Pressemitteilung | DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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Familienunternehmer: Gefährliche grüne Steuerideen / Lutz Goebel: Der Staat kann seine Aufgaben so gut finanzieren wie noch nie

(Berlin) - Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl haben die Grünen ein erstes Steuerkonzept vorgestellt. So will die Partei die Erbschaftsteuer verschärfen, eine Vermögensteuer einführen und den Solidaritätszuschlag beibehalten.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Die Grünen rechtfertigen ihre Steuerideen damit, dass der Staat seine Aufgaben nicht mehr finanzieren könnte. Das Gegenteil ist der Fall: Der Staat kann seine Aufgaben so gut finanzieren wie noch nie." Die Gesamteinnahmen explodieren seit Jahren geradezu. Das Steueraufkommen liegt mittlerweile bei satten 673 Milliarden Euro. Allein in den vergangenen fünf Jahren ist es um 100 Milliarden Euro gestiegen.

"Die Grünen meinen, dass das jetzige Steuersystem Umverteilung von unten nach oben befördert. Falsch. Unser Land weist eines der effizientesten Systeme der Umverteilung durch Steuern und Sozialabgaben auf. Das ist auch von der OECD bestätigt. Es gibt allerdings eine grüne Umverteilung von unten nach oben, und die findet über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) statt. Da zahlt die Krankenschwester nicht nur mit ihrer Stromrechnung die netten Nebenverdienste besserverdienender grüner Stammwähler, die mit staatlich garantierten Investmentrendite Energie von ihren Sonnendächern einspeisen."

Goebel weiter: "Dass nun wieder die Vermögensteuer aufs Tableau gebracht wird, zeigt: Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis. Eine solche Steuer gefährdet die Substanz der Familienunternehmen mit weitreichenden Konsequenzen für viele Arbeitsplätze sowie den Wohlstand und damit auch den Zusammenhalt der Gesellschaft. So kann eine Vermögensteuer von 1,5 Prozent auf das Betriebsvermögen für Unternehmen eine enorme steuerliche Zusatzbelastung (bis zu 35 Prozent) auf den Jahresgewinn bedeuten. Und die Vermögensteuer zahlt der Unternehmer auch, wenn seine Gewinne einbrechen."

Quelle und Kontaktadresse:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle Pressestelle Charlottenstr. 24, 10117 Berlin Telefon: (030) 300650, Fax: (030) 30065390

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