Pressemitteilung | DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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EU-Initiative: Nachhaltiges Wachstum nur mit Familienunternehmen / Lutz Goebel: Europäische Wirtschaftspolitik darf sich nicht länger nur an starren Unternehmensgrößen orientieren

(Berlin) - Das Europaparlament wird morgen über einen Bericht zur besonderen Bedeutung von Familienunternehmen für die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung Europas abstimmen. Er geht zurück auf eine Initiative der Vorsitzenden der CSU-Europagruppe, Angelika Niebler.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Der Bericht beschreibt völlig richtig, dass nachhaltiges Wachstum in Europa ohne Familienunternehmer undenkbar ist. Daher ist es wichtig, dass das Parlament morgen mit großer Mehrheit zustimmt. Vor allem Deutschland ist geprägt von vielen Familienunternehmen. Sie sind auch in Krisenzeiten der wirtschaftliche Anker, halten an ihren Mitarbeitern fest und die Betriebe zusammen."

Der Initiativbericht fordert eine Änderung der europäischen KMU-Definition weg von rein quantitativen hin zu qualitativen Kriterien, die auch die Inhaberschaft des Unternehmens unter Berücksichtigung der Verflechtung von Eigentum, Kontrolle und Leitung berücksichtigt. "Die Botschaft ist eindeutig: Die bisherige europäische Wirtschaftspolitik darf sich nicht mehr nur an starren Unternehmensgrößen orientieren", fordert Goebel. "Eigentümerschaft und die damit verbundene Verantwortung für die Mitarbeiter müssen in Zukunft wesentlich stärker beachtet werden. Familienunternehmen bauen Eigenkapital über mehrere Generationen auf und sind so in der Lage gegenüber börsennotierten Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben."

Der Initiativbericht fordert die Mitglieder der EU auch dazu auf, dass besonders nationale Regelungen zur Erbschafts-, Schenkungs- und Unternehmensbesteuerung keine diskriminierende Auswirkung auf die für Familienunternehmen so wichtige Eigenkapitalfinanzierung haben. "Dies sollte sich gerade die große Koalition noch einmal zu Herzen nehmen wenn sie die letzten Details zur Erbschaftsteuerreform durchdenkt", mahnt Goebel.

Quelle und Kontaktadresse:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle Anne-Katrin Moritz, Pressesprecherin Charlottenstr. 24, 10117 Berlin Telefon: (030) 300650, Fax: (030) 30065390

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