Familienunternehmer zur Wahl in Griechenland: Vertrag ist Vertrag / Lutz Goebel: Tsipras darf keine Konditionen diktieren
(Berlin) - "Europa bekommt nun die Quittung für die ursprünglich vertragswidrige Schuldenvergemeinschaftung der vergangenen Jahre: Die Wahl in Griechenland ist zu einer europäischen Frage geworden", mahnt Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER. "Die Griechen sind frei, jede demokratische Regierung zu wählen, die sie für richtig halten. Leider haben jedoch die europäischen Staatschefs den Fehler begangen, das Geld der europäischen und deutschen Steuerzahler ohne Sicherheiten zur Verfügung zu stellen, so dass sie jetzt erpressbar sind. Zusätzlich hat sich EZB-Chef Draghi in der vergangenen Woche mit der Entscheidung, die Staatsverschuldung zu unterstützen, zum Steigbügelhalter der Reformverweigerer in Europa gemacht."
Goebel weiter: "Sowohl die Europäische Union als auch die Bundesregierung müssen Alexis Tsipras unmissverständlich klar machen, dass er auch als Ministerpräsident nicht die Konditionen diktieren kann, zu denen er das Geld fremder Leute ausgibt. Vertrag ist Vertrag. Daran muss sich auch Herr Tispras halten. Wenn nicht, gibt es sofort weitere und größere Euro-Länder, die auch lieber einen Schuldenschnitt zu Lasten der anderen Europäer hätten, als mühsam die eigene Wirtschaft flott zu machen."
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DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle
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