Erbschaftsteuerreform: Hessische Brücke der Vernunft / Lutz Goebel: Vorschläge von Finanzminister Schäfer gehen in die richtige Richtung
(Berlin) - Eine Brücke der Vernunft - so betitelt der hessische Finanzminister Thomas Schäfer sein Papier zur Neuregelung der Erbschaftsteuer. "Schäfers Vorschläge sind konstruktiv und schlagen tatsächlich eine Brücke zwischen den bisherigen Eckpunkten und den Vorstellungen der Wirtschaft", erklärt Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER.
"Der hessische Finanzminister macht deutlich, was auf dem Spiel steht. Er hat die große Bedeutung von Eigenkapital für die Entwicklung unserer Ökonomie anerkannt. Vor diesem Hintergrund ist es auch zu begrüßen, dass Schäfer das geduldete Verwaltungsvermögen bei 20 Prozent sieht und den Einbezug von vorhandenem Privatvermögen ablehnt. Allerdings ist der Liquiditätstest, an dem er eine Verschonung festmacht, noch sehr erläuterungsbedürftig. Insgesamt gehen Schäfers Vorschläge in die richtige Richtung. Nun heißt es, die Bausteine der Brücke detailliert auszuarbeiten."
DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.
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