„Generationengerechtigkeit endlich im Zentrum der Rentendebatte.“
(Berlin) - DIE JUNGEN UNTERNEHMER begrüßen die neue Schwerpunktsetzung von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas in der Rentendebatte. Aus Sicht des Verbandes ist es ein wichtiges Signal, dass die Bundesregierung die langfristigen Folgen der demographischen Entwicklung stärker in den Blick nimmt und die Frage der Generationengerechtigkeit in den Mittelpunkt der Reformdiskussion rückt. Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas haben die Vorschläge der Rentenkommission ausdrücklich als generationenübergreifendes Gesamtkonzept gewürdigt.
Thomas Hoppe, Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER:
„Ich hätte nicht erwartet, dass ich das einmal sagen könnte: Bärbel Bas verdient Anerkennung und Unterstützung, dass sie in der Rentendebatte endlich auch die Belastungen der jungen Generation betont.
Generationengerechtigkeit bedeutet, die Interessen der jungen Menschen genauso ernst zu nehmen wie die der heutigen Rentner. Wer heute zwanzig oder dreißig Jahre alt ist, darf nicht nur als Einzahler in die Sozialversicherungen gesehen werden, sondern muss auch sicher sein, dass die sozialen Sicherungssystem auch für ihn noch funktionieren. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass der Bundeskanzler und die Bundesarbeitsministerin offen über längere Lebensarbeitszeiten, die Abschaffung von Fehlanreizen zur Frühverrentung und die Stärkung des Nachhaltigkeitsfaktors sprechen.
Die junge Generation kann nicht dauerhaft immer höhere Beiträge zahlen, immer höhere Steuerzuschüsse finanzieren, ohne gleichzeitig darauf vertrauen zu können, später selbst eine stabile Altersvorsorge zu erhalten. Diese Angst wird heute sehr viel kleiner.
Natürlich sind nicht alle Vorschläge der Rentenkommission sinnvoll. Das gilt insbesondere für die geplante Rentenversicherungspflicht für Selbständige. Doch unabhängig davon verdient die neue Perspektive Unterstützung.
Die zentrale Frage der Bundesregierung lautet ab heute: Wie sichern wir die Zukunftsfähigkeit des Rentensystems für die nächste, viel kleinere Generation?
Dass diese Frage nun endlich gestellt wird, ist ein Fortschritt. Und dafür gebührt vor allem Bärbel Bas ausdrücklich Anerkennung.“
Quelle und Kontaktadresse:
DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Jan-Ulrik G. Heydorn, Pressesprecher(in), Charlottenstr. 24, 10117 Berlin, Telefon: 030 30065-0
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