Pressemitteilung | (VDGH) Verband der Diagnostica-Industrie e.V.
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Diagnostica-Industrie: Gendiagnostikgesetz schafft nötiges Vertrauen

(Berlin) - Weniger Misstrauen gegenüber der Gendiagnostik und eine bessere Nutzung ihrer Chancen erhofft sich der Verband der Diagnostica- Industrie (VDGH) vom Gendiagnostikgesetz, dessen wesentliche Teile heute (1. Februar 2010) in Kraft getreten sind. Das Gesetz stelle die Schutz- und Informationsbedürfnisse des Betroffenen in den Mittelpunkt und setze damit genau an der richtigen Stelle an, um Vorbehalte gegen gendiagnostische Untersuchungen abzubauen, betonte VDGH- Geschäftsführer Dr. Martin Walger in Berlin.

Für den VDGH, der die Hersteller von Diagnosesystemen und Reagenzien für ärztliche Laboratorien vertritt, gehe mit dem Inkrafttreten eine wichtige Forderung in Erfüllung. Der Verband habe sich seit Jahren auf nationaler und europäischer Ebene für klare gesetzliche Regelungen ausgesprochen. Nun sei festgeschrieben, dass allein der Betroffene entscheiden darf, ob Gentests durchgeführt werden und wer von den Ergebnissen erfahren soll. Dies werde - so Walger - die Akzeptanz solcher Testverfahren erhöhen. Bei genetischen Untersuchungen zu medizinischen Zwecken sei die qualifizierte ärztliche Beratung unverzichtbar. Das medizinische Potenzial der Gendiagnostik sei heute schon beachtlich, beispielsweise bei der medikamentösen Krebstherapie.

Quelle und Kontaktadresse:
VDGH Verband der Diagnostica-Industrie e.V. Pressestelle Neustädtische Kirchstr. 8, 10117 Berlin Telefon: (030) 20059940, Telefax: (030) 20059949

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