Familienunternehmer: Euro-Rettungspolitik ist gescheitert / Lutz Goebel: Jeder Euro, den wir nun nach Griechenland geben, ist ein verlorener Euro
(Berlin) - Das griechische Volk hat abgestimmt und sich gegen die Reformvorschläge seiner Geldgeber gestellt. Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Die große Mehrheit der Griechen hat eines klar gemacht: Die jahrelange Euro-Rettungspolitik ist gescheitert. Vielleicht hat Bundeskanzlerin Merkel - ganz anders als gedacht - recht mit ihrem Motto `Scheitert der Euro, dann scheitert Europa´ - denn die Griechen tun alles, um den Euro scheitern zu lassen. Eine Währungsunion wie den Euro kann man nur stärken, indem man die Regeln für eine solche stärkt. Doch diese wurden in den vergangenen Jahren immer wieder ausgehebelt.
Immer mehr Geld nach Griechenland zu pumpen, bewirkt dort das Gegenteil dessen was die Euro-Retter eigentlich wollten. Jeder Euro, den wir nun nach Griechenland geben, ist ein verlorener Euro. Das Land ist zu einem Fass ohne Boden geworden, das seine riesigen Kredite niemals wird zurückzahlen können. Bei einem bankrotten Staat muss die EZB sich an Recht und Gesetz halten und darf die ELA-Kredite nicht weiter aufstocken. Griechenland hat nur noch einen Ausweg: einen Austritt aus der Euro-Zone. Die jahrelange Insolvenzverschleppung muss eine Ende haben. Nur so werden Europa und der Euro wieder glaubwürdig."
Goebel weiter: "Viele Menschen in Europa - vor allem in Ländern wie Litauen oder Estland, aber auch Irland und Spanien, die ihre Länder aus eigenem Antrieb wettbewerbsfähig gemacht haben - fragen sich, warum für Griechenland sensationelle Sonderkonditionen gelten. Auch die Wähler in den anderen 18 Euro-Ländern sollten darüber abstimmen können, ob sie Griechenland weiter bevorzugen wollen."
Quelle und Kontaktadresse:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle
Pressestelle
Charlottenstr. 24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300650, Fax: (030) 30065390
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen



