Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
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Berufsbildungsbericht: Übergang in Ausbildung unterstĂŒtzen

(Berlin) - Zur Bundestagsdebatte zum Berufsbildungsbericht erklÀrt Otto Kentzler, PrÀsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Der RĂŒckgang der SchulabgĂ€ngerzahlen, vor allem aus Haupt- und Realschulen, macht es fĂŒr die Handwerksbetriebe erneut schwieriger, passende Bewerber zu finden. Die immer noch viel zu hohe Zahl an SchulabgĂ€ngern ohne Abschluss und SchĂŒlern mit Kompetenzdefiziten in Lesen, Schreiben und Rechnen kommt erschwerend hinzu. Viele AusbildungsplĂ€tze im Handwerk werden unbesetzt bleiben, vor allem in Ostdeutschland.

Wir begrĂŒĂŸen daher den ganzheitlichen Ansatz der Bundesregierung, SchĂŒler in Haupt- und Realschulen gezielt zu fördern und bei ihrem Übergang in Ausbildung zu unterstĂŒtzen. Die Feststellung der individuellen StĂ€rken und SchwĂ€chen schon in der 7. Klasse und eine daran angepasste Förderung ist der richtige Weg, um Jugendliche zur Ausbildungsreife zu fĂŒhren.

Der von Bundesbildungsministerin Schavan im Rahmen des Bildungsketten-Ansatzes geplante Ausbau der praxisnahen Berufsorientierung hilft den Jugendlichen bei ihrer Berufswahl. Fehlentscheidungen können vermieden werden. Die Erfahrungen in den Bildungszentren oder im Betrieb macht die Arbeitswelt fassbar. Die Jugendlichen finden so leichter den fĂŒr sie geeigneten Beruf und die Betriebe gewinnen einen Eindruck von den kĂŒnftigen Bewerbern. Deshalb ist dieser Ansatz gut und richtig!

Wenn sich Jugendliche nach ihren FĂ€higkeiten und ihrer Neigung entsprechend beruflich orientieren, erhalten sie im Handwerk auch bei schlechten Zeugnisnoten eine Chance auf Ausbildung."

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) Pressestelle Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin Telefon: (030) 20619-0, Telefax: (030) 20619-460

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