sie auf das potenzielle Wachstum auf beiden Seiten ein, das durch eine Zusammenarbeit entstehen kann.

Dr. Auma Obama: Trade statt Aid als Leitmotiv

Die zweite Keynote hält Dr. Auma Obama, Gründerin der Auma Obama Foundation Sauti Kuu (Kiswahili für "Starke Stimmen") und international gefragte Stimme für eine zukunftsorientierte Entwicklungszusammenarbeit. Die Halbschwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama fordert einen grundlegenden Perspektivwechsel bei der Zusammenarbeit: Afrikanische Unternehmer sind keine Hilfsempfänger, sondern eigenständige Marktakteure. Auch Dr. Obama plädiert für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik diskutieren über faire Rahmenbedingungen und Wege zu stabilen, langfristigen Geschäftsverbindungen. Im Mittelpunkt steht die Frage "Wie können Praxiswissen, Wettbewerb und lokale Wertschöpfung gemeinsam gestärkt werden - mit klarem Blick für gegenseitigen Nutzen und verlässliche Partnerschaften?"

Was können Unternehmen konkret tun?

Dr. Obama empfiehlt mittelständischen Unternehmen, sorgfältig zu recherchieren, lokal und kulturell zuzuhören und langfristige Beziehungen aufzubauen. Nur wer echtes Interesse zeigt und sich auf Augenhöhe begegnet, kann stabile, tragfähige Geschäftsbeziehungen entwickeln, betont sie. Innovative Geschäftsfelder sieht sie unter anderem in der Agrarwirtschaft, Bildung und Weiterbildung, dem Handwerk, dem Tourismus und in zukunftsweisenden Lösungen im Energie- oder Gesundheitsbereich.

"Insbesondere im Bereich mobile Lösungen sind afrikanische Unternehmen unglaublich innovativ und erfolgreich", macht Dr. Johanna Horzetzky deutlich, Teamleiterin International bei der IHK für Oberfranken Bayreuth. Daher liegt ein inhaltlicher Schwerpunkt auch auf den Aspekten, die bayerische von afrikanischen Unternehmen lernen können.

Neue Finanzmodelle für mehr globale Teilhabe

Die Wirtschaftsjunioren Bayreuth bringen sich mit einem vielschichtigen Rahmenprogramm ein. Im Mittelpunkt steht die Diskussion "Beyond Capital - Neue Finanzarchitektur für echte Teilhabe" am 6. Mai um 18:00 Uhr im Iwalewahaus im Rahmen der Bayreuther Stadtgespräch(e). "Wir müssen Afrika endlich anders denken - Weniger Hilfe, mehr Partnerschaft ", so Florian Eagan von den Wirtschaftsjunioren. "In Bayreuth schlagen wir eine Brücke zum afrikanischen Kontinent: Wir bauen die Beziehungen von morgen auf und machen unsere heimische Wirtschaft fit für einen der spannendsten Zukunftsmärkte unserer Zeit."

Das Afrikaforum selbst findet am Donnerstag, den 7. Mai statt, von 9:00 bis 17 Uhr, an der Universität Bayreuth (Forschungszentrum für Afrikastudien, Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth). Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird unbedingt gebeten. Schirmherr ist Staatssekretär Tobias Gotthardt.

Mehr Informationen und Anmeldung:
https://afrika-forum.bayern/

Quelle und Kontaktadresse:
Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth (IHK), Peter Belina, Leiter(in) Kommunikation, Bahnhofstr. 23-27, 95444 Bayreuth, Telefon: 0921 886-0

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